Köln - W

Köln - W


Waschsalon:

Lage: Irgendwo in Ringnähe.
Service: Auch an einem Juni-Freitag steht hier ein Hauptschüler an der Tür, der peinlich genau darauf achtet, dass niemand in einer kurzen Hose die heiligen Hallen betritt. Das passt eigentlich ganz gut zu dem Möchtegern-Publikum, das gerne schön und reich wäre. Hier haben die Haie 2002 die Meisterschaft gefeiert? Kein Wunder dass das erstmal nix mehr wird, solche Entgleisungen sehen die Götter nicht gerne...
Preis/Leistung: Hohe Preise - Keine Leistung!.
Fazit: Lokale die niemand braucht!
Letzter Nicht-Besuch: Juni 2004

Weinhaus Vogel:

Lage: Eigelstein 74, 50668 Köln. An der Traditionsmeile zwischen Eigelsteintorburg und Dom.
Haltestelle Hansaring
Öffnungszeiten: So-Do 10-24 Uhr, Fr+Sa 10-2 Uhr.
Service: Nicht zuletzt durch die logistische Unterstützung in Form einer zweiten Theke für den Biergarten, dauert die Beschaffung einer Tulpe mit Würzburger Hofbräu auch draussen nicht lange, sofern genug Gläser da sind. Leute die nur Wein trinken, sind auch bei diesem bunt gemischten Publikum - trotz des Namens - zum Glück in der Unterzahl.
Preis/Leistung: Die Hopfenkaltschalen Gaffel-Kölsch/Würzburger Hofbräu schlagen alle mit 1,25 Euro je 0,2 Liter zu Buche, die Halbe Schneider Weizen 3,10 Euro. Die kleine Brauhauskarte (z.B. Halver Hahn 3,60 Euro) wird durch Schnitzel (Wiener Art 7,40 Euro), Grillteller (9,90 Euro) und eine Tageskarte (z.B. Freitag Hähnchenschenkel 4,90 Euro, Samstag Currywurst 1,99 Euro) ergänzt, alles bezahlbar und die Qualität lässt keine Wünsche offen.
Fazit: Hingehen, wird wohl kaum jemand bereuen.
Letzter Besuch: September 2008 Ohne Klofrau

Weiss Bräu (Neu):

Lage: Am Weidenbach 24, 50676 Köln. In der Nähe vom Barbarossaplatz; also in alle Richtungen eigentlich noch recht zentral.
Haltestelle Eifelstr.
Service: Nach einigen Auszeiten und dem sehr unglücklichen Intermezzo eines Altstadtwirts hat das Weissbräu wieder seinen alten Stil entdeckt. Hausgebraute und leckere Biere im gepflegten Brauhaus-Ambiente oder auf der luftigen Dachterrasse. Positive Entwicklung: die Küche ist nicht mehr mitten im Lokal. Eher negativ: die Gemütlichkeit im zentralen Raum ist etwas auf der Strecke geblieben. Leider gleich geblieben: die Toiletten!
Preis/Leistung: Das 0,2l-Wiess ist bei 1,60 Euro eher an der preislichen Oberkante, beim sehr leckeren 0,5l-Hefeweizen sind wir mit 3,50 Euro auf Marktniveau. Auch das Schwarzbier (3,60 Euro) kann sich sehen (und vor allem schmecken) lassen. Beim Essen gab es Licht und Schatten. Die Currywurst (7,90 Euro) während der Fussball-Europameisterschaft war alles andere als empfehlenswert, ein Jägerschnitzel mit Pommes und Salat (9,20 Euro) zu normalen Zeiten war eigentlich recht ordentlich.
Fazit: Hoffentlich bleibt diese Weissbierinstitution in Köln erhalten.
Letzter Besuch: Juli 2012 Manchmal Klofrau

Weisser Holunder:

Lage: Gladbacherstrasse 48, 50672 Köln.Während die wilden Horden nach dem Kinobesuch im Cinedom sich auf den Pizza-Hut oder irgendwelche Poseläden auf dem Ring stürzen; gibt es einige wenige, die dann ein anderes Lokal in unmittelbarer Nähe aufsuchen...
Haltestelle Christophstr./Mediapark
Öffnungszeiten: Mo-Do 16-1 Uhr, Freitag 16-2 Uhr, Samstag 15-2 Uhr, Sonntag 11-19 Uhr.
Service: Hier agiert ein Wirt, der seine grösste Leidenschaft zum Beruf gemacht hat! Auch als Nicht-Stammgast wird man direkt persönlich angesprochen; wer hier mit "Sie" angesprochen wird, sollte sich überlegen, was er falsch gemacht hat. Außerdem gibt es ständig Sonderaktionen: Fussballspiele, Cartrennen, Doppelkopf- oder Billiardturniere. Das Ambiente ist auch einzigartig; man könnte meinen die Zeit wäre seit den frühen 60ern stehen geblieben. Den Beweis bekommt man, wenn die Original-Wurlitzer-Orgel dann auch noch die Stücke aus der Zeit spielt...
Und der Wirt gibt zu sportlichen Highlights gerne mal einen aus. Mit der FC-Hoffnungskasse lässt sich zum Abstieg jedenfalls gut eine Meisterfeier für den KEC ausrichten!
Preis/Leistung: Neben Sion-Kölsch gibt es Würzburger Hofbräu im Steinkrug und ein leckeres Weizen aus der gleichen Brauerei (0,5l/3,20 Euro). Samstag und Sonntag kann man sich entgegen dem üblichen Brunch-Trend zu einem ganz normalen und reichhaltigen Frühstück anmelden; zahlen tut man hinterher das, was es einem wert war! Ansonsten gibts nur Kleinigkeiten zum Bier wie halven Hahn oder die Wurst zum Kartoffelsalat.
Fazit: Eine echte Veedelskneipe, in der aber nicht nur der typische Eck-Kneipengänger verkehrt.
Regelmässige Besuche
1
2
Ohne Klofrau Raucherclub
außer zum Sonntagsfrühstück!

Wenzel am Ring:

Lage: Hohenstaufenring 24, 50674 Köln. Am Zülpicher Platz.
Haltestelle
Zülpicher Platz
Öffnungszeiten: Montag Ruhetag, Di-Do 11-23 Uhr, Fr 11-Ende, Sa 16-Ende, So 16-23 Uhr.
Service: Seit dem Umbau 2006 eine "Nobel"-Braustube mit gepolsterten Sitzen. Fussballübertragungen wären auf einem mittelgrossen Fernseher möglich, aber trotz mauer Gästezahl wird ein im Free-TV übertragenes internationales Spiel vom Wirt nicht gezeigt. Er mag wohl kein Fussball, die versteckten Gladbach-Fanartikel untermauern dies! Die Saloon-Türen auf dem Weg zur Toilette sind wenig praktisch...
Preis/Leistung: Sion Kölsch vom Fass 1,30 Euro. Eine kölsche Speisekarte (kölscher Kaviar 5,60 Euro, Matjes/Schwarzbrot 6 Euro) oder ein Steak für 16,20 Euro? Nix Aufregendes...
Fazit: Keine Wiederholung geplant!
Letzter Besuch: April 2009 Ohne Klofrau Raucherclub

Wicleff:

Lage: Lenaustr. 1, 50825 Köln. Ehrenfeld/Lenauplatz
Haltestelle Lenauplatz
Service: Als erstes fällt von draussen auf, dass die sich nicht getraut haben ein Schild mit dem Namen des Lokals aufzuhängen. Die Effizienz sowie die Freundlichkeit beim Service bleibt auch schwer auf der Strecke. Biertrinker sind hier wohl nicht sonderlich beliebt?! Das Publikum ist dementsprechend eher hochkultiviert-langweilig; dazu passt es eigentlich nicht, dass an der Theke Montags-Spiele des FC auf Mini-Leinwand gezeigt werden, und die vulgäre Aufschrift "KLO" auf der Toilettentür prangt. Die Musik passt dann wieder zum Publikum...
Preis/Leistung: Gaffel Kölsch aus der Leitung (wenn man das Glück hat eins zu bekommen, 1,20 Euro), Bitburger 0,3l/2 Euro. Auf der Speisekarte befindet sich viel Grünzeug o.ä. in Tussi-Formulierungen; eine ordentliche Portion totes Tier kostet 12-25 Euro (zweiteres Grillplatte für 2 Personen, aber schon Besseres gesehen!)
Fazit: In unmittelbarer Nachbarschaft gibt es VIEL bessere Lokale!
Letzter Besuch: Oktober 2004 Ohne Klofrau

Wiener Steffie:

Lage: Quatermarkt 5, 50667 Köln. Mitten im Zentrum Nähe Gürzenich
Haltestelle Heumarkt oder Gürzenichstr.
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und vor Feiertagen 20.00-05.00 Uhr.
Service: Nach Überwindung von Türsteher und Garderobe landet man mitten im Karneval; durch die Vielzahl von Theken quer durch den ganzen Saal braucht man auch nirgendwo lange zu warten. Nur die im Eintrittspreis enthaltenen Schnäpse gibts an einer bestimmten Theke; da kann man sich auch gleich mit einem Imbiss eindecken. Der Einpeitscher (woanders auch DJ genannt) scheint nur irgendwie ein Problem mit der Eifel zu haben; seine Verwandten haben ihn vielleicht verstossen?!
Preis/Leistung: Die dargereichten Speisen und Getränke als günstig zu bezeichnen, wäre schlichtweg gelogen. Aber wenn die Ballermann/Karneval-Atmosphäre mit einer Diskothek vergleichen würde, siehts wieder besser aus. Positiv im Sommer zu vermerken: man kann trotz erheblicher Fülle wenigstens noch atmen.
Fazit: Wer sich am Ballermann wohlfühlt und auch keine Hemmungen hat, das ganze Jahr Karneval zu feiern, der ist hier genau richtig!
Letzter Besuch: Dezember 2001 Mit Klofrau

Wirtshaus Hotzenplotz:

Lage: Chamissostr. 2, 50825 Köln. Versteckt in den Tiefen von Ehrenfeld.
Haltestelle Nussbaumer Str.
Öffnungszeiten: Täglich von 11.00-01.00 Uhr.
Service: Draussen noch mehr Plätze als drinnen, die auch abends etwas Sonne haben. In die Theke sind kleine Tische eingearbeitet, sehr kommunikativ für unermüdliche Thekenhocker!
Der Service agiert zumindest an der Theke sehr schnell und zuvorkommend; nur der Begriff des Weissbieres führt im Zusammenhang mit Schneider Weisse (die eben nicht so weiss ist) zu Verwirrungen. Der Glasspüler ist Geschmackssache; jedenfalls war hier kein Lippenstift am Glas!
Das Publikum ist recht gemischt, alte Leute, Mütter mit Kindern und natürlich Lebenskünstler die nirgends fehlen dürfen. Im Keller steht ein richtiges Vergnügungszentrum mit Billiard, Kicker und Dart. Fussballübertragungen gibt es auf Grossbildleinwand. Wie im benachbarten Hu's hängt auch hier das obligatorische Motorrad an der Wand...
Preis/Leistung: Die Bierauswahl findet doch einige Fans, Reissdorf (0,2l/1,25 und 0,3l/1,90 Euro), Bitburger (0,3l/2,40 Euro) und Schneider Weisse (0,5l/3,30 Euro) aus der Leitung. Die Highlights der umfangreichen Tageskarte sind über der Theke zu bewundern, z.B. Pfifferlinge in allen Variationen von 8,50 bis 12,50 Euro. Neben schwäbischer Küche sind auch Chili, Tortillas oder Crepe im Angebot zu finden; Schnitzeltag und Tageskarte runden das Bild ab. Sieht eigentlich auch alles ganz gut aus, wenngleich die Eintöpfe geschmacklich nicht die Spezialtät sind...
Fazit: Der "Räuber" Hotzenplotz muss doch ein anderes Zuhause haben.
Letzter Besuch: Mai 2007 Ohne Klofrau

Wirtshaus Spitz:

Lage: Neusser Str. 23, 50670 Köln. Agnesviertel.
Haltestelle Ebertplatz
Öffnungszeiten: Täglich von 11.00-24.00 Uhr.
Service: Der Wirt schwäbischen Ursprungs legt schon Wert auf gepflegte Gastronomie und dies zeigt sich nicht nur in dem Umstand, dass das Glasetikett beim Servieren immer exakt zum Gast gedreht wird. Der Gastraum ist rundum holzvertäfelt und versprüht durchweg Brauhausatmosphäre. Einzige Negativerfahrung: ein anderer Gast, der seit längerer Zeit erfolgreich vor einer Dusche flüchtet, aber man ist sehr tolerant hier!
Preis/Leistung: Gaffel Kölsch (1,20 Euro, am Tisch 1,30 Euro) vom Fass oder alternativ Krombacher (0,33l-Flasche/2,20 Euro) und Erdinger (0,5l-Flasche/3,20 Euro) stehen biertechnisch zur Verfügung. Die umfangreiche Speisekarte unterteilt sich in Saisongerichte, kölsche Spezialitäten und schwäbische Highlights. Die Leberknödelsuppe (2,90 Euro) ist ein Traum und auch die restlichen Speisen sehen nicht nur gut aus!
Fazit: Super-Küche im Agnesviertel.
Letzter Besuch: Dezember 2006 Ohne Klofrau

Wirtz:

Lage: Isabellenstr. 1, 50678 Köln. Neben dem Krankenhaus der Augustinerinnen in der Südstadt, umgangssprachlich auch Severinsklösterchen genannt.
Haltestelle Ulrepforte
Öffnungszeiten: Mittwochs Ruhetag, Mo, Di, Do, Fr 17-1 Uhr, Sa 11-15 und 17-1 Uhr, So 17.30-1.00 Uhr.
Service: Das erste Bier holt man sich bei Hochbetrieb noch selber an der Theke ab, später klappt es dann immer besser. Renoviert wird hier auch nicht gerne (die Lampe über der Theke erinnert schwer an den Lommi!), aber das mittelalte bis ältere Südstadt-Publikum fühlt sich hier trotzdem sehr wohl. Gegen 20 Uhr ist auch wochentags die Hölle los, dafür ist es ab 22 Uhr eher übersichtlich.
Das Mainzer Aktien Bier ist (immer noch) nicht auf der Homepage zu finden...
Preis/Leistung: Gaffel-Kölsch (1,30 Euro), Bitburger (1,50 Euro/0,25l), Budweiser (2,20 Euro/0,3l) und natürlich das sehr süffige Mainzer im Steinkrug (0,25l/1,90; 0,5l/3 Euro) machen hier das Trinken zum wahren Vergnügen. Die deftige Speisekarte mit wenig Salat und viel totem Tier bis ca. 17 Euro gibt einiges her. Aber auch Kleinigkeiten wie die Currywurst/Fritten (5,70 Euro) oder der Halve Hahn (2,70 Euro) sind im Angebot. Der Duft der auf den Tischen kredenzten Speisen alleine schon sorgt für den nötigen Appetit...
Fazit: Sehr empfehlenswert!
Letzter Besuch: August 2008 Ohne Klofrau

Wolffram:

Lage: Nachtigallenstr. 51-53, 51147 Köln. In den tiefsten Tiefen von Porz Wahn.
Haltestelle
Bieselweg
Öffnungszeiten: Mo-Fr ab 16 Uhr bis zum letzten Fass (variabel), Samstag ab 15 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr.
Service: Die Musik von Kölsch bis Stimmungsmusik kommt bei den Gästen aus der Nachbarschaft im überwiegend mittleren Alter bestens an. Der Wirt, ein Ex Köbes vom Max Stark, geht jedenfalls in dieser Umgebung voll auf.
Preis/Leistung: Das Mühlen Kölsch aus dem Fass vom Bock gibt es für 1,20 Euro, der Halve Hahn ist bei 3,30 Euro und der Metthappen passt bei 1,50 Euro immer gut zum Bierchen. Das Hämmchen gibt es nur Donnerstag (9,50 Euro).
Fazit: Wenn man es geschafft hat hinzukommen, dann ist es ganz nett!
Letzter Besuch: Oktober 2007 Ohne Klofrau