Köln - S

Köln - S


Schloemer:

Lage: Müllergasse 46, 51105 Köln. Wenn man sich in Poll nicht auskennt lieber Stadtplan zu Rate ziehen.
Haltestelle
Poll Hauptstr.
Service: Ein frisches Reissdorf gibt es zügig in gemütlichem Ambiente. Die Toilette hat was vom Lommerzheim und die zahlreichen Waffen an der Wand sind hoffentlich gut festgeschraubt?! Ausserdem ist der Wirt noch KEC-Fan, was sollte es da noch zu bemängeln geben???
Preis/Leistung: Das Kölsch kostet 1,20 Euro. Die gutbürgerliche Karte erscheint auf den ersten Blick nicht allzu günstig, wenn man aber das Essen serviert bekommt lässt sich feststellen, dass es das auch allemal wert ist. Das Schweinerückensteak mit Spargel und Appenzeller hat jedenfalls hervorragend gemundet (12,80 Euro, Bild 5).
Fazit: Wenn man hier in der Nähe wohnt ist man schwer stammgastgefährdet.
Letzter Besuch: April 2003
1
2
3
4
5
Ohne Klofrau

Schlösselchen:

Lage: Sülzburgstr. 94, 50937 Köln. Nähe Ecke Berrenrather Str.
Haltestelle
Berrenrather Str./Gürtel oder Sülzburgstr.
Service: In dem kurzen kleinen Schlauch ist kein Platz für mehrere Reviere, das Wesentliche gibt es also ziemlich direkt. Im Service inclusive: die Versorgung der Lunge mit Nikotin und Teer; lediglich die Augen quittieren den ungewollten Rauchgenuss gelegentlich mit Tränen...
Preis/Leistung: Ein Reissdorf-Kölsch kostet 1,20 Euro, mehr Angebot war eigentlich nicht erkennbar (ausser dem Dartgerät). Dafür kann man hier meistens durchaus noch einkehren, wenn die restlichen Lokalitäten in der Gegend schon geschlossen haben.
Fazit: Nur für Unermüdliche.
Letzter Besuch: Oktober 2003 Ohne Klofrau

Schmelztiegel:

Lage: Luxemburger Str. 34, 50674 Köln. Ecke Hochstadenstr., am Rand der Studentenmeile.
Haltestelle Barbarossaplatz
Service: Sonntag zu und an den restlichen Tagen auch erst ab 20.00 Uhr besetzt. Wenn nicht gerade die schlecht schliessende Tür aufsteht, ist hier eigentlich eine ganz gemütliche Atmosphäre im Sinne eines Disco-Pubs. Der Name kommt wohl von einer hier vorher residierenden Apotheke, aber die Kundschaft wird ja schliesslich immer noch "verarztet". Das Publikum ist hier eher jung bis ganz jung und Karneval ist auch trotz Eintritt schlecht reinzukommen. Die Alu-Schüsseln auf der Toilette erinnern einen eher an ein Flugzeug als an eine Kneipe...
Preis/Leistung: Sion Kölsch (0,2l/1,30, 0,4l 2,50, 10l/56 Euro) kennt Mengenrabatt, Paulaner (0,5l-Flasche 3,40 Euro) ist auch auf der Karte; das Budweiser (0,3l/2,50 Euro) ist in der Karte undokumentiert. Vor freien Tagen wird es noch teurer (Kölsch 0,3l/2,20 Euro). Mit Malzbier sollte man aufpassen, da wurde Oettinger gesichtet! Obwohl Mittwochs Cocktail-Tag ist (alle 3 Euro), ist leider keine Cocktailkarte verfügbar. Die Abfrage nach einem "Zombie" führte gleich zu dem Ergebnis, dass leider der Apricot Brandy fehlt. Der Caipi und der Mai Tai konnten sich dann aber sehen lassen, der Abend war also gerettet...
Als einzige feste Nahrung werden Nachos mit zwei verschiedenen Saucen angeboten (3,50 Euro).
Fazit: Unter der Woche kann man es hier aushalten.
Letzter Besuch: Januar 2005 Ohne Klofrau

Schreckenskammer:

Lage: Ursulagartenstr. 11, 50668 Köln. Ziemlich versteckt, man findet es wenn man von Saturn den kürzesten Weg zu Fuss zum Dom geht.
Haltestelle Hansaring
Öffnungszeiten: Sonntags geschlossen, Sa 11 bis 14 Uhr, Mo-Fr 11-13.45 Uhr und 16.30-22.30 Uhr. Arbeitszeiten bald wie bei Behörden...
Service: Hört sich irgendwie nach Gruseln an, ist aber ein grundsolides Brauhaus, das zwar nicht mehr braut aber trotzdem das hauseigene Kölsch im hauseigenen Glas relativ flott kredenzt. Und schmecken tut das Zeug auch noch.
Preis/Leistung: Auch wenn das Kölsch nicht zu den preiswertesten gehört (0,2l/1,40 Euro), die typisch kölschen Gerichte sind allemal bezahlbar und qualitativ in Ordnung (z.B. halver Hahn 2,80 Euro oder div. Schnitzel ca. 9 Euro).
Fazit: Wenn es nicht so spät werden soll, hier wird man wenigstens früh nach Hause geschickt.
Letzter Besuch: Regelmässige Besuche Ohne Klofrau

Schwimmbad:

Lage: An der Schanz 2a, 50735 Köln. Gute Frage wo das ist? Am besten orientiert man sich an den anderen umherirrenden Gästen, denn bevor man an die Schanz 2a kommt, geht man erst an der Schanz 6 vorbei. Wenn man sich einmal in den Park hineingetraut hat, sind die Chancen gut es zu finden...
Haltestelle Boltensternstr.
Öffnungszeiten: Mo-Sa ab 12 Uhr, So+Feiertag ab 11 Uhr.
Service: Alles Selbstbedienung, Essen bekommt man auch gelegentlich gebracht. Wenn man einen günstigen Zeitpunkt abpasst, muss man auch nur wenige Minuten warten. Der Rheinblick ist ausgezeichnet aber reinspringen - wie in Bild 2 angepriesen - sollte man doch lieber nicht; die Wasserschutzpolizei schätzt die Ergebnisse von solchen Aktionen nicht wirklich.
Preis/Leistung: Das Hellers Kölsch (nicht jedermanns Geschmack!) kostet 0,3l/2,10 Euro oder 0,5l/3,20 Euro, das Pils entsprechend 2,20 oder 3,40 Euro. Es gibt auch nur noch das Hellers Weizen (3,40 Euro), das ehemals so gute Lauterbacher Weizen wird leider nicht mehr angeboten. Essensmässig gibt es Frühstück, einiges vom Schwein (Schnitzel mit Salat und Fritten 8 Euro) und jede Menge Fritten (Riesenschüssel 7,50 Euro).
Fazit: Kühler Sommeraufenthalt.
Letzter Besuch: Mai 2008
1
2
3
4
Ohne Klofrau

Severin:

Lage: Severinstr. 28, 50678 Köln. Südstadt, Nähe Chlodwigplatz.
Haltestelle
Chlodwigplatz
Service: Der Kellner geht nicht gerne in den Biergarten auf dem Severinskirchplatz, und wenn, dann nur an jeden Tisch einzeln. Schade eigentlich, denn drinnen sass gar keiner?!
Preis/Leistung: Bei der Getränkeauswahl nicht gerade erfreulich (0,2l/0,3l Dom-Kölsch 1,30/1,90 Euro und Sanwald-Weizen 3,20 Euro). Beim Essen sieht das dann schon wieder anders aus. Kleinigkeiten gibt es von 1,60 - 6,80 Euro (z.B. gebackener Camenbert 4,80 Euro), eine Haxe oder Schweinefilet schlägt mit knapp 9 Euro zu Buche und das sieht alles sehr gut aus.
Fazit: Zum Essen ist das OK.
Letzter Besuch: Juni 2004 Ohne Klofrau

Senftöpfchen:

Lage: Grosse Neugasse 2-4, 50667 Köln. Altstadt nicht weit von der Domplatte.
Haltestelle Dom/HBF
Service: Trotz umfangreichen Bemühungen der beiden Saalkellner verzögert sich die Vorstellung um eine viertel Stunde, weil noch nicht alle Gäste mit Getränken versorgt sind. Dies liegt nicht nur daran, dass die Gäste wirklich alle so durstig sind, sondern diese Traditionsbühne finanziert sich auch zu guten Teilen aus dem Getränkeverkauf und kündigt den Verzehr als "Pflichtübung" schon auf den Tickets an.
Preis/Leistung: Draussen an der Theke gibt es das kleine Fläschchen Sion noch für 2,50 Euro. Drinnen stehen mehrheitlich Weine um die 25 Euro auf dem Programm aber es gibt auch kuriose Gedeckkombinationen, die einen Piccolo und eine Flasche Kölsch oder wahlweise Orangensaft für 13 und 14 Euro enthalten. Der Campari-Orange für 9 Euro ist sehr beliebt.
Fazit: Sucht man sicher nicht wegen gastronomischer Highlights auf, der Kabarettist war jedenfalls grosse Klasse.
Letzter Besuch: Mai 2003
1
Ohne Klofrau

Shamrock:

Lage: Zülpicher Str. 34, 50674 Köln. Studentenviertel auch Kwatier Latäng genannt.
Haltestelle Zülpicher Platz
Service: Man muss schon genau wissen, welche von den beiden Mädels man hinter der Theke anspricht. Die eine unterhält sich nämlich lieber und lässt die andere die ganze Arbeit machen. Aber die andere gibt sich redlich Mühe, auch wenn das Anschlagen eines neuen Weizenfasses vermutlich aufgrund erhöhter Temperatur gründlich daneben geht.
Wenn man hier nach der Karte fragt, bekommt man eher Spielkarten als eine der wenigen zerfledderten Getränkeübersichten...
Preis/Leistung: Die Normalpreise sind 1,20 Euro für 0,2l Gilden-Kölsch (BRRHH) oder 2,90 Euro für ein 0,5l Erdinger Weizen vom Fass(!). Aber wer trinkt hier schon zu Normalpreisen bei den zahlreichen uhrzeit- oder tageszeitbezogenen Rabatten?! Dienstags gibt es das Weizen für zwei Euro und sogar Gilden wird zur "Irish Hour" mit 1,60/Euro für 0,4l sympatischer.
Fazit: Schon viel schlimmere Irish Pubs gesehen!
Letzter Besuch: Mai 2003 Ohne Klofrau

Si, Claro:

Lage: Friesenplatz 9, 50672 Köln.
Haltestelle
Friesenplatz
Service: Erschreckend schnell, könnte eine Taktik sein damit die Leute bestellen, bevor sie die Preise auf der Karte gesehen haben?!
Preis/Leistung: 0,2l Kölsch für 1,50 Euro?! Weihenstephan - auch wenn vom Fass - 3,60 Euro?! Die mexikanischen Gerichte sind da - relativ gesehen - noch etwas günstiger, sofern man sie in der zerfledderten Karte noch erkennen kann.
Fazit: Rund um den Friesenplatz ist es schwer ein gutes Lokal zu finden.
Letzter Besuch: Juni 2003 Ohne Klofrau

Sion Bräues:

Lage: Deutzer Freiheit, 51 Köln. Mitten auf der Deutzer Flaniermeile.
Haltestelle
Deutzer Freiheit
Service: Auch wenn hier schon Stehtische reserviert wurden, das Sion frisch vom Fass lässt meist nicht lange auf sich warten. Es sei denn es ist hier voll und man sitzt nicht direkt an der Theke, dann kann es wirklich dauern...
Preis/Leistung: Mit 1,10 Euro für das Kölsch ist der Preis vollkommen OK, alle umliegenden Lokale sind eher teurer. Besonders günstig auch das Tagesmenue. Die Mett-/oder Käsebrötchen haben zwar ab Saison 06/07 einen Aufschlag auf 1,50 Euro erfahren, aber das ist noch vertretbar.
Fazit: Ein guter Ort, um die Gastronomie der Kölnarena aus nächster Nähe zu umgehen. Vorsicht an Eishockey-Freitagen!
Letzter Besuch: September 2006 Ohne Klofrau

Sion em Keldenich:

Lage: Weyertal 47, 50937 Köln. Ecke Zülpicher Str., am Rande des Uni-Viertels.
Haltestelle
Weyertal
Service: Tische und Theke im Brauhausstil, dazu aber Musik und/oder Sportübertragungen. Auffällig ist auch die Zapfanlage, deren Kühlschlangen offen und zugefroren sind. Trotz Frost, das Sion rückt aber recht flott an! Die Toilette könnte vielleicht etwas gepflegter sein.
Preis/Leistung: Sion Kölsch (0,2l/1,30 Euro) und Jever Pils (0,3l/1,90 Euro) gibt es hier vom Fass. Das Erdinger für 3,30 Euro aus der Flasche muss dann eigentlich nicht mehr sein. Die Speisekarte bietet kölsche Kleinigkeiten für 3-7 Euro, Tageskarte 7-10 Euro und diverse Schnitzelvariationen um 10 Euro. Die Gerichte sehen alle sehr schmackhaft aus und hier gehen offensichtlich auch viele Leute nur zum essen hin.
Fazit: Solide Gastronomie.
Letzter Besuch: Juli 2007 Ohne Klofrau

Sion in Schäfer:

Lage: Dürener Str. 206, 50931 Köln. Mitten in Lindenthal.
Haltestelle
Theresienstr.
Service: Eigentlich ein ganz gemütliches Lokal. OK, die Musik wäre meiner Oma vielleicht etwas zu lahm gewesen?! Auch wenn das Publikum fast im gleichen Alter ist. Für Nicht-Stammgäste gibt es einen ausgesprochen kühlen Empfang, der knapp an Unhöflichkeit vorbeischrammt. Wann die Küche schliesst, ist leider nirgendwo vermerkt, auf Nachfrage wird man aber um so nachdrücklicher darauf aufmerksam gemacht.
Preis/Leistung: Auf der Karte siehts ja ganz gut aus, deftig-kölsch bis 10 Euro (Rumpsteak 11,50 Euro), aber s.o.. Beim Sion-Kölsch mit 1,30 Euro auch 10 Cent teurer als die Nachbarschaft.
Fazit: Optimierungsbedarf.
Letzter Besuch: Juli 2004 Ohne Klofrau

Skybeach:

Lage: Cäcillienstr. 32, 50667 Köln. Auf dem Dach (6. Stock) des Aral-Parkhauses - nur im Sommer.
Haltestelle Neumarkt
Service: Nicht gerade mit Hinweisschildern überhäuft steuert man am besten den Aufzug im Parkhaus an und fährt in leicht beengender Atmosphäre nach oben. Der Blick über die Stadt und speziell auf den Dom ist hier überragend. Servicemässig reine Selbstbedienung, musikalisch muss man das übliche Chill-Gedudel über sich ergehen lassen.
Preis/Leistung: Neben diversen Flaschenbieren (überwiegend 0,33l/3 Euro) gibt es das Weizen aus dem Hause Krombacher (0,5l/4 Euro). Ansonsten Brezeln oder bei grösserem Andrang wird auch mal ein Grill angeschmissen.
Fazit: Ausblick gigantisch, gastronomisch im Schnitt vergleichbarer Lokalitäten!
Letzter Besuch: Juni 2008
1
2
Ohne Klofrau

Söckchen:

Lage: Markmannsgasse 15, 50667 Köln. Am Rheinufer, direkt neben der Deutzer Brücke gelegen.
Haltestelle
Heumarkt
Service: Im großzügigen Aussenbereich wie auch drinnen in der Nähe einer der beiden Theken klappts auch bei Überfüllung ganz gut (und entweder ist es hier leer oder es sind bis zu 5 Leute pro qm zu finden).
Preis/Leistung: Reissdorf frisch gezapft und bezahlbar, bei Hochwasser gibts noch ein Bad gratis dazu...
Fazit: Weltbekannter Treffpunkt für Eishockey-Fans (zumindest seit der WM 2001).
Letzter Besuch: August 2002 Klofrau zu umsatzstarken Zeiten

Sportcafe:

Lage: Berrenrather Str. 244, 50939 Köln. Berrenrather/Ecke Marsiliusstr.
Haltestelle
Sülzburgstr.
Service: Zwei nicht übermässig grosse Bildschirme zeigen in dem recht nüchtern ausgestatteten Lokal das, was dem Namen nach erwartet wird. An zwei professionellen Wett-Terminals kann man die Kohle noch schneller als an Theke verbraten. Dementsprechend sind die Nobelpreisträger im Publikum recht dünn gesät! Aber der Service ist in Ordnung...
Preis/Leistung: Gilden Kölsch (heul!), allerdings für nur 1,10 Euro. Jever (2,10 Euro/0,33l) oder Schöfferhofer (0,5l) nur aus der Flasche. Essenstechnisch nur Kleinigkeiten wie z.B. Frikadelle (1,50 Euro) Suppe (2,90 Euro) oder ein Baguette (3,50-3,90 Euro).
Fazit: Für "Nichtwetter" eher uninteressant.
Letzter Besuch: September 2006 Ohne Klofrau

Stadtgarten:

Lage: Venloer Str. 40, 50672 Köln. Nähe Friesenplatz stadtauswärts kurz vor dem Westbahnhof.
Haltestelle Hans-Böckler-Platz/Bf. West
Service: Innen- und Aussengastronomie mit beachtlichen Ausdehnungen. Bei Normalbetrieb klappt mittlerweile die Versorgung an den Tischen im Biergarten auch ganz gut, bei Hochbetrieb (Donnerstag, Freitag, Samstag) kann man sich an der Ausgabe selber versorgen. Die separate Cocktailbar wird ebenfalls nur bei Vollauslastung betrieben. Das Publikum rekrutiert sich nachmittags eher aus den Reformhauskunden von gegenüber, abends rücken dann die BWLer und Juristen nach. Der hintere Teil ist als Gartenrestaurant Al Bosco deklariert. Der Biergarten hat nur bis 23 Uhr geöffnet.
Preis/Leistung: Die Bierauswahl findet nicht ungeteilte Freude: Gilden Kölsch oder Wiess (0,3l/2,50 Euro) aber mittlerweile Schöfferhofer (0,5l/3,60 Euro). Essenstechnisch gibt es noch ein paar Kleinigkeiten: Fritten ab 1,80 Euro (genannt "die Echten", sehen aber dunkel und unappetitlich aus), Frühlingsrollen (Bild 2, 3,50 Euro) oder ein Scampispiess (5,00 Euro), aber das kann auch keine Begeisterungsstürme auslösen. Die geringe Cocktailauswahl hat auch eine Happy Hour (4,70 Euro) von 18-20 Uhr, aber auch dafür gibt es bessere Adressen.
Fazit: An heissen Abenden gibt es im Biergarten meist was fürs Auge; den Leuten zuhören sollte man hier in vielen Fällen lieber nicht!
Letzter Besuch: April 2007
1
2
3
Klofrau zu umsatzstarken Zeiten

StäV - Ständige Vertretung:

Lage: Frankenwerft 31-33, Am Rheinufer Nähe Deutzer Brücke.
Haltestelle Heumarkt
Service: Die Inneneinrichtung staevgewohnt edel und mit zahlreichen politischen Motiven dekoriert. Eigentlich noch besser, denn die Stehtischbereiche sind grösser und es liegt kein Teppich wie in Berlin. Passend dazu ein hölzerner Bilderrahmen um den Fernseher! In was für einer ungeliebten Region man sich befindet, merkt man direkt, wenn an der Brauhaustheke eine Bestellung von 32 Pro Secco eingeht.
Ansonsten ist die Ansprache vom Thekenchef (?) recht rustikal und er ist auch nicht der Schnellste. Die zahlreichen anderen Herrschaften hinter der Theke dürfen wohl im lau besuchten Lokal nicht jeden bedienen? Das ist in Berlin anders! Dafür ist der Raum ziemlich überheizt, man hofft, dass es sich da insgesamt nur um Startschwierigkeiten handelt?! Wenn ein Westenträger hinter der Theke nach vorne "Köbes" ruft, hat man nicht den Eindruck, dass die sich kennen würden?!
Preis/Leistung: Auf der Karte im Internet sind erstmal die Preise ausgeblendet; kein Wunder wenn das Gaffel Kölsch 1,60 Euro kostet und das Franziskaner 3,90 Euro. Wenn man die Karte aus dem Adobe Reader in ein anderes Programm kopiert, kann man die Preise aber trotzdem sehen. Die Speisekarte ist dagegen mit recht normalen Preisen versehen, von den Gerichten her aber an Köln angepasst (Halver Hahn oder Flönz 3,90 Euro, sowie Schnitzel ab 8,90 Euro).
Fazit: Schönes Lokal in einer Touri-Gegend mit saftigem Kölschpreis.
Letzter Besuch: Januar 2009 Klofrau

St. Michael:

Lage: Brüsseler Platz 1, 50674 Köln. Belgisches Viertel mit direktem Blick auf die gleichnamige Kirche.
Haltestelle
Rudolfplatz
Service: Das Bier rückt schnell an, schliesslich handelt es sich bei der Mehrheit des Publikums um trinkfreudige Herren im besten Alter. So gibt es auch eine Grossbildleinwand für Fussballübertragungen und gute Musik. Die Herrentoilette ist leider so richtig verbaut, hier sollte man keinen Gegenverkehr haben...
Preis/Leistung: Gaffel-Kölsch und Veltins Pils sind im 0,2l-Becher mit 1,20 Euro für diese Gegend nicht zu teuer. Als einziges Gericht gibt es die hausgemachte Frikadelle (1,40 Euro) und gelegentlich auch kostenfreie Schälchen mit Erdnüssen.
Fazit: Guter Ort um nach Feierabend ungezwungen einen Schlummertrunk einzunehmen.
Letzter Besuch: Februar 2005 Ohne Klofrau

Stockinger:

Lage: Luxemburger Str. 319a, 50935 Köln. Gegenüber der Endhaltestelle der Linie 13 am Sülzgürtel.
Öffnungszeiten: Sonn- und Feiertags geschlossen. Mo bis Sa 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und ab 17.30 Uhr.
Haltestelle Sülzgürtel
Service: In den letzten Jahren wurde vermehrt versucht den feinen Touch aufzubauen (Sektgläser und Kühler auf einer Theke, die eigentlich mehr zum Bierkonsum einladen sollte). Dazu passt nicht unbedingt das lautstarke Auftreten aus der hart arbeitenden Küche. Immerhin der Thekenservice ist sehr freundlich und schnell. Der Biergarten ist in dieser Lage leider etwas zu verkehrsgünstig...
Preis/Leistung: Sehr günstig ist Fassbier hier nicht: Gaffel Kölsch (0,2l/1,40 Euro), Paulaner Helles (Mass/6,80 Euro) und Paulaner Weizen (0,5l/3,70 Euro). Beim Essen gibt es einige Abwechslung , z.B. Flammkuchen (6,70-7,90 Euro), Frittierter Camenbert (8,50 Euro), Himmel un Ääd (9,50 Euro), Schnitzel (11,90 Euro) oder Steak (14,80-23,90 Euro). Auf der Tageskarte z.B. Seelachs für 9,50 Euro oder Pfifferlinge 11-20 Euro (zweiteres mit einem Steak).
Fazit: Hier kann man auch mal ohne auf die Bahn zu warten reingehen, leider etwas teurer.
Letzter Besuch: Juli 2008 Ohne Klofrau

Stövchen:

Lage: Ursulakloster 4-6, 50668 Köln. Zwischen dem Saturn am Hansaring und Dom.
Haltestelle Hansaring
Öffnungszeiten: Samstag geschlossen, Mo-Fr 11-1 Uhr, So 10-1 Uhr.
Service: Hier herrscht barocke Wohnzimmeratmosphäre, wo auf Teppichen Sofas Couchtische und gepolsterte Stühle stehen. Das Publikum aus jeder Altersklasse lässt sich von leichter Hintergrundmusik berieseln, der Service klappt ausgezeichnet.
Preis/Leistung: Aus der Leitung kommt Reissdorf Kölsch (1,20 Euro/0,2l) oder Kilkenny (1,60 Euro/0,2l). Als Weizen aus der Flasche kann man für drei Euro auch ein Franziskaner oder Schneider haben. Ein Brötchen kostet 2,40 Euro, aber ist warm aufgebacken, garniert und ganz ordentlich belegt. Ansonsten gibts noch Suppen oder nen Strammen Max.
Fazit: Ein positiver Kontrast zu den kühlen Bistros.
Letzter Besuch: Juli 2007 Ohne Klofrau

Sülzer Brauhaus:

Lage: Berrenrather Str. 377, 50937 Köln. Vom Uni-Viertel stadtauswärts bis zum Gürtel.
Haltestelle
Berrenrather Str./Gürtel
Service: Im Vergleich zu der vorherigen Lokalität "Haus Stich" am gleichen Platz hat der Service schon Fortschritte gemacht. Leinwand, Großbildfernseher und Normalglotze sollen die Gäste zu Sportübertragungen locken.
Preis/Leistung: Gaffel Kölsch kostet 1,20 Euro, das Bitburger 1,30 Euro und Flaschen-Weizen 3,20 Euro. Ein weihnachtlicher Gänsebraten ist mit 18,50 schon ganz heftig, ein Cordon Bleu oder Jägeschnitzel mit 10,80 Euro dagegen im Normalbereich. Ebenso die Kleinigkeiten wie Metthäppchen (1,50 Euro), der Halve Hahn (3 Euro) oder der gebackene Camenbert (6,50 Euro).
Fazit: Ob das ehemalige "Tafelwasser" und "Haus Stich" jetzt erfolgreicher ist?
Letzter Besuch: November 2007 Ohne Klofrau

Sünner's Zechengarten:

Lage: Kalker Hauptstr. 262-268, 51103 Köln. Mitten in Köln-Kalk auf der schäl Sick.
Haltestelle Kalk Kapelle
Öffnungszeiten: von April bis September, Wochentags 16-0 Uhr, Samstags 14-0 Uhr, Sonntags 09.30-0 Uhr.
Service: Junge Mädels lassen einen nicht lange aufs Bierchen warten. Abgesehen von der stark frequentierten Strasse direkt vor dem Biergarten ein lauschiges Örtchen mit natürlichem und künstlichem Schatten (zwei riesige Schirme? Bäume sind schöner!) sowie anliegendem Parkplatz für Wassertrinker. Die Toilettenbaracke ist nicht nur ausser Sichtweite, sondern wirkt auch irgendwie als Provisorium?! Aber das seit Jahren...
Preis/Leistung: Das Sünner-Kölsch frisch aus der Leitung gibt es für 1,40 Euro und auch das hauseigene und herrlich erfrischende Flaschenweizen hat mit 3,60 Euro ganz schön angezogen. Das Bio-Colonia (0,33l/2,40 Euro) war leider nicht kalt. Beim Essen gibt es eine Auswahl, die auf eine Seite passt. Kleine Sommerportionen sind hier essensmässig leider kaum zu finden. Ein "Naschkörbchen" mit Frühlingsröllchen, Wings und Wedges (5,50 Euro) könnte man noch dazuzählen. Schon der Salate "Pute" ist nicht nur eine mächtige Portion, sondern schlägt auch gleich mit 11,90 Euro zu Buche! Preislicher Spitzenreiter ist der "Giantburger" (12,50 Euro), auch keine Diätportion mit 340 Gramm alleine an Fleisch...
Fazit: Wenn man im Hellen den Stadtteil wieder verlässt, kann man hier ganz gut sitzen.
Letzter Besuch: April 2009
1
Klofrau zu umsatzstarken Zeiten

Sürther Bootshaus:

Lage: Sürther Leinpfad, 50999 Köln. Kurz vor der äussersten Stadtgrenze, dafür aber direkt auf dem Rhein!
Haltestelle Sürth Bf.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-23 Uhr, So und Feiertags 10-23 Uhr.
Service: Hat immer gut geklappt, trotz Vollauslastung noch mit viel Humor. Aber Vorsicht mit Teilen, die klein sind und runterfallen können. Das Rausfischen aus dem Rhein ist nicht im Preis inbegriffen. Die Sonneneinstrahlung wird leider fast vollständig durch eine Riesenmarkise verhindert.
Preis/Leistung: Die gutbürgerlichen Gerichte liegen ausser dem Steak und Fisch um 11 Euro und niedriger, und sind dafür wirklich sehr gut portioniert und obendrein noch schmackhaft. Das Dom-Kölsch für 1,80/0,25l und das Sanwald-Weizen für 3,50 Euro sind dann auch noch tragbar.
Fazit: Angenehmer Ort an heissen Sommertagen.
Letzter Besuch: Juni 2008 Ohne Klofrau

Sundown Beach:

Lage: Am Baggerfeld 4, 50767 Köln. Am Escher See im Kölner Norden.
Haltestelle Escher See
Service: Die Gastronomie ist unterteilt in die Terasse etwas oberhalb des Sees und dem Verkauf direkt am Strand. Am Strand ist reine Selbstbedienung und alles aus Glas ist mit Pfand versehen. Viele Sitz- und Liegegelegenheiten locken auch Gäste ohne die volle Ausrüstung.
Preis/Leistung: Vor 18 Uhr muss 3 Euro Gebühr für den Zutritt bezahlt werden, ab 18 Uhr ist der Eintritt frei. Am Strand gibt es nur Flaschenbier (0,33l/2,80 Euro) oder König-Ludwig-Weissbier (3,80 Euro) sowie Chips o.ä. Auf der Terasse auch Gaffel vom Fass (0,3l/2,80), kleine Speisen (z.B. Currywurst 3,50 Euro) bis hin zum Steak (18,50 Euro).
Fazit: Etwas Urlaubsfeeling auch in Köln.
Letzter Besuch: Juni 2008 Ohne Klofrau