München - A-K

München - A-K


Airbräu:

Lage: 85356 München Airport Center. Im Reisebüroteil des Flughafens.
Öffnungszeiten: Täglich von 10-01.00 Uhr.
Service: Auf der Suche nach einer Toilette steht man plötzlich vor blauen Vorhängen mit der Überschrift "Airbräu". Der Service könnte ein wenig zügiger anrücken, weil es die Leute am Flughafen eigentlich eilig haben, aber es funktioniert. Die Atmosphäre hier ist ausgezeichnet und in dem Braukessel in der Mitte werden bis zu drei eigene Biersorten gebraut.
Preis/Leistung: Da wären wir beim interessantesten Teil! Während man normalerweise an Flughäfen für drittklassige Flaschenbiere zu den großen Scheinen greifen muß, gibt es hier das Helle oder Weizen im Halbliterkrug für 2,30 Euro(!). Auch die Speisekarte läßt mit Gerichten zwischen vier und 18 Euro keine Wünsche offen.
Fazit: Davon sollten sich die Abzocker in den Flughäfen von Puerto Plata und Antalya mal eine Scheibe abschneiden!
Letzter Besuch: Februar 2009
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Mit Klofrau

Augustiner:

Lage: Neuhauser Str. 27, 80331 München. Mitten in der Fußgängerzone.
Service: Freundlichkeit ist hier erstmal nicht gerade angesagt und sprechen kann oder will auch nicht jeder. Bis zur Bestellung kann es dauern, aber wenn die einmal raus ist, dann geht es bei Essen und Trinken sehr zügig! So schnell, daß nicht immer Zeit blieb, bis zum Eichstrich zu zapfen! Die relativ moderne Toilette sieht gegen 20 Uhr nicht so aus, als ob sich die Klofrau hier überanstrengt hätte.
Preis/Leistung: Ausgeschenkt werden die hauseigenenen Vollbier/Dunkel 0,5l/3,10 und 1l/6,20 Euro sowie der helle Edelstoff (3,30/6,60 Euro). Von 3,20 Euro (Leberknödelsuppe) über Brotzeiten (4,50-8,50 Euro) bis hin zur halben Bauernente (15,50 Euro) gibt es hier viele Dinge, von denen man satt werden kann. Das Allgäuer Almpfanderl von der Tageskarte (8,95 Euro) mit Fleischpflanzerl (lecker gefüllt), Metzgermaultasche, Rahmschwammerl und Eierspätzle war jedenfalls ein Gedicht!
Fazit: Ob vor, während oder nach dem Einkaufen; dies ist sicher der interessanteste Stop (auch ohne Einkaufen!).
Letzter Besuch: März 2007
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Mit Klofrau

Augustiner Keller:

Lage: Arnulfstraße 52, 80335 München. Nähe Hackerbrücke, vom HBF aber noch zu Fuß zu erreichen.
Service indoor/Bedienungsteil Biergarten: Die Bestellung verläuft nicht gerade reibungslos. Ein großes Weizen und eine Cola = eine große Cola! Wenn zwei Essen bestellt werden, bekommt die eine Person ihr Essen wenn die andere aufgegessen hat (und das ohne Aufpreis!)
Service SB-Biergarten: Alles in Selbstbedienung und anschließend ein Plätzchen suchen in dem riesigen aber auch ebenso gut besuchten Biergarten unter alten Kastanien. Gezapft wird hier nur auf Geschwindigkeit und nicht auf Eichstrich, was immerhin den Vorteil kürzerer Wartezeiten mit sich bringt. Die leeren Krüge und das Geschirr werden per Wagen zurückgeholt.
Preis/Leistung: Das Weizen mit 3,50 Euro ist wie das Maß Helles (6,60 Euro) schon am oberen Rand, das Schnitzel mit Champignons war sehr übersichtlich und auch qualitativ nicht so toll.
Fazit: Wenn man nicht gerade so viel Garten haben muß, das Stammhaus ist um Klassen besser.
Letzter Besuch: Mai 2007
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Ohne Klofrau

Ayingers:

Lage: Am Platzl 1a, 80331 München. Direkt gegenüber vom Hofbräuhaus.
Service: Der Concierge an der Tür möchte gleich sicherstellen, daß der werte Kunde nicht auf die Idee kommt sich an einen Tisch zu setzen, wenn er nicht in ausreichender Form zu Essen gedenkt. Die Theke ist allerdings auch in Ordnung. Die viertel Bauernente war dann allerdings eine schwierige Bestellung. Erst mußte sie auf der Karte extra noch mal angezeigt werden, nach einer knappen Stunde kam dann endlich das Bauernschnitzel, welches ich trotz bester Optik nicht zu nehmen gedachte. Abgerundet wurde das Bild durch die Anlieferung von Messer und Gabel zur Suppe...
Die Toilettenbeschriftung enthielt zwar keine Übersetzungshilfe, man konnte es aber trotzdem verstehen (Bild 3).
Preis/Leistung: Die Getränkepreise sind im oberen Segment (Weizenbier für 3,40 Euro, dem Geschmack nach war es ein Light). Beim Essen kann man sich dagegen nicht beschweren, die Ente war gut und mit 9,80 Euro bestimmt nicht zu teuer...
Auch das Wies'n-Angebot (0,5l Helles + Hendl + Salat) für 9,90 Euro schlägt jedes Mahl auf den Wies'n im Preis-Leistungsverhältnis.
Fazit: Für ein Lokal mit viel Laufkundschaft ganz OK.
Letzter Besuch: Oktober 2002
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Ohne Klofrau

Bayerischer Donisl zur alten Hauptwache:

Lage: Weinstraße 1, 80333 München. Direkt am Marienplatz.
Öffnungszeiten: Täglich 9.00-0.00 Uhr.
Service: Gnadenloses Revierverhalten prägt den schwachen und murrigen Service. Der Fliesenboden und die hellen Holzvertäfelungen vermitteln eher Bahnsteigatmosphäre. Im oberen Bereich spielt jemand auf der Quetschkommode, zum Glück ohne Singen!
Preis/Leistung: Das Bier (Helles Hacker Pschorr 3,60 Euro, die Weiße 3,70 Euro) ist nicht gerade günstig. Die Speisekarte gibtís in Schrift- und augrund der Touristendichte auch in Bildform. Die Bilderkarte stellt allerdings das Essen nicht gerade vorteilhaft dar, eine Übersetzung wäre besser gewesen. Die meisten Hauptgerichte kosten nur 7,35 Euro (z.B. Surhaxe/Krustenbraten/Brauergulasch). Das ist keine Riesenportion, aber das will ja auch nicht jeder, lecker allemal.
Fazit: Zentrumsnah preiswert essen: ja, dann ist man hier richtig!
Letzter Besuch: März 2007
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Mit Klofrau

Brauereigasthof Schützenlust:

Lage: Herterichstr. 46, 81479 München Solln. Hauptstr. von Solln.
Service: Innen und im Biergarten recht geräumig hier. Wenn der Biergarten nicht so gut besucht ist, kann die Versorgung auch mal etwas länger dauern, sonst aber immer direkt. Auf Senioren wird hier besonderen Wert gelegt, denn es gibt viele Speisen in kleinerer Form und natürlich rabattiert.
Preis/Leistung: Ca. 7 Sorten Urbanus stellen das Bierangebot dar (2,80-3,10 Euro/0,5l). Besonders hervorzuheben ist das Kellerbier mit Sekthefe, das bietet eine Erfrischung wie man sie sich immer im Biergarten wünscht. Ungewöhnlich für einen Brauereigasthof: hier ist eine recht umfangreiche Cocktailkarte im Programm! Ansonsten überwiegend Fleischgerichte (8,60-14,60 Euro) und eine umfangreiche Tageskarte. Der Leberkäse (Bild 4) war jedenfalls sein Geld wert...
Fazit: Unauffällig aber dennoch recht gut.
Letzter Besuch: April 2005
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Ohne Klofrau

Cafe Pep:

Lage: Thomas Dehler Str. 6, 81737 München. Im Perlacher Einkaufszentrum unter der Glaskuppel.
Öffnungszeiten: Analog zu den Zeiten des Einkaufszentrums, z.Z. bis 20 Uhr.
Service: Die beiden Damen im Service wirken etwas unterbesetzt bei ständig wechselndem Laufpublikum unter der großen Glaskuppel dieses Mega-Einkaufszentrums. An der Rundum-Theke hängen einem die Lampen fast ins Gesicht. Dafür wird man eigentlich durchgängig von hellem Kindergequengel erfreut.
Preis/Leistung: Das Franziskaner aus der Leitung kostet 3,30 Euro. Bagles und Baguettes, die um 17 Uhr nicht mehr wirklich gut aussehen, können mit einem Stück Kuchen umgangen werden.
Fazit: So muß es wohl in einem Einkaufszentrum sein.
Letzter Besuch: März 2007 Wo Klo?

Coellner im Paragraph:

Lage: Winzererstr. 49a, 80797 München. Nähe Hohenzollernplatz.
Service: Ob die Musik, die Dekoration, die Karte oder die ausliegende Zeitung: man geht hier zunächst davon aus, in einer Kölner Kneipe rund um Karneval zu stehen! Nur die Stimmung, die Gäste und ihre Mundart passen stellenweise nicht ganz ins Bild...
Preis/Leistung: Das Reissdorf-Kölsch und die Metthäppchen kosten 1,40 Euro (auch wenn Röggelchen wie Mett hier etwas anders aussehen); einen kleinen Thekenrabatt (1,35 Euro) gibt es auch. Für Eingeborene außerdem Hop-Weißbier (0,5l/2,90 Euro). Der Halve Hahn 3,50 Euro, Kotelett mit rheinischem Kartoffelsalat 8,20 Euro, Hämchen komplett 11,80 Euro.
Fazit: Kölner finden überall ein Zuhause!
Letzter Besuch: Mai 2007
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Ohne Klofrau

Das Zoozie'z - 3 Zimmer, Küche, Bar:

Lage: Wittelsbacher Str. 15, 80469 München. An der Isar, aber leider ein ganzes Stück von der nächsten Bahn weg.
Service: Gemütlich aber dennoch edel, s. Theke auf Foto 2! Stellenweise tolles Personal und stellenweise auch interessante Gäste. Die Karte in Form einer Zeitung läßt es auch an Originalität nicht vermissen. Leider war das Bier nicht immer kalt und der Eichstrich hat auch oft nur Schaum gesehen. Für Hunde kann ein gesondertes Menu geordert werden (Bild 4)...
Preis/Leistung: Becks (Flasche 0,33l/3,20) konkurriert mit Ayinger Bieren (ca. 3,20 Euro/0,5l). Cocktails gibt es auch (0,5l Zombie 12,90 Euro) aber irgendwie fehlt der Hinweis auf eine Happy Hour. Kleine aber abwechslungsreiche Speisekarte mit Asia, Salaten, Burger, Pasta und Schnitzel, die überwiegend unter 10 Euro bleiben.
Fazit: Sehenswert!
Letzter Besuch: April 2005
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Ohne Klofrau

Der Pschorr:

Lage: Viktualienmarkt 15, 80331 München. DIE Adresse kennt jeder!
Service: Das Bierchen kommt schnell und der Service ist OK. Die "Original"-Bierfilze statt Bierdeckel erscheinen dagegen eher unhygienisch. Nobel geht die Welt zugrunde, denn hier kann man zur gepflegten Toilette sogar im gläsernen Aufzug fahren! Im Gastraum werden statt Fusballspielen auch schon mal Dias mit urbayerischen Motiven gezeigt.
Preis/Leistung: Das Helle vom Holzfaß sowie die Weissen und das Dunkel aus der namensgebenden Brauerei kosten 3,40 Euro. Die zweiseitige Karte (1 Seite Tageskarte) bietet schon allerhand an Schmankerln, besonderen Wert wird auf das heimische Murnau-Werdenfelsener Rind gelegt (z.B. Sülze mit Bratkartoffeln 8,20 Euro). Die Essen sehen alle toll aus und der kalte Braten mit geräucherter Schweineschulter (9 Euro) ist der Hammer.
Fazit: Der Münchner wird an seiner Vorzeigemeile nichts Schlechteres dulden!
Letzter Besuch: August 2007 Ohne Klofrau

Dreigroschenkeller:

Lage: Lilienstraße 2, 81669 München. Direkt neben dem Deutschen Museum, man sollte vielleicht erwähnen, daß der Eingang in der Zeppelinstraße ist.
Service: In den Tiefen eines Kellers ist alles in dusteres rotes Licht getaucht (sogar die Toiletten!); man sieht sich tatsächlich atmosphärisch in die Dreigroschenoper versetzt. Und wer nicht gerade Jazz mag, dem kann die Musik dann den Rest geben! NEIN, so schlimm ist es hier wirklich nicht, und der Erhängte an der Wand hängt dort auch nicht, weil er nichts zu trinken bekommen hätte, sondern weil es gut in das Design passt. Das hauseigene Isar-Plopp ist ausgesprochen süffig und ist auch kalt, wenn es lange genug in der thekeneigenen Badewanne unter Eis gelegen hat. Die hauseigenen "Kaschemmenflitzer" (eigene Bezeichnung im Prospekt!) funktionieren auch ganz gut. Um die reichhaltigen Speisen alle auf die Tische zu bekommen, wird in Etagèren serviert, da passt einiges drauf...
Preis/Leistung: Auch wenn hier nicht alles für drei Groschen zu haben ist, es ist aber auch nicht so "schäbig" wie in der Eigenwerbung angekündigt. Das Chili ist hervorragend und die restlichen Gerichte basieren häufig auf Pellkartoffeln. Wenn man nicht gerade als Opfer auf den roten Plüschsesseln des "Hochzeitsspeichers" verweilt, kann man sich das bestimmt leisten...
Fazit: Sollte man nicht verpasst haben.
Letzter Besuch: Dezember 2001
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Ohne Klofrau

Ecksteiner:

Lage: Flurstr. 32, 81675 München. Haidhausen Nähe Landtag.
Service: Bei der Wahl zwischen Löwenbräu und Franziskaner fällt die Entscheidung nicht so schwer. Die deprimierende Musik in diesem Rundum-Holzlokal kann einem eventuell aufs Gemüt schlagen. Vielleicht sollte man mal das Glücksrad an der Wand ausprobieren?!
Preis/Leistung: Die Preise auf der amerikanisch-mexikanischen Karte sind eher günstig und der halbe Liter Franziskaner für 3,10 Euro ist zu vertreten.
Fazit: Ein Lokal wie viele andere, ganz nett aber nichts Besonderes.
Letzter Besuch: Juni 2002 Ohne Klofrau

Egger im Hufnagel:

Lage: Ottobrunner Str. 135, 81737 München. Alt-Perlach.
Service: Fußball wird hier im 1.Stock auf Leinwand gezeigt. Selbstverständlich nur Bayern München, wen interessiert schon die Konferenz?! Die Hochmut des Vereins hat sich auch auf die hiesigen Fans voll übertragen...
Das mit der Bierbeschaffung hat dann auch ganz passabel geklappt...
Preis/Leistung: Wer auch hier kein Löwenbräu mag (0,4l/2,90 Euro), hat vermutlich Franziskaner geordert (0,5l/3,20 Euro). Ansonsten gibt es Frühstück total von 3 Euro bis 20 Euro für 2 Personen täglich ab 10 Uhr. Die bayerischen Spezialitäten (6,90-10,80 Euro) verschwinden auf der Karte etwas zwischen Burgern, Mexikanisch und Pasta. Ungewöhnlich?! Jedenfalls gibt es auch eine günstige Mittagskarte...
Fazit: Alles sehr gepflegt bis steril.
Letzter Besuch: April 2004
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Ohne Klofrau

Einstein's:

Lage: Einsteinstraße 143, 81675 München. Haidhausen Nähe Landtag.
Service: Hier empfängt einen doch gleich der Namensgeber von Lokal und Straße mit der üblichen raushängenden Zunge an der Wand. Die Spuren eines früheren griechischenn Restaurants sind unverkennbar.
Preis/Leistung: Ein Weißbier für 2,80 Euro ist für München echt OK. Die Mittagskarte wird hier abends der Einfachheit halber mit einem Trick abgeklemmt, aber auch das mexikanische Abendmahl sprengt nicht die Geldbörse.
Fazit: Ganz OK.
Letzter Besuch: Juni 2002
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Ohne Klofrau

Fleming's Brasserie & Wine Bar:

Lage: Bayerstr. 10, 80335 München. Direkt neben dem Hauptbahnhof.
Service: Die Aufmachung und die hohen Decken im Sinne einer - eleganten - alten Bahnhofshalle machen was her. Der Service beim höflichen Personal funktioniert einwandfrei trotz mitunter nicht leichten Gästen und für gelangweilte Geschäftsreisende gibts auch ein wenig Sportfernsehen. Dennoch ist nicht zu übersehen, daß es sich hier primär um den Frühstücksraum/die Hotelbar vom Inter-City-Hotel handelt.
Preis/Leistung: Tegernseer und Schneider Weisse vom Faß wie Augustiner Weisse, Franziskaner und Schöfferhofer aus der Flasche kosten allesamt 3,20 Euro für die Halbliterpackung. Radeberger fällt da extrem aus dem Rahmen mit 2,90 Euro/0,3l. Die Essenspreise sind auch gerade noch tragbar, wie z.B. der Tafelspitz von der Tageskarte (12,50 Euro).
Fazit: Für die Lage ganz nett.
Letzter Besuch: Mai 2007 Ohne Klofrau

Forschungsbrauerei, Bräustüberl:

Lage: Unterhachingerstr. 76, 81737 München. Etwas abgelegen im Süden von München, Alt-Perlach.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-23 Uhr, Sonn- und Feiertag 11-22 Uhr.
Service: Von außen wirkt das Gebäude eher wie eine Radarstation (Bild 1), drinnen gibts auch mal sächsische Laute im Bayern-Look.
Preis/Leistung: Das Pilsissimus (0,5l/4,10 Euro) mundet einfach nur hervorragend. Etwas farblos aber dennoch gut gegen (Biergarten-) Durst ist das Sommerhell (0,5l/3,80 Euro), das St. Jakobus Blonder Bock ist dann wieder eher Geschmackssache?! Der angepriesene Bittermalz (3 Euro) schmeckte wie ein normaler Jägermeister, aber beim Abholen der Mitbringsel gab es ein viel besseres Schnäpschen, aber wie hieß das noch?
Ach ja, Essen gabs hier auch, sah ganz gut aus? Das Bier zum Mitnehmen ist leider etwas zu teuer (jeweils Literflasche ohne Pfand Sommerhell 3,80/Pilsissimus 4,80/Bock 5,10 Euro) und warum der Halbliter-Steinkrug zum Mitnehmen genaus so teuer ist wie der Literkrug, wer weiss das schon?
Sonntags muß man mit dem Lärm einer bayerischen Kapelle rechnen. Da die Herren aber auch lieber Trinkpausen machen statt zu spielen, ist das Ganze noch erträglich...
Fazit: Das Pilsissumus (eigentlich ein Export) ist immer eine Reise hierher wert.
Letzter Besuch: Juni 2013
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Ohne Klofrau

Franziskanergarten:

Lage: Friedenspromenade 45, 81827 München. Trudering, in einer reinen Wohngegend nicht ganz einfach zu finden.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-01.00 Uhr.
Service: Klappt ganz gut und ist recht freundlich. Neben einem großen Biergarten gibt es noch eine sehr gemütliche Innenstube.
Preis/Leistung: Der halbe Liter Weissbier ist mit 3,50 Euro kein Schnäppchen und auch das Essen rangiert eher im oberen Bereich. Die Leber Berliner Art (12,15 Euro, Bild 2) war zwar insgesamt in Ordnung, aber Röstzwiebeln aus dem Eimer gehören da nicht drauf!
Fazit: Es gibt bessere die auch günstiger sind.
Letzter Besuch: Mai 2007
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Ohne Klofrau

Gasthaus zur Post:

Lage: Pfanzeltplatz 12, 81737 München. Kirchennähe Alt-Perlach.
Service: Der typische Treffpunkt in der Ortsmitte, hier trifft man sich auf ein Bier, feiert die Hochzeit von der Schwester oder lässt sich einfach nur so zum Sonntagsmahl nieder, Platz genug ist bald für das ganze Dorf.
Preis/Leistung: Paulanerbiere gibt es in allen Variationen z.B. das Helle (3,10 Euro) oder die Weisse (3,20, je 0,5l). Bayerische und Tiroler Schmankerl in ordentlichen Portionen schon ab 4,90 Euro (Leberkäse). Das Riesenschnitzel (6,90 Euro, Bild 3) stellt nur ein Highlight dar. Oder die Currywurst (5,20 Euro), weil keine Frittenbude in der Nähe ist?!
Fazit: Hervorragendes Speiselokal.
Letzter Besuch: Mai 2007
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Ohne Klofrau

Harlachinger Einkehr:

Lage: Karolinger Allee 34, 81545 München. Am Rande eines Villenviertels und direkt oberhalb des Tierparks Hellabrunn (zu hören).
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-24.00 Uhr.
Service: Innen wie außen ein sehr großes Lokal. Der Service ist bei Hochbetrieb stellenweise etwas überfordert und die Toilette hat auch den Charme der 70er.
Preis/Leistung: Die Augustiner-Halbe ist mit 3,75 Euro (Helles) oder 3,95 Euro (Weissbier) nicht ganz günstig. ABER: Zwischen 16 und 18 Uhr und ab 22 Uhr ist Happy Hour und dann kostet die Halbe nur 2,70 Euro, guter Preis! Die Küche bietet viele Kleinigkeiten (z.B. Obazda 6,80 Euro) und auch Grosses nach Bayernart (z.B. Cordon Bleu 14,20 Euro).
Fazit: Ganz nett, vor allem zur Happy Hour.
Letzter Besuch: Juni 2013 Ohne Klofrau

Harlachinger Jagdschlössl:

Lage: Geiselgasteigstr. 153, 81545 München. Zwischen Perlacher Forst und Isar eingebettet in eine Villengegend mit Tram vor der Tür.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-24.00 Uhr.
Service: Flinke Bedienungen ohne "Revierverhalten" versorgen einen drinnen wie draußen ganz gut. Das Publikum ist - aufgrund der Lage - teilweise gewöhnungsbedürftig. Aber wer mehr als 100.000 Euro für ein Auto ausgibt, der möchte auch, daß dieses von jedem gesehen wird!
Zur EM 2012 war hier ein richtiger Riesenbildschirm im Biergarten aufgebaut, beeindruckend. Die (Herren-) Toilette ist gleichermassen besonders wie namensgerecht eingerichtet, man betritt quasi das Unterholz eines Waldes...
Preis/Leistung: Die Produkte aus dem Hause Hofbräu (je 0,5l Helles 3,90 und Münchner Weisse 4,10 Euro) gibt es sicher in anderen Lokalen günstiger, aber in diesem Ambiente schmecken sie besser. Mit einer Haxe (12,80 Euro) kann man solide Hausmannskost einnehmen oder auch mit einem ungestressten Geldbeutel schon zur Vorspeise 15,90 Euro in einen handgeschnittenen Ochsentatar investieren.
Pfiffige Ideen wie der "Bierbrunnen" (Selbst aus dem eingebauten Zapfhahn am Gästetisch zapfen) sowie die konsequente Nutzung moderner Medien runden das professionelle Angebot ab...
Fazit: Schickes Lokal ohne zu aufgeblasen zu sein.
Letzter Besuch: Juni 2013 Ohne Klofrau

Hirschgarten:

Lage: Hirschgarten 1, 80639 München. Mit ÖPNV nicht so gut zu erreichen, halt im Garten.
Service: Der Service war sehr freundlich bis zackig und die gewünschte Kost war schnell auf dem Tisch. Der riesige Biergarten unter Kastanien ist einer der bekanntesten von München, aber die Innengastronomie mit Weissen-Tischdeckchenteil und Rustikal-Teil ist auch nicht zu verachten.
Preis/Leistung: Mit Augustiner Bieren (3,20-3,40 Euro), König-Ludwig-Bieren (3,55 Euro) und Tegernseer gibt es hier viel Auswahl an hopfenhaltigen Getränken und das überwiegend vom Faß. Je nach Tag ist das Buffet (Bild 1-2) sehr interessant. Mit Suppen (2,40-2,60 Euro), saisonalen Tagesgerichten, Klassikern (z.B. Leber Berliner Art 12,70 Euro) sowie Evergreens (z.B. halbe Haxe 7,60 Euro) scheint hier alles beliebt zu sein?! Brotzeiten (4,20-8,80 Euro) und Nachtisch (3,80-6 Euro) runden das Angebot ab. Die Roulade war sehr lecker und das Püree raffiniert angerichtet, zweiteres aber vermutlich leider ein Fertigprodukt?!
Fazit: Insgesamt ein ordentlicher Eindruck.
Letzter Besuch: August 2007
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Ohne Klofrau

Hofbräuhaus:

Lage: Platzl 9, 80331 München. Von der Fußgängerzone aus immer den Fanshops nach.
Service: Bahnhofshallenatmosphäre alleine schon wegen dem stetigen Strom an Passanten (bevorzugt größere Schulklassen), die hier ständig durch die Hallen flanieren, und die Gäste wie im Zoo betrachten. Die etwas schräg spielende Combo lockert das nicht unbedingt auf. Auf den Tischen haben sich Horden von Touris und Eingeborenen schnitztechnisch verewigt. Die Toilette ist besser als erwartet und hat nur einen abschließbaren Metallbehälter zur Spende statt einer erwartungsvollen Klofrau.
Preis/Leistung: Bezahlt wird sofort, für das Maß Hausgetränk 6,20 Euro. Das Essen ist gar nicht mal so teuer (z.b. Schnitzel Wiener Art 7,90 Euro), aber sieht dann doch irgendwie nach einer zweitklassigen Kantine aus.
Fazit: Könnte kein Stammlokal werden!
Letzter Besuch: April 2005
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Ohne Klofrau

Hofbräukeller:

Lage: Innere Wiener Str. 19, 81667 München. Nähe Wiener Platz.
Öffnungszeiten: Täglich 10-24 Uhr.
Service: Der Service ist etwas trocken aber dem (zumindest im Winter) Durchschnittsalter der Gäste in Höhe von mindestens 60 Jahren (außer in der Kinderspielecke!) durchaus angemessen. Ansonsten ist es hier recht heimelig und der Biergarten ist Spitze...
Preis/Leistung: Der halbe Liter Helles schlägt mit 3,30 Euro zu Buche und das Weissbier in selber Größe 3,55 Euro. Die Ente mit Blaukraut und Knödel (10,20 Euro) ist eine hervorragende Wahl und erheblich besser als das Kalbsgeschnetzelte (12,80 Euro).
Fazit: Eine gute Einleitung für das darunterliegende Tanzcafe!
Letzter Besuch: Mai 2007
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Ohne Klofrau

Kastanienhof:

Lage: Schneckestr. 17, 81737 München. Alt-Perlach.
Service: Hier muß mal ein Rosenkavalier gehaust haben, denn die Dinger hängen überall von der Decke runter. Sonst eher eine duster-gemütliche Atmosphäre...
Preis/Leistung: Löwenbräu 2,80/Franziskaner 3 Euro, soweit ist die Preiswelt durchaus im Mittelfeld. Die Quiche Lorraine von der Wochenkarte war ganz OK, allerdings mit 8,30 Euro nicht wirklich günstig. Der Rest war auch in etwa auf normalem Niveau...
Fazit: Ein verträumtes Plätzchen.
Letzter Besuch: April 2004
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Ohne Klofrau

Kleines Brauhaus Dicker Mann:

Lage: Heinrich-Wieland-Str. 11, 81735 München. Das ist sogar schwer zu finden, wenn man sich hier auskennt. Auf den roten Trecker vor der Tür achten! Direkt an der Haltestelle U5 Michaelibad.
Service: Aufgrund der kleinen Anzahl an Plätzen wird auch hier durch einen Einweiser aktive Platzbewirtschaftung betrieben (Er arbeitete noch daran, dem Namen seines Lokals wirklich gerecht zu werden). Hier wird der begehrte Raum sogar auf Stuhlebene zugewiesen. Die Zuführung von Nachschub klappt anfangs hervorragend und läßt später etwas nach. Die Speisekarte ist ein Schulheft mit wirklich sehenswerten Rechtschreibfehlern. Neben dem knappen Innenraum gibt es noch einen lauschigen Biergarten.
Preis/Leistung: Die Ayinger Biere Kellerbier (3,20 Euro) sowie Hefe und Dunkel (3,40 Euro) löschen den nötigsten Durst. Frühstücken kann man hier auch für 5,50-6,90 Euro. Der Brotzeitteller mit Hausschnaps "zum Nachspülen" (8,90 Euro, Bild 3) war kaum für einen alleine zu schaffen! Das teuerste Gericht auf der Karte war das Rinderlendensteak mit 13,80 Euro (Viele Tagesgerichte, wenig Standardware). Eine Leberkäse-Brotzeit ist aber sowohl in der Qualität wie auch in der Menge mit 6,50 Euro vollkommen ausreichend. Hervorragender Apfelstrudel für 3,80 Euro gibt einem dann den Rest!
Fazit: Wenn man das Glück hat hier einen Platz zu finden, sollte man das wahrnehmen.
Letzter Besuch: Mai 2007
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Ohne Klofrau