Rund um Wien


Bermuda Bräu - wo das Verschwinden am schönsten ist (Wien):

Lage: Rabensteig 6, 1010 Wien. In der Nähe vom Schwedenplatz, gut zu erreichen.
Service: Auch im randvollen Laden (und das ist z.B. am Freitagabend kaum noch zu überbieten!) versorgen die aufmerksamen Bedienungen selbst den unbekannten Touristen noch mit Getränken! Dabei kann es denn auch passieren, dass angesichts der örtlichen Lautstärke der Service ein Trinkgeldangebot missversteht, aber das hält sich auch in Grenzen. Die Tische vor der Tür bieten leider wenig Gemütlichkeit und auch die Alu-Einrichtung auf der Toilette lädt nicht zum Verweilen ein (was auch gut so ist!)
Besonderer Service in der autogeplagten Grossstadt: Die Nachtparkkarte (5 Euro) von 19-07.00 Uhr für Gäste in einem nahegelegenen Parkhaus! Aber wer will schon noch Autofahren wenn er sich hier einen reingezogen hat?!
Preis/Leistung: Ottakringer Biere (0,5l/3,30 Euro) und Schneider Weisse (3,40 Euro) gibt es aus der Leitung. Das Goldfassl hat wochentags von 15.30-17.30 Uhr Happy Hour (0,3l/1,70 Euro). Zwei Seiten Karte bieten überwiegend heimische Küche bis rund 13 Euro und das sieht alles sehr gut aus. 10 Leute können auf Vorbestellung auch ein Spanferkel für 12,50 Euro/Person vertilgen...
Fazit: Wenn Teile des Publikums ausgewechselt würden, wäre der Laden echt toll!
Letzter Besuch: Mai 2005 Ohne Klofrau

Brünner Bräu (Wien):

Lage: Brünner Str. 190, 1210 Wien. Ausfallstrasse fern der Innenstadt.
Service: Was tut man bloss wenn man in der Diaspora um 22.57 Uhr noch gerne was einnehmen möchte?. Der Chinese und die meisten Heurigen haben schon zu, der Italiener an der Ecke zeigt auf die Uhr und sagt die Schliessung in drei Minuten an. Kein Wunder dass es hier auch sonst eher leer ist! Also macht man sich auf den Weg Richtung Zentrum und entdeckt tatsächlich das eher versteckte, trotzdem aber riesengrosse Brünner Bräu, in dem auch um 23.30 Uhr noch zügig ein warmes Gericht serviert wird.
Preis/Leistung: Das Zwickl Naturtrüb für ca. 5,50 DM und die Zwiebelsuppe für 6 DM munden hervorragend.
Fazit: Ein Bierlokal im Heurigenbezirk und das recht gut.
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Cafe Panorama am neuen Donauturm (Wien):

Lage: Donauturmstr. 4, 1220 Wien. Nähe Uno-City.
Service: Der Service ist nicht übermässig schnell, allerdings müssen die Kellner nach längerer Abwesenheit immer erst wieder ihre Gäste suchen, weil sich das Restaurant im Gegensatz zur Küche weitergedreht hat. Aber so fährt man nach spätestens einer halben Stunde an der Kuchenbar vorbei, und kann sich dort das Stück des Tages aussuchen - ohne aufzustehen.
Preis/Leistung: Hier wird jeder Meter Höhe mitbezahlt! 0,5l Wieselburger kosten 4 Euro und das Edelweiss Weizen ist gar 20 Cent teurer. Auch das Schnitzel oder das Hähnchen geben mit 11,90 alles...
Fazit: Von oben betrachtet: Teures Vergnügen!
Letzter Besuch: Mai 2005
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Ohne Klofrau

Centimeter (Wien):

Lage: Lenaugasse 11, 1080 Wien. Vom absoluten Zentrum rund um die Hofburg nur Meter entfernt. Es gibt aber noch zwei weitere innenstadtnahe Fillialen!
Service: Hier findet sich Erlebnisgastronomie wie der Gast sie gerne hat! Nicht nur wegen den 9 verschiedenen Sorten Fassbier. Die Karte ist einfach mal was Anderes, hier handelt es sich um einen klappbaren Zollstock an dem man direkt kontrollieren kann, ob die 20cm Verhacktes oder die 1m Spaghetti tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Auch sonst ist die Karte echt witzig gehalten wenn man die "Vielfraßplatte Obelix" oder den Schnaps "Laborversuch" bestellt! Die Zapfsäule Bier fällt jedenfalls weithin auf! Die überall aufgehängten blau-weissen Bayern-Fähnchen könnte man allerdings fast als Schleimerei auslegen
Besonderer Service an der Theke: ein wirklich ergonomisch abfallendes Fusspodest; so bequem gibts das sonst nirgends!
Preis/Leistung: Die Riesen-Portionen bedürfen eigentlich keiner näheren Kommentierung; einfach gut und günstig! Besonders auffällig ist die Schubkarre (Scheibtruhe); da weiss der Gast was er bekommt!
Fazit: Ein toller Laden, der nicht nur bei Wienern Anklang findet!
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Charlie P'S Irish Pub (Wien):

Lage: Währinger Str. 3, 1090 Wien. Relativ zentral, was auch immer das in Wien auch heisst.
Service: Auch wenn die Landessprache für einen Deutschen nicht gerade einfach ist; hier ist der werte Gast ohne minimale Englischkenntnisse restlos aufgeschmissen. Der sofortige Wunsch nach Zahlung erweckt auch nicht gerade übermässiges Vertrauen. Die Beichtstühle, welche mitunter als Sitzgelegenheiten für ehemalige Kurfürsten gedient haben müssen, hinterlassen jedenfalls einen interessanten Eindruck!
Preis/Leistung: Beinahe 10DM für ein popliges Kilkenny! Das ist eindeutig zu teuer. Und auch wenn man selber nichts gegessen hat; wenn man andere Gäste eine halbe Stunde lustlos im Essen herumstochern sieht, um es dann zurückgehen zu lassen, war es denn wohl doch nicht so gut Aber es gibt immerhin ein irisches Frühstück den ganzen Tag welches preisgleich mit dem Steakburger rund 15DM kostet.
Fazit: Zum Glück gibt es in Wien ein paar Hundert bessere Läden.
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

China-Restaurant Sonne (Wien):

Lage: Stammersdorfer Str. 130, 1210 Wien. An der Ecke zur Brünner Strasse leicht zu finden, wenn man weiss wo Stammersdorf ist.
Service: Der dienstbeflissene Geist kommt direkt angeflogen um die Wünsche des werten Gastes zu erforschen. Ist auch nicht weiter schwierig, so richtig überfüllt ist das Lokal eben nicht; und das obwohl das Essen hervorragend mundet. Im Sommer gibts hier sogar einen Biergarten.
Preis/Leistung: Die Preise sind durchweg OK, wenn man hier keine Stimmung erwartet und nur gemütlich essen will.
Fazit: Gute Küche zu korrekten Preisen.
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Englischer Reiter (Wien):

Lage: Strasse des Ersten Mai, Prater 58, 1020 Wien.. Im Vergnügungspark am Prater.
Service: Nettes Lokal, das auch einen Biergarten mit Ausblick auf einige der halsbrecherischen Fahrgeschäfte des Praters hat.
Preis/Leistung: Stiegl Bier und Franziskaner (3 Euro) sowie Budweiser (3,20 Euro) sind im Anstich. Die kleinen und grossen Speisen der Wiener Küche sind erstaunlicherweise recht günstig...
Fazit: In dieser exponierten Lage besser als man gedacht hätte!
Letzter Besuch: Mai 2005
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Ohne Klofrau

Etap Hotel (Wien):

Lage: Fransosengraben 15, 1030 Wien.. In der Nähe vom Gasometer, Industriegebiet.
Service: "Geiz ist Geil" lautet die oberste Priorität in diesem Hotel. Und warum überhaupt das Zimmer verlassen wenn draussen sowieso alles teurer ist (Unterschrift: "Ein Service der Etap-Hotels")? Vielleicht wäre ich am besten ganz zuhause geblieben? Also ist auf der Toilette sogar die Klobürste eingespart worden, der Getränkeautomat gibt kein Wechselgeld und der Internetanschluss funktioniert folgerichtig gar nicht erst. Ausserdem ist damit zu rechnen, dass man hier nachts um ein Uhr vor der Rezeption noch Schlange stehen muss, wenn sich überhaupt mal einer blicken lässt?! Zimmer müssen direkt beim Einchecken bezahlt werden, und den dann erhaltenen Beleg sollte man immer mitführen, da man ohne den kryptischen Zahlencode nicht mehr in die Bude kommt (Vergessen zu erwähnen: Zimmerschlüssel gibt es natürlich auch nicht!). Das Frühstück ist eher spärlich, ausser den Brötchen und dem Joghurt ist auch nichts frisch. Zunächst hat die Ermittlung der Zimmernummer beim Frühstück Vorrang gegenüber dem Auffüllen der Vorräte; insgesamt hat das aber besser als stellenweise anderswo geklappt.
Preis/Leistung: Die meisten Wiener Hotels berechnen zwar mehr als 40 Euro je Nacht und Einzelzimmer. Dafür muss aber eine Zusatzperson (8 Euro) nicht unbedingt mit einer eigenen Bettdecke rechnen. Wenn man viel statt gut frühstücken will (4,90 Euro), dann kann sich das hier rechnen...
Fazit: Für den "Service" ist das eigentlich noch viel zu teuer?!
Letzter Besuch: Mai 2005 Ohne Klofrau

Fischer Bräu (Wien):

Lage: Billrothstr. 17, 1190 Wien.. In direkter Nähe zum Gürtel.
Service: Motto des Hauses: "Da hopft das Herz"! Fischer Bräu bezeichnet sich selbst als "Erste Wiener Gasthof-Brauerei" und bemüht sich nach Kräften mit diesem Titel einen guten Ruf zu verbinden. Sowohl in dem grossen Biergarten wie auch in den verschachtelten voll holzgetäfelten Innenräumen fühlt sich der Gast gleich wohl und wird sicher der Versuchung nicht widerstehen, das hausgebraute Helle beim engagierten Personal zu ordern.
Preis/Leistung: Neben dem sehr leckeren Hellen (3 Euro) gibt es meist noch wechselnde Spezialbiere, das kann bei viel Glück ein Weizen sein, aber auch ein Cassis aus biologischen Johannisbeeren ist möglich. Erdinger, Andechser, Hirter Pils sowie weitere Flaschenbiere (3,20 Euro) ergänzen das Angebot. Viele Kleinigkeiten von 3,40 bis 4,80 Euro sind auf der Karte zu finden, auch Zutaten für den grossen Hunger gibt es mehrheitlich schon unter 10 Euro.
Fazit: Ein Muss für jeden Fan von Hausbrauereien!
Letzter Besuch: Mai 2005 Ohne Klofrau

Gasometer Noodle House (Wien):

Lage: Guglgasse 43, 1030 Wien. Vor dem Gasometer links von der U-Bahn kommend.
Service: Ein kleines aber feines chinesisches Restaurant, wo nicht nur der Service ausgezeichnet funktioniert, sondern wo man sich auch einfach mal auf ein Bierchen reinsetzen kann.
Preis/Leistung: Das Zipfer (2,80 Euro) und Edelweiss (gelegentlich auch Paulaner, 2,90 Euro) sind schon mal ein guter Aperitiv. Süppchen und andere (teilweise recht scharfe) Vorspeisen gibt es bis 3,50 Euro auch recht preiswert. Die Enten kosten i.d.R. 10 Euro und nur der Fisch ist noch teurer. Richtig günstig wird es wochentags mittags (11-15 Uhr) mit dem Mittagsmenu oder dem Menu der Woche (6,80 Euro).
Fazit: Der restlichen Gasometer-Gastronomie auf jeden Fall vorzuziehen.
Letzter Besuch: Mai 2005 Ohne Klofrau

Gasthof zur Traube (Neusiedl am See):

Lage: Hauptplatz 9, 7100 Neusiedl am See.. Der See ist zwar hier nicht zu sehen, dafür ist der nächste Parkscheinautomat deutlich auszumachen.
Service: Von dem eher ungemütlichen Biergarten sollte man sich nicht schocken lassen und dennoch den heimeligen Schankraum betreten. Hier wird man zügig mit einem Schwechater oder Erdinger versorgt, und auch die Speisekarte kann sich wirklich sehen lassen! Der witzigste Teil der Karte ist leider auf der Homepage nicht erwähnt! Die 50 wichtigsten Steuern werden aufgeführt und im Namen des Finanzamts erhofft sich der Gasthof zur Traube doch zahlreiches Erscheinen der Gäste!
Preis/Leistung: Normale Bierpreise und der Rehbraten (5 grosse Scheiben!) mit Wildrahmsauce und Kroketten von der Tageskarte ist mit rund 22 DM wirklich tragbar.
Fazit: Für ein gepflegtes Mittagsmahl durchaus zu empfehlen.
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Gösser Bierklinik (Wien):

Lage: Steindlgasse 4, 1010 Wien.. Vom Stephanplatz aus zwei Minuten zu Fuss.
Service: Eine wirklich urige Einrichtung wird ergänzt durch sehr lustige und kompetente Unterstützung bei allen anfallenden Fragen zum Angebot durch das Personal! Und Ölgemälde auf der Toilette findet man auch nicht überall?! Die Biere befinden sich hier richtigerweise auf Seite 1 der Karte (Immer die Sucherei wenn man gefragt wird was es denn zu trinken sein darf!). Das Gösser ist hier erheblich besser als aus der Flasche und die restlichen Sorten stammen aus dem anhängigen Brauereiverbund.
Preis/Leistung: Sechs Biere vom Fass (ca. 3,60 Euro) und noch einige aus der Flasche (3,20-4,30 Euro). Der Tagesteller mit Suppe (6-9 Euro) ist die preiswerte Alternative zu der saisonalen Wochenkarte (z.B. Marchfelder Spargel mit Sauce, Roastbeef und Austernpilzen 14,60 Euro) oder der zweiseitigen Standardkarte, die auch preislich etwas über dem Standard liegt.
Fazit: Für eine "Fiakerhauptstrasse" ist das (trotz hoher Preise) in Ordnung!
Letzter Besuch: Mai 2005
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Ohne Klofrau

Graf - Cafe Restaurant (Wien):

Lage: Billrothstr. 19, 1190 Wien.. Gürtelnähe, s.o. Fischerbräu.
Service: Ein wesentlicher Vorteil zum benachbarten Fischer Bräu? Hier wird am Montag nicht erst um 16 Uhr geöffnet, sondern es gibt auch um 11.30 Uhr etwas. Innen urig eingerichtet mit sichtbarer Trennung zwischen Restaurant und Cafe durch die Eindeckung. Draussen noch ein kleiner schattiger Biergarten in Strassennähe...
Preis/Leistung: Zipfer Biere und Edelweiss Weizen (0,5l/2,95 Euro). Die Pizzen mit Fotos (rund 7 Euro) erinnern eher an den Ballermann. Die ansonsten eher gutbürgerliche Küche (kaum über 10 Euro) wie auch die Tagesmenues bis 7 Euro sind jedenfalls in Ordnung...
Fazit: Ganz nett!
Letzter Besuch: Mai 2005
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Ohne Klofrau

Häuserl am Stoan (Wien):

Lage: Höhenstrasse, 1190 Wien.. Hinter Grinzing immer weiter den Berg hoch, Abbiegung ist in der Kurve gar nicht so leicht auszumachen.
Service: Mit den Worten mürrisch und unfreundlich könnte man den Service hier höflich umschreiben! Die Toilette befindet sich ein ganzes Stück bergabwärts und ist eher eine Kloake. Warum geht hier überhaupt jemand hin? Es muss wohl der herrliche Blick aus dem Garten über Wien sein, der hier trotz der widrigen Umstände noch Gäste hinlockt.
Preis/Leistung: Gegen die Preise ist nichts einzuwenden. Für gut 10DM ein doppeltes Wiener Schnitzel und der "Sturm" für 3DM, das sind wirklich zivile Preise.
Fazit: Der Laden könnte mit anderer Belegschaft echt ein Renner sein!
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Heurige/Buschenschank (Wien):

Lage: Touristenhochburg in Grinzing, Einheimischen-Heurigen in Stammersdorf.
Allgemein: Der Service beim Heurigen ist eigentlich überall gleich (oder sollte es sein?!). Getränke werden serviert, zum Essen fassen muss sich der Gast selber in das Lokal bemühen, wo in einer Glastheke allerlei Leckereien aufgefahren sind, deren Anblick schon zu Appetit führt. Man zeigt einfach mit dem Finger auf die gewünschten Artikel und zur Preiserrechnung wird das Essen dann vielfach gewogen. Einige Heurige/Buschenschank haben verkürzte Öffnungszeiten und fehlende Verpflegung in fester Form, weil sie dieses Geschäft nebenberuflich betreiben. Die Getränkeauswahl ist meist sehr beschränkt und jahreszeitlich bedingt (nach dem "Federweisser" kommt der "Sturm", dann der "Staubige" und schliesslich gibt es auch noch den fertigen Wein). Da wo erhältlich, ist oft der Flaschenwein vorzuziehen.
Im Test:
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Marchfelderhof (Deutsch Wagram):

Für dieses Festaurant musste eine Extra-Seite her, hier muss man einfach gewesen sein!!!

Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Passion Bar (Wien):

Lage: Donauinsel.
Service: Gerade zur Saison 2005 eröffnet, läuft zum Start im Mai natürlich noch nicht alles rund. Einige Zutaten sind zwischendurch ausgegangen oder waren wie der Mixer erst gar nicht da. Dem wurde aber abgeholfen! Ansonsten sitzt man auf Ledersofas auf der nach allen Seiten hin offenen Cocktailbar bei fetzigen Latinorhytmen eigentlich recht bequem. Bei schönem Wetter kann man hier wie im Urlaub die Seele baumeln lassen. Einzig störend: es kam des öfteren eine Zwischenrechnung, ob aus Angst vor plötzlichem Verlust der Gäste oder den Überblick zu verlieren?
Preis/Leistung: Biertrinken ist hier weniger angesagt (0,5l Wieselburger 3,80 Euro!). Das wahre Highlight ist die Happy Hour von 18 - 20 Uhr, da kann man dann z.B. einen Zombie mit 50% Rabatt für 4,75 Euro erstehen.
Fazit: Hat Happy-Hour Potential, weiter so.
Letzter Besuch: Mai 2005
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Mit Klofrau

Pizzeria Ristorante da Giovanni (Wien):

Lage: Rußbergstr. 76, 1210 Wien-Strebersdorf. Nicht gerade stadtnah.
Service: Das vom Italiener aus Köln gewohnte "Prego", "Buen Jorno" usw.-Gerede bleibt einem hier glücklicherweise erspart! Auf tiefstem Wienerisch wird der Gast gegrüsst und kann im lichten Gastraum mit übersichtlichem Gartenblick Platz nehmen.
Preis/Leistung: Normale Bierpreise, Weine auf der Karte haben trotz Heurigen-Umfeld eher italienischen Einschlag. Die Preise der Speisen kann man angesichts der Qualität als angemessen bezeichnen (20-40DM für ein Hauptgericht). Das Wildererpfandl war ausser mit drei Stücken unterschiedlicher Wildsorten jedenfalls mit jeder Menge Waldpilzen versehen und ist dann schon seine 35DM wert.
Fazit: Wenn einem die Brotzeit beim Heurigen nicht reicht, kann es hier auch mal was Anderes sein.
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Plauderer (Wien):

Lage: Pragerstrasse 126, 1210 Wien-Jedlersdorf.. Auch ein ganzes Stück von der City entfernt aber es gibt immerhin eine Bahn auf der Strasse!
Service: Funktioniert reibungslos, das Bier mit dem Namen Plauderer steht ratzfatz auf dem Tisch (da ist wohl ein Bier umbenannt worden, eine Brauerei ist nicht zu entdecken). Ansonsten ist es sowohl drinnen auf 2 Stockwerken wie auch im von der Strasse separierten Biergarten sehr schön!
Preis/Leistung: Normale Preise durch die Bank!
Fazit: Wenn man sich hierher verirrt, kann man hier auch einen netten Abend verbringen!
Letzter Besuch: Oktober 2001 Ohne Klofrau

Siebensternbräu (Wien):

Lage: Siebensterngasse 19, 1070 Wien.. Eine Parallelstrasse zur Haupt-Einkaufsmeile Mariahilfer Strasse.
Service: Sieben ist die Zahl des Hauses und so gibt es hier auch sieben Biere im Angebot. Das Helle und Dunkle aus der Hausbrauerei ist ganz gut. Statt dem Weizen des Monats gibt es (leider) mittlerweile Bamberger Rauchbier und Pale Ale. Ausdrücklich abzuraten ist von dem Chili-Bier, man muss einen sehr ausgefallenen Geschmack haben um das herunter zu bekommen! Beim Service hängt die Glücksseligkeit vor allem im netten kleinen Garten - wie so oft - vom Revier ab.
Preis/Leistung: Die Biere liegen bei 3-3,20 Euro für den halben Liter (2001 umgerechnet ca. 2,30 Euro). Die günstigere Mittagskarte (z.B. Schweinsbraten 5,30 Euro) gilt zwar bis 17 Uhr, aber nur von Mo-Fr. Das Wiener Schnitzel war ganz OK, das Chili con Carne ging noch, aber das Gulasch war gar nicht so der Hit. Ausserhalb der Mittagszeit wird es dann beim Essen auch noch teurer...
Fazit: Nur noch drei Sterne für das Siebensternbräu!
Letzter Besuch: Mai 2005
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Ohne Klofrau

Starlight Cafe Bar (Wien):

Lage: Guglgasse 43, 1030 Wien. Im Gasometer, zweiter Turm ganz oben.
Service: Die flapsige Bedienung ist schon ausgesprochen schwer zu überreden, sich überhaupt zu rühren. Schon schnellere Schnecken gesehen! Zumindest bis jemand ruft: "Feierabend!". Um 23.30 Uhr noch einen Cocktail zu machen, dazu hat sie keine Lust mehr. Sie unterhält sich lieber! Die einzige Fotokopie einer Karte klebt in der Mitte zusammen. Eine Aufwertung dieses Lokals erfolgt auch nicht durch die Grossbildleinwand, auf der Sport oder Musik übertragen wird. Ausserdem gibt es noch nette kleine rote Clubsesselchen, denn auf der Theke sollte man sich lieber nicht aufstützen, das könnte Bruch geben...
Preis/Leistung: Das Paulaner Weizen (3,50 Euro!) darf man sich selber einschenken, das passende Glas erkennt diese "Perle der Gastronomie" nicht mal, wenn sie direkt davorsteht, sie hätte es wohl auch lieber wenn die Gäste auch das Weissbier direkt aus der Flasche trinken!
Fazit: Mit diesem Angebot kann man nur bei verzweifeltem Laufpublikum aufwarten, weil es hier abends sonst nix mehr gibt!
Letzter Besuch: Mai 2005 Ohne Klofrau

Taverne Sokrates (Wien):

Lage: Donauinsel.
Service: Blick aus der ersten Reihe auf die Donau und den dahinterliegenden Hochhauspark namens Uno-City. Gemeinschaftstoilette für alle Strandlokale mit Bewachung, Service auch bei schwacher Belegung leidlich.
Preis/Leistung: Griechisches Mythos-Bier, auch als Starköl deklariert, kostet 3 Euro/0,33l, Wieselburger (3,60 Euro/0,5l Flasche zum Selbereinschenken) und Zipfer vom Fass 2,90 Euro. Der griechische Klassiker "Gyros" (9,80 Euro) war keine Überportion und wurde obendrein lauwarm serviert.
Fazit: Weder günstig noch irgendwie gut.
Letzter Besuch: Mai 2005 Mit Klofrau