Köln - R

Köln - R


Refugium:

Lage: Herthastraße 1, 50969 Köln. Zollstock, Ecke Vorgebirgsstrasse.
Haltestelle Herthastr.
Öffnungszeiten: Montag - Sonntag: 15:30 - 01:00 Uhr.
Service: Gemütliches Lokal, das sich in die Theke zum Plausch beim Bierchen und in einen Spielsalon mit allerlei Geräten zur Kurzweil unterteilt. Die zahlreichen Krüge und Trinkutensilien in der Dekoration lassen auf eine lange Sammelleidenschaft schliessen und der festgekettete Aschenbecher auf der Theke deutet auf schlechte Erfahrungen mit Begehrlichkeiten der Gäste hin. Das Bierchen gibts zügig und die Entsorgung kann man stehend bei "Benzin", "Super" und "Super Plus" vollziehen oder sich bei "Diesel" hinsetzen...
Preis/Leistung: Auch wenn Zunft Kölsch (0,2l/1,25 Euro, 0,4l/2,50 Euro) und Erzquell Pils (0,3l/1,90 Euro) nicht die Offenbarung sind, man hätte bei Fassbieren nicht unbedingt Diebels dazunehmen müssen! Etwas exklusvier kann man sich dann an Kilkenny und Guiness laben (0,2l/1,70 und 0,4l/3,30 Euro). Aus der Flasche gibt es auch noch Schneider Weisse (3,10 Euro). Einige Gerichte (Pizza 6,50 Euro, Baguette, Suppen und Salate) ergänzen das Angebot ab 19 Uhr.
Fazit: Hat was von einem "Original".
Letzter Besuch: Mai 2008 Ohne Klofrau

Reissdorf am Brunnen:

Lage: Karl-Berbuer-Platz 3, 50678 Köln. Neben dem ehemals "schiefen Turm von Köln".
Haltestelle
Poststr.
Service: In direkter Nachbarschaft befindet sich nicht nur der (ehemals) schiefe Turm an der Severinsbrücke, sondern auch ein versteckter Brunnen, den selbst die Aachener stolz jedem Touristen präsentiert hätten. Ansonsten ein eher kleines Lokal mit ein paar Aussentischen und adäquatem Service.
Preis/Leistung: Reissdorf Kölsch 1,10 Euro, ein Weizen 3,20 Euro. Zum Futtern gibt es ein paar Kleinigkeiten wie den Heringstopf, Krüstchengulasch oder ein Kölner Tapa-Teller (jeweils 4,80 Euro). Halver Hahn 3,50 Euro.
Fazit: Eine typische Veedelskneipe.
Letzter Besuch: Juli 2005 Ohne Klofrau

Reissdorf am Griechenmarkt:

Lage: Kleiner Griechenmarkt 40, 50676 Köln. Randlage zu den kleinen engen Gässchen, die sich bis zum Neumarkt erstrecken.
Haltestelle Poststr.
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 12.00 Uhr bis 00.00 Uhr, Sa-So von 11.30 Uhr bis 00.00 Uhr.
Service: Klappt sogar Karneval ausgezeichnet; sowohl an der Theke wie auch im Hinterraum gibt es regelmässig Nachschub. Die Toiletten könnten mitunter etwas mehr Pflege erfahren...
Preis/Leistung: Die beliebte Kölschmarke wird hier überwiegend frisch vom Fass (auf dem Bock) für 1,40 Euro gezapft. Bitburger (1,60 Euro) oder Schneider Weisse (0,5l/4,10) trinkt hier kaum einer. Die Küche hat nach zahlreichen Eigentümerwechseln leider etwas gelitten. Den "Metthappen" (3,60 Euro) kann man nicht empfehlen und die Brauhaus-Klassiker Haxe und Hämchen sind ganz von der Karte verschwunden...
Fazit: Man trauert etwas der Zeit nach, als das Haus noch von Reissdorf selber betrieben wurde.
Letzter Besuch: November 2013. Ohne Klofrau

Reissdorf am Hahnentor:

Lage: Hahnenstr. 24, 50667 Köln. Unmittelbare Nähe zum Rudolfplatz.
Haltestelle Rudolfplatz
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11.30-00.00 Uhr, Sa 11.30-02.00 Uhr, So 11.00-00.00 Uhr.
Service: Das Lokal hat Quantensprünge zur vorherigen "Jagdhütte" gemacht! Ein heller(er) Thekenbereich mit klarer Reissdorf-Dominanz und rundum neue hölzerne Brauhaustische und ein Ambiente, in dem man sich wohl fühlen kann. Und der Service funktioniert auch...
Preis/Leistung: Kölsch frisch vom Fass ist mit 1,60 Euro durch die exponierte Lage etwas teurer als im Schnitt. Wenn gerade kein Fass da steht, kann es auch schon mal aus der Leitung kommen. Alternativ wird auch Schneider Weisse aus der Flasche (3,90 Euro) angeboten. Auf der umfangreichen Karte sind Brauhausgerichte (z.B. Haxe 15,90 Euro), Sauerbraten (16,90 Euro) und Schnitzel (12,90-13,90 Euro) oder Flammkuchen (8,90-11,90 Euro) zu finden. Dazu noch ein paar Happen zum Bier, auch alles nicht ganz günstig...
Fazit: OK in der exponierten Lage.
Letzter Besuch: November 2013. Ohne Klofrau

Reissdorf em Cornely:

Lage: Kalker Hauptstr. 143, 51103 Köln. Von den Köln-Arcaden ein Stück stadtauswärts.
Haltestelle Kalk Post
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-24.00 Uhr, So 10.00-14.00 Uhr und 17.00-24.00 Uhr.
Service: Klassische Kneipe im alten Stil mit Hinterzimmer für Gesellschaften. Das Publikum ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht ganz so schlimm wie auf der Kalker Hauptstr. vor der Tür. Im Hintergrund läuft Radio und auch im Januar 2008 scheint hier fast jeder zu rauchen. Der Service klappt aber sehr gut...
Preis/Leistung: Neben Reissdorf-Kölsch vom Fass (1,20 Theke/1,30 Tisch) und Bitburger (1,25/1,35) gibt es auch Schneider Weisse aus der Leitung (3,10 Euro). Der halve Hahn ist recht günstig (3 Euro) und die Currywurst/Fritten (4 Euro) sehr beliebt. Deftige und grosse Kost (z.B. Champignonschnitzel 10,50 Euro oder Hämchen komplett 11,50 Euro) gibt es auch.
Fazit: Viel besser als man in dem Viertel vermuten sollte.
Letzter Besuch: Januar 2008 Ohne Klofrau

Reissdorf em Keuchhof:

Lage: Braugasse 12, 50859 Köln. In den Tiefen von Lövenich.
Haltestelle Braugasse
Öffnungszeiten: Mo-Fr 16:30-01:00 Uhr, Sa 12:00-01:00 Uhr, So & Feiertag 12:00-01:00 Uhr.
Service: Für ein Brauhaus recht ungewöhnlich: Fahrstuhlmusik an der Theke und stellenweise Tischdeckchen auf den Stehtischen. Die Musik wurde besser, die Deckchen blieben. Im Sommer kann man sich im Biergarten braten lassen und die Versorgung an der Theke hat auch geklappt.
Preis/Leistung: Das frische Reissdorf kostet an der Theke 1,30 Euro und am Tisch 1,40 Euro. Ersatzweise gibts Erdinger (3,50 Euro). Speisenauswahl gibts hier reichlich, Saisonkarte, Tageskarte sowie die normale Karte mit viel Kölschem (Halver Hahn 4,20, Metthappen 1,80, Himmel un Ääd 7,90 Euro, Haxe und Freitag auch Hämchen 9,90 Euro). Weitere "Kleinigkeiten": das Schnitzel Wiener Art 10,90 Euro oder die Brauhauspfanne 16,90 Euro.
Fazit: Ordentliche Gastronomie.
Letzter Besuch: April 2008
1
2
Ohne Klofrau

Reissdorf em Oellig:

Lage: Neusser Str. 260, 50937 Köln. Agnesviertel.
Haltestelle Ebertplatz
Öffnungszeiten: Di-Fr 15.00-01.00 Uhr, Sa 14.00-01.00 Uhr, So 11.00-18.30 Uhr.
Service: Dem Wirt fällt das Sprechen gegenüber (unbekannten) Gästen ausgesprochen schwer und wenn man an der Theke kein Kölsch haben will, sollte man sich beeilen das zu erwähnen. Ansonsten klappts aber mit dem Bierchen...
Preis/Leistung: Alle Biere aus der Leitung bzw. Reissdorf (1,25 Euro, zur Happy Hour Mo-Do 1 Euro) für die Theke auch vom Bock. Konkurrent Bitburger kostet 2 Euro und die Schneider Weisse 3,20 Euro. Jeden Tag gibt es ein günstiges Tagesgericht, z.B. Freitag Spare Rips 9,80. Der halve Hahn (3,50 Euro) und das Jägerschnitzel liegen mit 10,80 Euro durchaus im Rahmen, aber was macht die Chinapfanne im Brauhausprogramm?
Fazit: Ein schnell ziemlich beliebtes Lokal, mal schauen wie sich das entwickelt.
Letzter Besuch: August 2007 Ohne Klofrau

Reissdorf em Unkelbach:

Lage: Luxemburger Str. 260, 50937 Köln. Eine der Haupteinfallstrassen; eine Viertelstunde Fussweg vom Barbarossaplatz.
Haltestelle Sülzburgstr.
Service: Funktioniert am besten da, wo das Kölsch am günstigsten, kleiner Abschlag für die Theke und die angrenzenden Stehtische. Im Biergarten kann man da auch schon mal Pech haben, weil den Leuten die Routine fehlt. Dem Biergarten fehlt auch leider etwas die Gemütlichkeit, weil es sich hier im Winter um einen Parkplatz handelt.
Wenn Michael Schumacher hier mal mit einem Kölsch in der einen und einer dicken Zigarre in der anderen Hand sitzt, und "Viva Colonia" singt, dann handelt es sich eher um eine Ausnahme!
Preis/Leistung: Neben der normalen Karte mit gutbürgerlicher Küche gibt es dann auch schon mal ein halbes Schwein mitten im Lokal, von dem man sich ein Stück runterschneiden lassen kann. Hauptgetränk s.o., gibt es fast immer vom Fass.
Und Weiberfastnacht im Unkelbach ist mittlerweile so viel los, dass man schon keine Lust mehr hat sich da anzustellen! Bergheim hat ein neues Ziel...
Aber eine echte Fehlbesetzung ist der Aushilfsgeschäftsführer: Während einer Fussballübertragung stört ihn einerseits "Rumgebrülle", andererseits weiss er sich selber wenig gewählt gegenüber der Kundschaft auszudrücken, peinlich!
Fazit: Es gibt so viele andere Lokale, in denen man ohne Anfeindungen Fussball sehen kann!
Letzter Besuch: September 2004 Mit Klofrau

Rennbahn:

Lage: Scheibenstraße 40, 50737 Köln. Wie der Name schon sagt: an der Rennbahn (Weidenpesch).
Haltestelle Scheibenstr.
Öffnungszeiten: Täglich ab 12 Uhr durchgehend geöffnet, So ab 9 Uhr Frühstücksbuffet.
Service: Trotz der bekannten Problematik mit Aushilfen im Biergarten klappt das hier ganz gut, drinnen an der Theke sowieso.
Preis/Leistung: Die Getränke mit 1,50 Euro für das 0,2l Sion-Kölsch (Biergarten 0,3l/2,30 Euro), Pilsener Urquell (0,3l/2,80 Euro) sowie 3,80 Euro für 0,5l Paulaner (nur zur Biergartenzeit vom Fass!) sind eher am oberen Preisrand zu finden. Die Speisen mögen dem Ort preislich angepasst sein, einfacher Matjes Hausfrauenart (9,80 Euro) oder ein Kalbssteak (18,80 Euro) stellen nur zwei Beispiele dar, mittags gibt es wochentags Menues zwischen 9 und 12 Euro mit Suppe und Dessert.
Fazit: Für einen lauen Sommerabend im gepflegten Ambiente muss man hier halt ein paar Euro drauflegen!
Letzter Besuch: April 2009 Ohne Klofrau

Restaurant Oasis:

Lage: Kennedy-Ufer 1, 50679 Köln. Einfach mal an der Rückseite des Lufthansa-Hochhauses an der Deutzer Brücke nachsehen.
Haltestelle Deutzer Freiheit
Service: Der erste Eindruck ist gar nicht schlecht, man setzt sich an einen der zahlreichen Tische und sieht über den Rhein hinüber auf Dom und Altstadt. Irgendwann rückt auch eine muffige Bedienung an, um einem die Speisekarte auf die Nase zu drücken und gleich wieder zu verschwinden. Während in der Eiskarte Sion Kölsch angepriesen wird, gibt es hier Sünner gemäss Speisekarte. Die Tatsache, dass wir angesichts der u.g. Preisstruktur keine Mahlzeit wünschen, erzeugt auch keine Begeisterungsstürme und der Kellner ist nach einer Runde Getränke nur noch mit Gewalt an den Tisch zu bekommen. Und beim Bezahlen hat man dann den Eindruck, dass er für seine "Leistung" auch noch Trinkgeld erwartet hat...
Preis/Leistung: Ein 0,4l-Kölsch für 2,70 Euro kann man ja noch durchgehen lassen. Cola-Trinker sind mit ihren 3,60 Euro da schon weniger begeistert. Eine Tomatensuppe gibt es für 4,10 Euro, und sonst sind da nicht mehr viele Gerichte unter 10 Euro! Für so ein Lammfilet mit über 17 Euro muss Oma ganz schön lange stricken. Leider sahen die Mahlzeiten an den Nachbartischen nicht mal gut aus, aber dafür gibt es ja den schönen Blick...
Fazit: Wer hier einmal gewesen ist, der weiss auch warum trotz der hervorragenden Lage jede Menge Plätze frei sind!
Letzter Besuch: Juli 2002 Ohne Klofrau

Reuber:

Lage: Yorckstr. 32, 50733 Köln. Im Herzen von Nippes.
Haltestelle
Florastr.
Service: Der Service ist schnell incl. umfassender Beratung (das hat sich vom alten Emil's erhalten). Mittlerweile stimmen auch die Biermarken am Haus mit denen am Glas und auf dem Deckel überein. Leider ist das Biersortiment nicht immer vollständig und das eigentlich als Fassbier gedachte kann es auch mal aus der Flasche geben...
Preis/Leistung: Das Kölsch (unter neuer Leitung Mühlen-Kölsch!) ist mit 1,10 Euro sehr günstig, das Paulaner bewegt sich mit gut 3 Euro im Mittelfeld. Aber: Dienstag ist der Weizentag beibehalten worden, dann kann man Paulaner zum Preis von 2,40 Euro schnabulieren und das macht gerade bei schönem Sonnenwetter richtig Spass! Die (Juli-Tages-) Karte ist überwiegend italienischer Natur, jedoch ohne Pizza. Die Minestrone fängt bei 4,50 Euro an und "Kleinigkeiten" sucht man sonst vergebens. Beilagen alleinig (z.B. Bratkartoffeln oder Fritten) gibt es nicht!
Fazit: Zur Neueröffnung sah es noch besser aus.
Letzter Besuch: Juli 2006
1
Ohne Klofrau

Rhein-Terrassen (Biergarten):

Lage: Rheinparkweg 1, 50679 Köln. Deutz, direkt neben dem Tanzbrunnen hinter der Messe.
Haltestelle Bf. Deutz/Messe
Service: Unbestritten schön hier: der Ausblick auf Dom und Rhein! Selbstbedienung total, was i.d.R heisst: Schlangestehen! Dazu muss man sich vom Modegedudel Chill berieseln lassen. Die Tischdichte ist stellenweise so eng, wie bei Ölsardinen am Strand von Rimini. Und da jeder, der sich für in und schön hält, hier auflaufen muss, ist es auch dementsprechend überfüllt an schönen Tagen.
Preis/Leistung: Gaffel-Kölsch (0,3l/2,50 und 0,5l/3,50 Euro) sowie Erdinger (0,5l/3,50 Euro) ist für den "Service" alles andere als günstig und man muss obendrein oft nachzapfen lassen. Die gebackenen Kartoffelecken mit Sauerrahm sehen aus der Ferne wie ein Obstsalst mit Schlagsahne aus. Sonst gibt es auch einen Salat (10 Euro) oder ein Rumpsteak (14 Euro). Einzig der Burger sieht ganz gut aus. Mini-Stückchen Kuchen sonntags an der Getränketheke 2,50 Euro.
Fazit: Ganz schwer Geschmackssache!
Letzter Besuch: April 2007 Mit Klofrau

Rhöndorfer Hof:

Lage: Rhöndorfer Str. 18, 50939 Köln. Klettenberg Richtung Zollstock.
Haltestelle Sülzburgstr.
Service: Die Grössenverhältnisse sind auf der Homepage sehr vorteilhaft dargestellt; es handelt sich eher um eine kleine Eckkneipe im kühlen Stil der 70er, aber nett dekoriert. Das Publikum ist mehrheitlich in Rente, aber Premiere gibt es trotzdem, bei Bedarf sogar auf Grossbildleinwand! Man sollte sich nicht zu nahe an das Telefon von der Kegelbahn setzen, denn das hat einen wirklich ätzenden Sound...
Preis/Leistung: Reissdorf Kölsch aus der Leitung (1,30 Euro) ist mit Abstand das beliebteste Getränk, Budweiser und Bitburger (0,3l/2,20 Euro), oder Erdinger (Flasche 0,5l/2,90 Euro) läuft nicht so gut! Suppen ab 2,50 Euro, Schnitzel ab 7,50 und Steaks bis 13 Euro. Das Pfifferlingschnitzel von der Tageskarte war eine Mega-Portion und allererste Qualität...
Fazit: Besuchenswert!
Letzter Besuch: November 2007 Ohne Klofrau

Roland Eck:

Lage: Rolandstr. 96, 50677 Köln. Südstadt, Ecke Merowingerstrasse.
Haltestelle Chlodwigplatz
Öffnungszeiten: Mo-Sa ab 11.00 Uhr, So ab 10.00 Uhr.
Service: Was ist aus dem guten alten Ich-trink-trotz-Sperrstunde-durch-bis-morgen-früh Roland Eck geworden? Ein Bistro mit Ambitionen als Speiselokal! Die beiden jungen Damen haben sich jedenfalls bemüht, auch den biertrinkenden Gast zufriedenzustellen, wenngleich Kölsch-Vorzapfen erhebliche Abzüge in der B-Note gibt. Für Gäste, die nicht nur ein Kölsch zum Toilettengang trinken, gibt es auch gelegentlich ein Schälchen Nüsse.
Preis/Leistung: Die Ausrichtung der Lokalität zielt eher auf Weintrinker, die dann auf die niedere Kaste der Biertrinker beim Disput über die aktuelle generelle und überhaupt kulturelle Situation herabsehen können. Sion aus der Leitung (1,40 Euro) gibt es neben den Erdinger Weissbieren aus der Flasche (3,40 Euro). Die übersichtliche Speisekarte ist nix für Brauhausfans: Süppchen, Salätchen, Nüdelchen, Fisch und Hähnchenbrust bis ca. 16 Euro. Gut für das kalorienbewusste Model, schlecht für Leute die etwas Handfestes suchen.
Fazit: Grösster Pluspunkt: die Nüsse zum Bier!
Letzter Besuch: Juni 2007 Ohne Klofrau

Rosenstock:

Lage: Neusser Str. 217, 50733 Köln. Nippes, Ecke Steinberger Str.
Haltestelle
Lohsestr.
Service: Als unfreundlich bis unverschämt könnte man den Service in der unterkühlten Bistroatmosphäre bezeichnen. Auch unter den Gästen sind nicht gerade viele Sympathieträger zu finden.
Preis/Leistung: Gaffel-Kölsch (1,20 Euro) und diverse Flaschenbiere. Es sind noch einige Tafeln mit Essensankündigungen an der Wand, aber so lange ist man gar nicht hier...
Fazit: Never again.
Letzter Besuch: Mai 2006 Ohne Klofrau
Letzte Änderung: Mai 2007

Roxy:

Lage: Aachener Str. 2, 50674 Köln. In der Nähe vom Rudolfplatz sehr zentral.
Haltestelle Rudolfplatz
Service: Selbstbedienung an der Theke ist angesagt. Nur muss man da erst mal hinkommen, wenn es nachts um drei so richtig voll wird. Durch 2 Getränkebons wird auch die Laufkundschaft zur Kasse gebeten.
Preis/Leistung: Mit 2,20 Euro für ein Kölsch hat sich das Roxy an eine Spitzenposition gesetzt; damit muss wohl noch der Umbau finanziert werden. Beim Zustand des Publikums muss man erhebliche Abstriche machen, die durch Lage und Uhrzeit bedingt sind.
Fazit: Nachts sind alle Katzen grau.
Letzter Besuch: Mai 2002 Ohne Klofrau

Rubinrot:

Lage: Sömmeringstr. 25, 50823 Köln. Eine unauffällige Seitenstrasse der Venloer, Nähe Gürtel.
Haltestelle Venloer Str./Gürtel
Service: Kommt darauf an, was man haben will. Und bei wem man bestellt. Die bevorzugt verkauften Getränke sind Cocktails. Die dauern natürlich ihre Zeit. Wenn man ein schnelles Kölsch bestellt hat, ist das dann Pech, das wird nämlich als letztes gemacht.
Preis/Leistung: So sehr der Laden von aussen als gutbürgerliche Kneipe wirkt, so sehr hat man innen das Gefühl in einem Rotlichtschuppen gelandet zu sein. Muss wohl an der roten Beleuchtung liegen?! Heisst wohl deswegen auch "Rubinrot"?! Hat aber zum Glück keine Auswirkung auf die Preise, die sind nämlich sowohl beim Kölsch wie bei den Cocktails eher niedrig. Deswegen bekommt man hier am Wochenende wohl manchmal kaum die Tür auf.
Fazit: Für die Gegend erstaunlich gut.
Letzter Besuch: Juni 2001 Ohne Klofrau