Seligenstadt


Columbus - Hotel (Seligenstadt):

Lage: Am Reitpfad 4, 63500 Seligenstadt. Wenn man von der A3 kommt, die erste Einbiegung rechts im Ortsteil Froschhausen.
Service: Man kann die Mehrheit der Belegschaft schon durchaus als bemüht bezeichnen, wenn auch die Rahmenbedingungen alles andere als optimal sind! So ist die winzige Bar gegenüber der Rezeption das einzige Freizeitangebot im Haus, und eigentlich ebenso im Umkreis von 4 KM. Auch wenn man das an solchen Theken übliche Publikum (die selbsternannten Self-Made-Erfolgreichen im Redewahn) nicht dem Hotel anlasten kann, die Gemütlichkeit wird auch durch die polare Kaltluft stark eingeschränkt, die bei jeder Aktion der riesigen Drehtür in die Lobby eindringt. Dann war man etwas besser auf die nicht gerade überheizten Zimmer vorbereitet. Und sogar der Nachmittagskuchen war innen noch gefroren. Das restliche Essen war mal gut, mal nicht so gut. Organisatorisch gestaltet sich das etwas schwierig, wenn neben der eigenen grossen Gruppe um Punkt 12.30 Uhr die gesamte IG Metall Offenburg sich gleichzeitig an drei Töpfen anstellt...
Preis/Leistung: Der Zimmerpreis wird von Leuten bezahlt, die hier nicht logieren müssen, und liegt wahrscheinlich deutlich unter dem Listenpreis. Das 0,4l Bitburger für 2,50 Euro ist noch im Rahmen für eine "Hotelbar".
Fazit: Ein Tagungshotel, dessen vier Sterne nicht ganz nachzuvollziehen sind.
Letzter Besuch: Januar 2004 Ohne Klofrau

Kleines Brauhaus (Seligenstadt):

Lage: Eisenbahnstr. 6, 63500 Seligenstadt . Direkt gegenüber dem Seligenstädter Bahnhof.
Service: Nicht nur die Beratung bez. des reichhaltigen Brauereiangebots sondern auch die Ausführung der Verbringung war ausgezeichnet.
Statt einer echten Toilettenfrau steht dort ein lebensgrosser schwarzer Pappkamerad in Dienerhaltung, und sammelt ein paar Cent in einer Schale. Der beschwert sich wenigstens nicht...
Im Sommer gibt es hier noch einen Biergarten, der mit dem "Bierstüberl" einen Extra-Ausschank hat. Besonderer Vorteil der Lage: Eines der wenigen Taxis hier in der Gegend bekommt man am ehesten am Bahnhof...
Preis/Leistung: Funf bis sechs Hausgebraute gibt es hier im Angebot. Das Helle wird auch gerne als Pils deklariert, ist aber dafür zu würzig und nicht herb genug (0,5l/2,60 und Mass 4,90 Euro). Das helle Weizen (2,80 Euro) ist schon ziemlich süss, aber noch nix gegen das Weizenbock (3 Euro). Abgerundet wurde das Ganze durch Bock und Märzen, die hier auch nach Ablauf der Oktoberfestzeit noch zahlreich bevorratet werden.
Auf der deftigen Brauhauskarte liegt nur das Rumpsteak bei mehr als 10 Euro (auch wenn es noch mit 13,50 DM ausgezeichnet ist), und die Portionen sind wirklich majestätisch.
Fazit: Wenn das Bier noch ein bischen besser wäre, eine perfekte Hausbrauerei.
Letzter Besuch: Januar 2004 Ohne Klofrau