Köln - F

Köln - F


Falderhof:

Lage: Falderstr. 29, 50999 Köln. Wenn man Sürth findet, dann weiss bestimmt auch jemand wo dieses Lokal ist.
Haltestelle Sürth
Service: Der zu einem Hotel gehörende Biergarten besticht bei übersichtlicher auf fein getrimmte Gästeschar zunächst durch eines: Alle sitzen vor leeren Gläsern und von der Belegschaft ist weit und breit niemand zu sehen. Ortskundige Gäste versorgen sich hier auch schon selber, weil sich an der Abwesenheit der nicht gerade unterbesetzten Bedienungen auch mittelfristig nichts ändert. Die hatten wohl Wichtigeres zu tun...
Preis/Leistung: Der Umstand dass hier ein Hauptgericht schon mal locker über 20 Euro kosten kann, passt eigentlich ganz gut zu dem Publikum welches sich für besonders elitär hält. Und wenn man nicht so viel Kölsch serviert, muss man eben den Stückpreis mit 1,40 Euro ordentlich hoch setzen.
Fazit: Wieder ein Argument abends nicht in Hotelnähe zu bleiben!
Letzter Besuch: August 2003 Ohne Klofrau

Feez:

Lage: Holbeinstr. 35, 50733 Köln. Nippes, Haltestelle Lohsestr..
Haltestelle
Lohsestrasse
Service: Seit Anfang 2004 unter gleicher Regie wie das Emil's. Etwas mondäner als früher, daher ist das Publikum nicht mehr ganz so ökologisch. Sport auf Leinwand wird hier jede Menge gezeigt, jedoch ist das Publikum wohl für Eishockey wohl doch noch nicht bereit?! Beunruhigend ist es jedoch immer, wenn der Deckel nicht unter dem Bier sondern in der Kasse geführt wird.
Muster ohne Wert
Muster ohne Wert

Preis/Leistung: Wie schade, dass die auf dem Strassenfest verteilten Getränkebons nur zum Strassenfest gültig waren, das steht nämlich nirgendwo drauf und wurde bei der Verteilung auch nicht erwähnt?! Also ein Muster ohne Wert!
Ansonsten wird hier getränkemässig zwischen Normalzeit und "Partyzeit" unterschieden: Gaffel-Kölsch 1,30/1,50 Euro, Weizen 3,10/3,50 Euro. Und Party gibts hier am Wochenende oft, Tanzparty, 80er-Jahre-Party, Comedy und Konzerte. Das Essen fängt mit dem Knoblauchbrot (2,50 Euro) an, geht über Gulasch mit Nudeln und Salat (7,70 Euro) bis hin zum Rumpsteak mit Bratkartoffeln und Salat, das mit 9,50 Euro noch knapp unter der 10er-Grenze bleibt. Ergänzend noch ein paar Gerichte von der Tageskarte (z.B. Matjes "Hausfrauenart" 7,20 Euro), sah eigentlich alles ganz gut aus...
Fazit: Zum Trinken gibt es auch günstigere Adressen, aber sonst ist es ganz OK hier.
Letzter Besuch: Juni 2004 Ohne Klofrau

Filmdose:

Lage: Zülpicher Str. 39, 50674 Köln. Kwartier Lateng, direkt neben der Traditionsfrittenbude "Ferkulum".
Haltestelle Dasselstr./Bf. Süd
Service: Das mitunter etwas mürrische Thekenpersonal bringt einem dann doch noch die gewünschten Artikel, sofern sie über den meist musikbedingt recht hohen Lärmpegel die Bestellung richtig verstanden haben.
Ansonsten ist von der ehedem durch die Geierwally-Aufführungen legendären Filmdose wenig übrig geblieben. Heute gerät man hier als unschuldiger Passant leicht in einen Junggesellinenabschied; so was kann hässlich werden...
Preis/Leistung: Die Preise sind für das Viertel normal.
Fazit: Kopie des vorab schon gegenüber erfolgreich agierenden Magnus.
Letzter Besuch: März 2002 Ohne Klofrau

Filos:

Lage: Merowinger Str. 42, 50677 Köln. Südstadt, 5 Minuten vom Chlodwigplatz.
Haltestelle Chlodwigplatz
Service: Tja anfangs eher bescheiden und später hat das dann etwas nachgelassen, und das obwohl man an der Theke sitzt. Die Musik kann einem dann den Rest geben, wenn man mehr ein Fan von Mainstream, Rock oder Pop ist. Aber sonst sieht es hier eigentlich ganz nett aus, typisches durchwachsenens Südstadtpublikum...
Preis/Leistung: Dom-Kölsch (0,2l/1,40 Euro) kann man durch Veltins (0,3l/2,20 Euro) oder Weihenstephan (0,5l/3,40 Euro) umgehen; insgesamt sind die Getränke hier zu teuer. Die Speisen sind eher italienischer Ausrichtung, sahen ganz gut aus, und im Verhältnis sicher besser als die Getränke...
Fazit: Gibt bessere hier.
Letzter Besuch: März 2004 Ohne Klofrau

Flora 6:

Lage: Florastrasse 6, 50733 Köln. Zentral in Nippes, von der Neusser Str. aus etwas versteckt.
Haltestelle
Florastrasse
Service: Ein Thron ist dem 1.FC Köln hier noch nicht gebaut worden, aber sonst ist alles incl. einer Sitzreihe aus dem alten Müngersdorfer Stadion vorhanden. Hier wird sogar Geld gesammelt für ein Verbleiben von Prinz Poldi. Nicht dass der Chef hier auch die erste Dauerkarte auf Lebenszeit hätte....
Der Service funktioniert und das 23 Stunden am Tag! Licht kommt hier überwiegend durch die geöffnete Tür rein. Am 15.12. hat der Chef Geburtstag und dann gibt es einen Tag Freibier! Das ist verbindlich anderswo nicht üblich, aber eine klasse Idee. Von kölscher Musik bis Freddy Quinn gibt es hier musikalisch alles zu hören. Unter den Gästen sind vielleicht nicht immer alle ansprechbar, aber es sind auf jeden Fall "Originale" zu finden! Nun gut, beim baulichen Zustand der Toilette muss man Abstriche machen...
Preis/Leistung: Ausser Reissdorf Kölsch (Sonnenaufgang-Sonnenuntergang 80 Cent bei roten Strichen, sonst 1,10 Euro bei schwarzen Strichen) werden hier bestenfalls Schnäpse getrunken. Ein offizielles Essensangebot gibt es nicht, aber die Stammgäste bringen hier schon mal eine Platte mit belegten Broten mit und bieten die auch Nicht-Stammgästen. Feiner Zug!
Fazit: Auf den zweiten Blick ist es hier erheblich besser als auf den ersten. Mal was anderes!
Letzter Besuch: Mai 2007 Ohne Klofrau

Flotte:

Lage: Zülpicher Platz 9, 50674 Köln. Mitten im Kwartier Lateng gelegen.
Öffnungszeiten: Mo-Do 18 - 1 Uhr, Fr 18 - 4 Uhr, Sa 15 - 4 Uhr, So 17 - 24 Uhr
Haltestelle Zülpicher Platz
Service: Erstaunlich wie jemand (hier der Kellner) sich mit rappelvollen Kränzen oder Tabletts noch durch die Menge wühlen kann; teilweise sogar ohne etwas zu verschütten! Auch an der Theke sorgt flinkes Personal in der Regel schnell für Nachschub. Als Musik werden am Wochenende Stimmungshits aus dem Karneval wie auch Udo Jürgens oder Wolfgang Petri angespielt. Auf dem abgedeckten Biliardtisch produzieren sich dann immer einige, die der Meinung sind, dass andere sie interessant finden sollten. Auch unter der Woche kann hier ordentlich was los sein, nämlich dann wenn ein interessantes Fussballspiel übertragen wird (auch Premiere). Bei einem ganz bestimmten internationalen Endspiel konnte man da Horden von heulenden Bayern-Fans sehen!
Preis/Leistung: Unter der Woche ist ja normalerweise hier nicht viel los (Gaffel Kölsch 0,2l/1,40 Euro). Wenn was los ist (Fussball, Wochenende, Karneval) kosten die 0,25l schon 1,80 Euro, nicht gerade günstig! Vom Fass gibt es alternativ nur Weihenstephan Hefe (0,5l/3,60 Euro). Pils u.a. in der 0,33l-Flasche kostet aber auch noch 2,60 Euro.
Fazit: Wer keine Platzangst hat, resistent gegen Hitze ist und auch gerne im Juli ein bisschen Karneval hat, der sollte hier mal Samstags reinschauen.
Letzter Besuch: Oktober 2007 Klofrau zu umsatstarken Zeiten

Försterstube:

Lage: Försterstr. 23, 50823 Köln. Ecke Ehrenfeldgürtel.
Haltestelle
Subbelrather Str./Gürtel
Service: Die viele Beleuchtung und die biederen Gardinen erinnern schon schwer an Kneipen, die ich mit meinem Opa besucht habe. Dementsprechend ist auch das Publikum und fühlt sich sichtlich wohl hier. Im Gegensatz zu manchen anderen Lokalen muss man hier nicht an der Theke sitzen, um ohne Ausfälle versorgt zu werden. Die Musik und die Toilette sind moderner als die restliche Einrichtung.
Preis/Leistung: Gaffel-Kölsch (0,2l/1,10 Euro) und Köpi (0,2l/1,20 Euro) gehören neben Erdinger (0,5l/2,80) zum Bierangebot. Eine Suppe oder Bierhappen ist ab 1,80 Euro zu haben, nur wenig Hauptgerichte über 10 Euro.
Fazit: Solide Anlaufstelle für ältere Herrschaften.
Letzter Besuch: April 2004 Keine Klofrau

Früh am Dom:

Lage: Am Hof 12, 50667 Köln. Wie der Name schon sagt, ein Steinwurf vom Dom entfernt.
Haltestelle Dom/Hbf
Service: Bei den alteingessenen Bediensteten eher ruppig-bescheiden, alleine durch die gewaltige Erweiterung der Lokalität sind aber auch einige dazugekommen, die sogar Touristen (grosser Anteil aufgrund der Domnähe) wie Kunden behandeln. Karneval überlebt man hier am besten in einer klimatisierten Ritterrüstung. Es wird zwar um 8 Uhr zum Frühstücken geöffnet, aber das hauseigene Hauptgetränk wird erst ab 10 Uhr serviert. Wie soll man denn da vernünftig frühstücken? Frühe Schliesszeiten!
Preis/Leistung: Früh-Kölsch gibt es für 1,60 Euro, ein eher touristengerechter Preis. Die gutbürgerliche Küche ist durchaus geniessbar und angesichts der publikumsträchtigen Lage sind auch die Preise ganz schön oben. So schlägt der Halve Hahn mit 3,95 Euro zu Buche und das Hämchen mit Kraut und Püree 13,10 Euro.
Fazit: Kann mit dem Münchener Hofbräuhaus allemal mithalten.
Letzter Besuch: Oktober 2008 Mit Klofrau

Früh em Veedel:

Lage: Chlodwigplatz 28, 50678 Köln. Im Herzen der Südstadt mit direktem Blick auf die Severinstorburg.
Haltestelle
Chlodwigplatz
Service: Funktioniert hier sogar Karneval bestens. Eines der wenigen Lokale, die dann so clever sind mehrere Theken über ihre Räumlichkeiten zu verteilen. Aber auch sonst gibt es hier keine Beschwerden. Kleiner Minuspunkt: Sonn- und Feiertags geschlossen.
Preis/Leistung: Mit 1,25 Euro für das hauseigene Kölsch nicht gerade am unteren Rand der Skala. Die Kleinigkeiten zum Kölsch gem. Karte erstrecken sich bis 10,95 Euro; das Hämchen auf der Tageskarte kostet dann gerade 11 Euro und wäre sicher nicht als Kleinigkeit zu bezeichnen.
Fazit: Hier sollten Touristen mal hingehen, die sich in der Altstadt immer beschweren, dass da keine Kölner verkehren!
Letzter Besuch: November 2003 Ohne Klofrau

Früh im Tutt:

Lage: Fridolinstr. 72, 50825 Köln. Ehrenfeld, Ecke Landmannstr.
Haltestelle Subbelrather Str./Gürtel
Service: Ein weiteres Ehrenfelder Lokal im Brauhausstil mit enorm vielen Stehtischen. Die ehemalige Kleinkunstbühne vom Olli's beherbergt seit Juli 2006 zahlreiche Tischchen zum Speisen. Der Service funktioniert ganz gut, an der Theke hört man noch etwas Radio, sofern nicht ein unfeiner "Gast" dort unangenehm rumlärmt. Die Küche ist eigentlich nicht durchgehend, aber ein flexibler Köbes kann auch in der Küchenpause noch ordentlich was hinzaubern.
Preis/Leistung: Das Früh-Kölsch eiskalt vom Fass 1,30 Euro, eine umfangreiche Speisekarte mit allem, was das kölsche Herz begehrt und das in hervorragender Qualität. Z.B. der Bierhappen mit Mett (1,80 Euro), Schnitzel oder Schlachtteller (8,90 Euro), Mittagsmenues bereits für 4,90 Euro.
Fazit: Gute Gastronomie zu guten Preisen auch in Ehrenfeld!
Letzter Besuch: April 2009 Ohne Klofrau