Köln - H

Köln - H


Hallmackenreuther:

Lage: Brüsseler Platz 9, 50674 Köln. Belgisches Viertel/Ringnähe. Recht versteckt (zumindest im Winter).
Haltestelle Rudolfplatz oder Moltkestrasse
Service: Die Bedienung ist eigentlich recht nett aber auch nicht gerade überaktiv. Die Fahrstuhlmusik ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Bei der Einrichtung denkt man an die Bar aus der Serie Raumpatrouille in den 60ern, immerhin ein originelles Outfit. So findet man im Publikum Dauerstudenten, verhinderte Künstler, Yuppies im Versuchsstadium sowie Tussis die sich schick finden, und das im Alter von 20 bis 50 Jahren.
Preis/Leistung: Die Biere aus der Leitung, Sion Kölsch (0,2l/1,50 Euro) sowie Pilsener Urquell (0,3l/2,40 Euro) sind einfach zu teuer. Mit den Flaschenbieren Prinzregent Luitpold (das gibt es noch im Glas; 0,5l 3,40 Euro) und Becks (0,33l 2,60 Euro) verhält es sch da auch nicht anders. Longdrinks gibt es wohl auch (5,20 Euro), aber wo ist eine "Happy Hour" ausgeschildert??? Die eher kleineren (und auch noch gesund wirkenden) Speisen von der Tageskarte verhalten sich dann zwischen 4 und 10 Euro etwas moderater.
Fazit: Wem es gefällt....
Letzter Besuch: Februar 2005 Ohne Klofrau

Hard Rock Café Cologne:

Lage: Gürzenichstr. 8, 50667 Köln. Nähe Gürzenich und Einkaufsmeile Schildergasse.
Haltestelle Heumarkt
Öffnungszeiten: So-Do 12 - 1 Uhr, Fr-Sa 12 - 2 Uhr.
Service: Erst wenn es etwas leerer wird, fällt es auf wieviele Leute hier "arbeiten". Dies geht nur leider nicht mit einem schnellen Service einher. Sogar zum Zahlen muss man dreimal auffordern, bevor dann irgendwann jemand mit einem langen Gesicht aufkreuzt. Ansonsten sind hier auf zwei Etagen weniger Plätze als man gedacht hätte. Deshalb gibt es Pieper (Guest Alert) für potentielle Gäste, die bei Vollbelegung erst woanders hingehen, und sich dann auf einen Besuch in diesem erlesenen Tempel freuen dürfen. Immerhin ist die Musik so wie man sie erwartet. Flimmernde Monitore mit Videos an jeder Ecke sorgen auch bei Leuten, die nichts mehr zu erzählen haben, für etwas Unterhaltung.
Im anhängenden Shop fehlen eigentlich nur noch Unterhosen und Kondome mit Hard-Rock-Emblem. Wenn ein T-Shirt im Sonderangebot "NUR" 17,29 Euro kostet, hat man auch nicht unbedingt das Gefühl ein Schnäppchen ergattert zu haben.
Preis/Leistung: Ein Sion Kölsch für 1,70 Euro (0,3l/2,55 Euro) ist zu teuer. Das Schneider-Weizen mit 4 Euro oder Krombacher (2,85 Euro/0,3l) erst recht. Die Cocktails für 7-14 Euro kann man ohne Happy Hour kaum bezahlen. Die typisch amerikanische Speisekarte erzeugt nicht unbedingt Appetit; so gibt es z.B. Burger für 12,55 Euro, die zumindest auf der Karte essbar aussehen. Auch Nachos können 9,55 kosten und ein "Strip Steak" 19,05 Euro.
Fazit: Touristenschwemme, und dazu keine empfehlenswerte.
Letzter Besuch: Oktober 2007 Ohne Klofrau

Hartz IV:

Lage: Quatermarkt 5, 50667 Köln. Direkt neben dem bekannteren Wiener Steffie Nähe Gürzenich.
Haltestelle
Heumarkt oder Gürzenichstr.
Service: Ein sehr kleines Lokal ohne grosse Leuchtreklamen sondern eher mit bescheidenen Handschriften. Die grosse Darstellung des Abendmahls an der Wand ist mit "Arbeitsamt Köln" beschriftet und auch sonst erinnert die Atmosphäre eher an eine schäbige Wartehalle als an ein besuchenswertes Lokal. Die lackierten Holztische und Bänke sind so schmal, dass eine Hartz IV-Diät vorab schon vorausgesetzt wird!
Eine wirklich clevere Lösung: Das Fässchen bleibt direkt im Kühlraum stehen und aussen schaut nur der Hahn raus! Musik kommt aus dem Radio und gelegentlich gibt es wohl eine Fussballübertragung (oder Bundestagsdebatten?) auf der kleinen Leinwand. Service klappt hervorragend aber zumindest wochentags gegen 23 Uhr Feierabend.
Preis/Leistung: Hier sind wir dann im durchweg positiven Bereich: Reissdorf Kölsch 1 Euro, Schnäpse aus 10 Hähnen 1 Euro, Bockwurst 1 Euro, Frikadelle 1 Euro, Suppe 1 Euro. Der Grossteil des Publikums kommt aber wohl nicht aus Bedürftigkeit, sondern weil es bei diesem (sicher auch politisch motivierten) Gag dabei gewesen sein will.
Fazit: Ob sich das halten wird, zeigt die Zukunft, aber immerhin eine gute Idee.
Letzter Besuch: Mai 2005 Ohne Klofrau

Haus Fox:

Lage: Thürmchenswall 28, 50669 Köln. Seitenstrasse Nähe Eigelstein.
Haltestelle
Ebertplatz
Service: Wenn man diesen langgezogenen Schlauch betritt, denkt man zuerst an eine Kirmesbude, so schrill und bunt ist die Ausstattung (Lt. Auskunft des Wirtes handelt es sich dabei um 60% Jugendstil und man sollte lernen mit Zeitepochen umzugehen!). Auch sonst wirkt das Lokal eher wie ein Wohnzimmer als wie eine Kneipe. Ein Kölsch ist schnell serviert, aber irgendwie fühlt man sich trotzdem unwohl. Liegt vielleicht auch an den zwei Junkies, die zwei Stühle weiter gegen 16 Uhr ihr Mittagsschläfchen abhalten.
Preis/Leistung: Auch wenn es nur Gilden Kölsch ist, 1,10 Euro ist nicht zu viel.
Fazit: Wenn man auf die Öffnung eines anderen Lokals in der Nähe warten muss, treibt es einen bei Regen auch hier rein.
Letzter Besuch: Februar 2002 (überarbeitet Dezember 2004) Ohne Klofrau

Haus Taunus:

Lage: Taunusstr. 44, 51105 Köln. Von der S-Bahn-Haltestelle "Trimbornstrasse" immer dem Taunus nach (Taunus-Kiosk, Taunus-Apotheke, Taunus-Grill, usw.).
Haltestelle
Trimbornstr.
Öffnungszeiten: Dienstag Ruhetag, sonst ab 10 Uhr durchgehend geöffnet.
Service: Auch wenn man sich nicht so oft in den Tiefen des Rechtsrheinischen aufhält, kann man ja mal eine Expedition wagen, wenn der Wirt, vormals Koch "Beim kölschen Jung", einen per E-Mail nachdrücklich darum bittet. Gemütliches Ecklokal mit überwiegenden Sitzplatzbereichen in 2,5 Räumen und angenehmer Musik. Das Publikum bewegt sich zwischen 30 und 70 und ein Bierchen an der Theke ist schnell serviert.
Preis/Leistung: Reissdorf und Gaffel-Kölsch sowie Bitburger gibt es für 1,10 Euro/0,2l aus der Leitung. Für "Verschwender", die immer meinen aus 0,1l-Gläsern trinken zu müssen, ist unüblicherweise sogar ein Rabatt von 10 Cent vorgesehen. Da der Wirt Koch ist, verwundert eine Wochenkarte mit täglich wechselnden jeweils zwei Gerichten neben einer mittelgrossen Standardkarte nicht! Der Mainzer Käse auf hausgemachtem Brot (3 Euro) war jedenfalls ausgezeichnet und es wurde vorab die gewünschte Kümmelmenge erfragt.
Fazit: Also dafür lohnt sich auch mal eine Expedition zur "Schäl Sick".
Letzter Besuch: Januar 2006 Ohne Klofrau

Haus Töller:

Lage: Weyerstrasse 96, 50676 Köln. Nähe Barbarossaplatz.
Haltestelle Barbarossaplatz
Öffnungszeiten: Sonn- und Feiertags geschlossen. Mo-Sa 17 Uhr - "letzte Runde".
Service: Musik wird hier ersetzt durch fröhliches Gelächter zufriedener Gäste, denn der Service funktioniert ausgezeichnet. Die Holzbohlen sind nicht überall trittfest, dafür gibt es aber drei Toilettentüren (Damen, Herren, Pissoir). Auch die Tische sind im groben Holzdesign und teilweise etwas schmal zum Dinieren. Alte Messingaschenbecher tragen die Schriftzüge des Hauses. Weniger erfreulich: An der Fensterfront stehen zwei Stammtische und ein "Ehrentisch" für Leute, die diesen Dünkel nötig haben, und hier werden auch Leute auf Krücken vom leeren Tisch kurz vor Ladenschluss mit dem Hinweis "Reserviert" wieder weggeschickt?! Einige Stühle sind mit Namensschildchen versehen (z.B. Hennes Weisweiler), aber diese dürfen trotzdem von Fremdlingen besetzt werden.
Preis/Leistung: Seit Juli 2007 gibt es hier Päffgen Kösch und das hat mit 1,50 Euro/0,2l für einen ordentlichen Aufschlag gesorgt. Essenstechnisch wird hier besonders das Hämchen (1000g-Eisbein, mit Kraut und Puree 15 Euro) gepriesen, Schnitzel (10 Euro) und Schweinebraten (11 Euro), aber auch der Kölsche Kaviar (4 Euro) kann den kleinen Hunger stillen. Die zahlreichen Sternchen auf der Karte verraten, was alles hausgemacht ist. Leider bekommt man nach Küchenschliessung um 22.30 Uhr nicht mal mehr eine Frikadelle...
Fazit: Alteingesessene urkölsche Kneipe mit Stil.
Letzter Besuch: Juli 2007 Ohne Klofrau

Haus Westend:

Lage: Aachener Str. 415, 50933 Köln. Ecke Gürtel gegenüber von der DVK.
Haltestelle Aachener Str./Gürtel
Öffnungszeiten: Montag Ruhetag, Di-So 11.30 - 24 Uhr.
Service: Unter neuer Regie ist der Essensbereich etwas gemütlicher geworden, dafür hat der abgetrennte Raucherbereich um die Theke noch mehr Bahnhofsatmosphäre als zuvor und Gespräche können bei mehreren Gästen durch den Hall sehr schwierig sein. Immerhin kann man durch die umfangreiche Scheibenfront noch genau verfolgen, wie die eigene Strassenbahn von dannen fährt! Den sommerlichen Biergarten vor der Tür könnte man dementsprechend als "lebhaft" bezeichnen, denn an einer Kreuzung mit zwei vierspurigen Strassen und drei Straßenbahnlinien gibt es immer was zu sehen.
Preis/Leistung: An Bieren ist hier Reissdorf Kölsch (1,30 Euro/0,2l), Radeberger Pils (1,4 Euro/0,2l) vom Fass sowie Schöfferhofer Weizen aus der Flasche (3,40 Euro/0,5l) im Angebot. Das Essen sieht sehr gut aus, wird auf Riesentellern serviert, ist aber für kroatische Verhältnisse nicht übermässig portioniert. So auch der gebackene Camenbert (6,80 Euro), sehr adrett präsentiert, aber seltsamerweise mit Baguette statt mit Toastbrot serviert, was den Verzehr nicht gerade vereinfacht. Ansonsten gibt es eine wechselnde Wochenkarte, Grillspezialitäten, Schnitzel, Steaks und Fisch (10-20 Euro). Aber auch an ein Chateaubriand für 2 Personen (48 Euro) wagt man sich hier ran.
Fazit: Hat sich zum Vorgänger deutlich verbessert!
Letzter Besuch: März 2010 Ohne Klofrau

Haus Zeyen:

Lage: Neuhöffer Str. 27, 50679 Köln. Mitten im Herzen von Deutz auf der schäl Sick.
Haltestelle
Bf. Deutz/Kölnarena
Service: Eigentlich eher eine Eckkneipe aber zur Essenszeit immer gut ausgebucht wegen der guten Küche und dem persönlichen Service (leider auch nicht immer!). Besonderer Service auf der Herrentoilette: Ein blaues Kissen über dem Pissoir zum Anlehnen!
Preis/Leistung: Das Champignonschnitzel für 11 Euro war OK und auch die wochentäglichen SpareRibs "satt" (gemeint war bis zum Abwinken!) sehen ausgezeichnet aus. ABER: Nach der zweiten Lage wird der Teller eingezogen mit der Begründung, dass nicht genügend aufgetaut wurde. Am Nachbartisch gibt es trotzdem kurz später wieder Rippchen und es wird dennoch der volle Preis kassiert. Nicht korrekt! Dass ein Kölsch am Tisch mit 1,20 Euro 10 Cent mehr kostet als an der Theke kann man auch nicht jedem erklären, vor allem wenn es dreimal so lange bis zum Empfänger braucht.
Fazit: Nicht so gut wie man zunächst denkt.
Letzter Besuch: Dezember 2003 Ohne Klofrau

Havana I:

Lage: Neusser Str. 17, 50670 Köln. Agnesviertel Nähe Ebertplatz.
Haltestelle Ebertplatz
Öffnungszeiten: Mo-Do 12-1 Uhr, Fr 12-3 Uhr, Sa 15-3 Uhr, So 15-1 Uhr.
Service: Kuba auch in Köln auf dem Vormarsch. Und das gleich mit einer ganzen Kette (zweites Lokal am Barbarossaplatz). Aber warum machen die in der Woche schon um 1 Uhr zu, das ist in Kuba doch auch nicht üblich?!
Preis/Leistung: Lecker Maisels vom Fass für 0,5l/3,60 Euro, Sion-Kölsch für 0,2l/1,50 Euro oder ein Bitburger 0,3l/2,40 Euro. Viele gehen aber wegen Cocktails her, die zwischen 4,50 und 8 Euro liegen. Zur Happy Hour 17-19 Uhr und Blue Hour (So-Do 23-1 Uhr) nur 4 Euro.
Fazit: Ab und zu tuts das auch.
Letzter Besuch: November 2008 Ohne Klofrau

Havana II:

Lage: Salierring 44, 50677 Köln. Direkt am Barbarossaplatz.
Haltestelle Barbarossaplatz
Service: Nette aufmerksame Mädels sorgen für den Nachschub! Musikalisch befindet man sich - entsprechend dem Namen - überwiegend in der Karibik. Sonntags gibts hier Salsa incl. Tanzkurs. Die Herren-Toiletten und Waschbecken befinden sich alle auf Kinderhöhe, auch wenn es im Publikum nicht viele Kinder gibt...
Preis/Leistung: Preise und Angebote wie im Havana I, auch hier das Gaffel mit 1,40 Euro und das 0,3er Bitburger (2,20 Euro) nicht so günstig. Die nicht besonders grossen Cocktails sind zwar lecker, aber für 6-8 Euro auch kein Schnäppchen. Zur Happy Hour 17-20 Uhr (lt. Karte nur bis 19 Uhr!) mit rund 4 Euro sieht das dann schon wieder anders aus. Und ausser Sonntag gibt es einen Cocktail des Tages den ganzen Abend für 4 Euro. Die ordentlichen Portionen von Pizza, Pasta, Vegetarisch und Fleisch liegen ca. zwischen 5 und 13 Euro. Die Pizza "Leb wohl meine Konkubine" mit Thunfisch und Zwiebeln kostet bspw. 6,90 Euro...
Fazit: S.o.
Letzter Besuch: Februar 2005 Ohne Klofrau

Hellers Brauhaus:

Lage: Roonstr. 33, 50674 Köln. Nähe Zülpicher Platz/Studentenviertel.
Haltestelle Zülpicher Platz
Öffnungszeiten: An Feiertagen geschlossen. Täglich (auch Sonntags) ab 17.00 Uhr.
Service: Das Lokal ist grösser als es von draussen aussieht, und hat im rechten Teil etwas von einem schönen grünen Wintergarten. Rund um die Theke ist es eher brauhaus-rustikal und der Service klappt hier ausgezeichnet.
Preis/Leistung: Das hauseigene Kölsch (1,30 Euro/0,2l) schmeckt aus der Leitung ganz passabel, wenn man nicht den Nachgeschmack abwartet und direkt nachfüllt. Das relativ neue Weizen (0,3l/2 Euro) ist eigentlich in der Farbe zu hell, aber schmeckt dafür um Längen besser als das Wiess (0,3l/1,90 Euro). Rabatte gibts im Meter oder 10l-Fass. Das Speisenangebot ist auch recht ordentlich und die Grillhaxe "komplett" bleibt unter 10 Euro.
Fazit: Kann sich mittlerweile sehen lassen!
Letzter Besuch: März 2006 Ohne Klofrau

Hellers Volksgarten:

Lage: Volksgartenstr. 27, 50677 Köln. Mitten im Volksgarten gelegen.
Haltestelle Eifelplatz
Service: Reiner Biergartenbetrieb und nur bei schönem Wetter. Vorteile des Volksgartens: hohe alte Bäume und hier wird nicht um 22 Uhr eingepackt, wenn das Wetter sich gut hält. Mittlerweile ist das Personal nicht nur uniformiert, sondern auch nicht mehr so heillos überfordert wie in vergangenen Tagen. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Essensabwicklung neu geregelt ist. Der Gast geht selber Bestellen und Bezahlen, und bekommt das Essen später vom separaten Kellner an den Tisch gebracht, sofern dieser die Tischnummern lesen kann. Auch die Toilette hat einen Wandel vollzogen, statt zweideutiger Klosprüche unterstützen jetzt grell-bunte Kachelkombinationen die Erleichterung...
Preis/Leistung: Wie man sich leicht denken kann, möchte der Herr Heller hier zunächst seine eigenen Bierkreationen an den Mann (oder die Frau?) bringen. Das hauseigene Kölsch (0,3l/2,30 Euro) und Wiess oder Weizen (0,5l/3,60 Euro) ist nicht gerade günstig, das Lauterbacher Weizen ist deshalb leider nicht mehr im Angebot. Zu Essen gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl die auf Tafeln gepinselt ist, zur unrechten Zeit steht aber leider über die Hälfte der Gerichte auf "AUS". Z.B. ein recht ansehnliches Zigeunerschnitzel (9,60 Euro) oder eine Schüssel Fritten. Zwei Frikadellen mit Kartoffelsalat für 5,20 Euro ist auch noch akzeptabel. Was immer noch genau so unappetitlich aussieht wie früher: die Pizza!
Fazit: Hat sich im Angebot sichtbar gebessert, leider nicht in der Preisstruktur.
Letzter Besuch: April 2007 Klofrau zu umsatzstarken Zeiten

Hemmer:

Lage: Subbelrather Str. 154, 50823 Köln. An einer grossen Einfallstr. noch mit der Linie 5 zu erreichen.
Haltestelle Gutenbergstr.
Öffnungszeiten: Mo-Do 11 - 1 Uhr, Fr+Sa 11 - 3 Uhr, So 11 bis 1 Uhr.
Service: In gemütlicher Atmosphäre gibts hier auch in regelmässigen Frequenzen und obendrein noch sehr freundlich Nachschub. Beeindruckend auch die riesige Theke und die grossen Stehplatzbereiche mit Barhockern. Das Publikum ist recht gemischt und es gibt sogar solche, die meinen sich über eine Fussballübertragung beschweren zu müssen.
Preis/Leistung: Nachdem die Peters Brauerei auf dem Rückzug ist, gibt es hier Sion Kölsch (0,2l/1,40 Euro). Alternativ ist Jever (0,3l/2,20 Euro) oder Schöfferhofer aus der Leitung (0,5l/3,40 Euro) im Angebot. Das Essen ist bei einer Palette von 3-12 Euro (Salate, totes Tier und Saisongerichte) ebenfalls bezahlbar.
Fazit: Wenn man gerade in der Nähe ist eine gemütliche Möglichkeit einzukehren.
Letzter Besuch: November 2008 Ohne Klofrau Raucherclub

Herbrand's:

Lage: Herbrandstr. 21, 50825 Köln. Beim Ehrenfelder Bezirksrathaus um die Ecke.
Haltestelle Venloer Str./Gürtel
Service: Trotz umfangreicher Expansionstätigkeiten (seit Frühjahr 2001 mit einer grossen zusätzlichen Halle anbei) ist man doch meist bemüht, den Gast schnell zu versorgen. Zur beliebtesten Zeit, im Sommer, auch gar nicht so einfach, weil sich in dem riesigen Biergarten ne ganze Menge Leute zwischen den Stahlbäumen versammeln, und den Zugverkehr Köln-Aachen u.a. verfolgen.
Grosser Vorteil des Herbrand's: Hier werden nicht um 22 Uhr wegen Anwohnern die Stühle hochgeklappt, Indoor-Verpflichtung bei ausreichender Auslastung nicht vor 1 Uhr!
Preis/Leistung: Sion-Kölsch (0,3l/2,50 Euro) steht in Konkurrenz mit Paulaner Weisse (0,5l/3,90 Euro) sowie ein paar Flaschenbieren (z.B. Jever oder Becks 0,33l/2,80 Euro). Nicht ganz günstig! Das Essen sieht für einen Biergarten erstaunlich gut aus, der Hamburger XXL mit den dicken Fritten macht mit 8,90 Euro einen ausgezeichneten Eindruck, und Pizza ist auch zwischen 6 und 7,80 Euro zu haben.
Fazit: Bei der Ansammlung trifft man hier im Sommer leicht Leute, die man lange nicht mehr gesehen hat (und vielleicht auch gar nicht mehr sehen wollte?!)
Letzter Besuch: April 2010
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Ohne Klofrau

Höninger:

Lage: Herthastr. 68, 50969 Köln. Zollstock, direkt an der Haltestelle Herthastrasse.
Haltestelle
Herthastr.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9.00-1.00 Uhr, So 9.00-24.00 Uhr.
Service: Gemütliches Ecklokal, wo agile junge Damen hinter der Theke hervorragend servieren.
Preis/Leistung: Gaffel (1,30 Euro) Bitburger und Köstritzer vom Fass (2,10 Euro/0,3l) sowie Paulaner aus der Flasche (3,10 Euro) sind ein ordentliches Bierangebot. Neben der Abendkarte, die von Gemüsesticks mit Dips und Knoblauchbrot (4,40 Euro) bis zum Rumpsteak (12,50 Euro) einiges zu bieten hat, sollte man auch auf die Tafeln mit Saisonschmankerln achten
Fazit: Ganz schön hier.
Letzter Besuch: Oktober 2007 Ohne Klofrau

HU's:

Lage: Landmannstr. 39, 50825 Köln. Versteckt in Ehrenfelder Seitenstrassen, dennoch nicht nur Ehrenfelder Publikum!
Haltestelle Lenauplatz
Service: Klappt wunderbar, nette Mädels oder der Wirt selber bekommen die Gläser recht schnell wieder gefüllt. Eine besonders gute (nein, eine geniale) Idee: Die Fahrradrallye quer durch Köln. Schade dass die mangels Teilnehmer nicht jedes Jahr stattfindet!
Preis/Leistung: Frisches Reissdorf für 1,20 Euro, Kilkenny (0,2l/1,50 Euro), Franziskaner (0,5l/3 Euro) und ein paar Kleinigkeiten zwischen die Zähne alle im einstelligen Bereich? Das kann man sich durchaus gefallen lassen. Der Anblick des alten DDR-Motorrads mitten im Lokal kostet auch nichts extra!
Fazit: Die Kneipen-Suche abseits der hochfrequentierten Viertel kann einem immer wieder freudige Überraschungen bieten...
Letzter Besuch: Oktober 2004 Ohne Klofrau