Köln - P

Köln - P


Päffgen Friesenstr.:

Lage: Friesenstr. 64-66, 50670 Köln. In der Nähe des neuen Gerling-Tempels gelegen; von der ehemaligen Rotlicht-Nachbarschaft ist nicht mehr viel zu sehen.
Haltestelle
Friesenplatz
Service: - nicht erkennbar. Besondere Spezialitäten des Hauses, Top 3: Lippenstift am Glas - das Kölsch wird am Tisch in ein neues? Glas umgeschüttet und nochmals serviert! Top 2: der Kellner macht ungefragt 2 Striche und trinkt einfach mal einen mit! Top 1: je besser der Kellner einen kennt, desto später wird man bedient - bei der Laufkundschaft ist ja noch viel mehr Trinkgeld zu holen!
Karneval ein gefährliches Pflaster: mitunter werden nur noch volle Gläser gebracht während die leeren sich nach und nach als Scherbenhaufen unter dem Tisch sammeln.
Preis/Leistung: Hauptgetränk s.o., abzuraten ist von dem Genuss von Wein (der läuft hier auch nicht besonders gut) und der Bestellung von Wasser (das lässt sich nicht so gut tragen und muss deshalb mindestens dreimal bestellt werden). Die Küche lässt sich mit den anderen beiden Häusern nur im Preis messen; hier gab es schon Tartarhäppchen in Keksgröße und Käse, der in der Mitte noch gefroren war.
Fazit: Diese Form der "Erlebnisgastronomie" wird hoffentlich bald aussterben.
Kommentar eines ganz besonders intellektuellen Erdenbürgers zum Päffgen in der Friesenstr. im Gästebuch (und das gleich 10mal, er (sie) hat wohl leider in der Vergangenheit nicht genug Aufmerksamkeit erhalten?!)
Letzter Besuch: November 1999 Mit Klofrau

Pantanal Rodizio:

Lage: Maybachstr. 22, 50670 Köln. Am Mediapark schräg gegenüber vom Cinedom.
Haltestelle Christophstr./Mediapark
Service: Bei den Getränken teilweise problematisch; es bringt nicht der gleiche Kellner der auch die Bestellung aufnimmt, und dadurch können die Flüssigkeiten schnell an der falschen Stelle versanden. Die Versorgung mit Fleischportionen in beliebigem Umfang funktioniert hervorragend. Stillschweigende Annahme ohne grosse Bestellvorgänge: Jeder ist hierher gekommen, um sich das Hausgericht "Rodizio" zur Brust zu nehmen...
Preis/Leistung: Das brasilianische Bier für 3,10 kann man mal probiert haben. Kölsch und Pils für 2 Euro/0,3l stellen einen normalen Preis für ein Restaurant dar. Das Hausgericht ist allerdings mit 19,45 Euro nicht ganz so günstig, die Qualität stimmt aber. Die Preise sind auch alle noch in DM ausgezeichnet, vielleicht um zu dokumentieren, dass es diese Preise schon vor dem Teuro gab...
Fazit: Man sollte viel Hunger mitbringen.
Letzter Besuch: Oktober 2002 Ohne Klofrau

Paulaner im Roten Ochsen:

Lage: Thurnmarkt 7, 50676 Köln. Direkt am Rhein neben der Deutzer Brücke.
Haltestelle Heumarkt
Service: In dieser gemütlichen Braustube wartet man weder an der Theke noch am Tisch lange auf sein Mass Oktoberfestbier oder ein frischgezapftes Weizenbier. Wenn man allerdings Pech hat, bekommt man Gläser mit dem Logo von dem unsäglichen Fussballverein, der da unten irgendwo rumkickt...
Preis/Leistung: Gaffel Kölsch (1,50 Euro/0,2l) und das Münchener bzw. Hefeweizen (3,90 Euro/0,5l) sind auch für ein Touristenrevier nicht sonderlich günstig, von dem Salvator (4,00 Euro) muss man dafür nicht so viel trinken! Die deftigen und vor allem reichhaltigen Gerichte sind nicht so teuer wie sie aussehen, das Wiener Schnitzel ist immerhin original vom Kalb (16,90 Euro) und das Riesen-Jägerschnitzel kann man mit 14,70 Euro noch durchgehen lassen. Die Haxen (13,80 Euro) machen allerdings einen fasrigen Eindruck, wohl weil für den ungeduldigen Touristen bereits vorgebacken und nur aufgewärmt?!
Fazit: Auch in den Touri-Bezirken kann mans aushalten!
Letzter Besuch: Februar 2008 Ohne Klofrau

Peters Brauhaus:

Lage: Mühlengasse 1, 50667 Köln. Am Rande des Hochwassergebietes Altstadt.
Haltestelle Heumarkt
Service: Für Brauhausverhältnisse im oberen Drittel. Die gemütlich eingerichteten weiträumigen Stuben müssten eigentlich nur noch mit einem besseren Bier ausgestattet werden.
Preis/Leistung: Ein Spargelgericht für gut 10 Euro lässt sich verschmerzen und auch der Preis für das Peters-Kölsch ist bezahlbar (aber es gibt eben doch Bessere).
Fazit: Für Altstadt-Verhältnisse eine der besseren Lokalitäten.
Letzter Besuch: April 2002
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Ohne Klofrau

Petersberger Hof:

Lage: Petersbergstr. 41, 50939 Köln. Klettenberg, zwischen Gottesweg und Gürtel.
Haltestelle Sülzburgstrasse
Service: Direkte Versorgung ist gesichert und schon im Homepage-Shop gibt es die komplette Ausrüstung vom Aschenbecher bis zum hauseigenen Bierdeckel, der bei Benetzung ein süsses Herzchen zeigt. Bei Fussballübertragungen gibt es vermeintliche Mehrheitsentscheidungen, und dabei kann es passieren, dass man die fusskranken Bayern statt der viel interessanteren Konferenz sehen muss! Sonntags sollte man mit Besuchen wegen "Kulturveranstaltungen" vorsichtig sein!
Preis/Leistung: Neben Sion Kölsch aus der Leitung (1,30 Euro) wird in der Flasche Rothaus Tannenzäpfle (2,30 Euro) oder Tucher Weizen angeboten. Neben einer Mittagskarte (1 Gericht täglich wechselnd 4,90/5,90 mit Suppe) gibt es die Abendkarte mit Salatvariationen und z.B. einem Lammrollbraten oder Entenbrust bis ca. 10 Euro. Ohne Koch kann aber auch nach 22.45 Uhr noch eine Gulaschsuppe geordert werden.
Fazit: Ganz nett.
Letzter Besuch: März 2005 Ohne Klofrau

Petit Prince:

Lage: Hohenzollernring 90, 50672 Köln. An den Ringen zwischen Friesenplatz und Christophstr.
Haltestelle
Friesenplatz oder Christophstr.
Service: Selbstbedienung klappt doch immer noch am besten, leider lassen die einen nicht hinter die Theke.
Preis/Leistung: Neben dem moderaten Eintritt sind allerdings die Getränke nicht gerade günstig. Aber was hat das Petit Prince dafür sonst noch zu bieten? Für Freunde südamerikanischer Musik (und natürlich der dazugehörigen Volksgruppen die sich hier gerne aufhalten) ist hier gesorgt. Bei Salsa und Merengue-Klängen gehts hier nachts ziemlich lange zur Sache.
Fazit: Für ein Nischenpublikum sicher interessant.
Letzter Besuch: Oktober 2000 Ohne Klofrau

Piranha:

Lage: Kyffhäuser Str. 28a, 50674 Köln. Mitten in der Studenten-Absack-Meile.
Haltestelle Barbarossaplatz
Service: Dass der Wirt ein Anhänger der ortsansässigen Sportvereine ist, kann man schon leicht an der Beflaggung erkennen. Ergo gibt es natürlich auch Live-Übertragungen auf bis zu zwei Fernsehern. Und wenn er sich nicht gerade in eine interessante Unterhaltung verstrickt hat, dann gibt es auch schnell und reichlich Nachschub. Die Deckel liegen leider hinter der Theke; das rührt wahrscheinlich aus schlechten Erfahrungen mit Teilen des Publikums, das sich in diesem Viertel mitunter rumtreibt...
Preis/Leistung: Mit 1,35 Euro (0,2l Gaffel-Kölsch), 2,70 Euro (0,3l Bud) und 3,20 Euro (0,5l Maisels) bewegen sich die Bierpreise am obersten Rand der Normalität. Alternativ gibt es einige Cocktails bis 6,50 Euro, die mehrheitlich mit bekannten Namen aus dem kölschen Umfeld belegt sind. Warum allerdings ausgerechnet der Cocktail "Haie" ohne Alkohol ist, das werde ich wohl nie verstehen...
Fazit: Eine Konstante zwischen Lokalen, die dreimal im Jahr Besitzer und Namen wechseln.
Besuche regelmässig Ohne Klofrau Raucherclub