Köln - Z

Köln - Z


Zirkel:

Lage: Braunstr. 20, 50933 Köln.. Eine Seitenstr. der Aachener Str. kurz hinter dem Gürtel.
Haltestelle
Maarweg
Service: Nach zwei Jahren fragwürdiger Bewirtschaftung haben die ehemaligen Pächter hier die Regentschaft wieder übernommen. Von aussen wirkt der "Zirkel" eher unscheinbar, innen aber doch recht geräumig und gerade nach dem ausgiebigen Umbau recht hell. Die alten Stammgäste aus dem Veedel werden sich aber an die Bistro-Atmosphäre schon gewöhnen...
Preis/Leistung: Sowohl Kölsch (zur Auswahl steht Gaffel und Reissdorf) sowie Bitburger Pils kosten 1,30 Euro/0,2 Liter und zum Bier gibt es auch ein paar Kleinigkeiten zu essen.
Fazit: Altbewährtes im neuen Gewand mit Potentialen.
Letzter Besuch: April 2010 Ohne Klofrau

Zum Goldenen Hut:

Lage: Deutzer Freiheit 80, 50679 Köln.. Mitten im Deutzer Zentrum.
Haltestelle
Deutzer Freiheit
Service: Die nette Bedienung serviert zügig das eiskalte Sünner aus dem Fass vom Bock. Die gegen 15 Uhr schon leicht lädierten Thekensteher hören in mittlerer Lautstärke aktuelle und vergangene Schlager. Obwohl es zwischen 15 und 17 Uhr eigentlich keine Küche gibt, wird auch schon mal eine Ausnahme vom Wirt gemacht.
Preis/Leistung: Das Sünner hat mit 1,20 Euro in 2007 Normalpreisniveau und das Jägerschnitzel war mit 11 Euro auch völlig OK. Ansonsten ist die umfangreiche Speisekarte eher kroatischer Natur.
Fazit: Schönes Lokal trotz angrenzendem Hotelbetrieb.
Letzter Besuch: September 2007 Ohne Klofrau

Zum kleinen Röggelchen:

Lage: Hirschbergstr. 28, 50939 Köln.. In den Tiefen von Klettenberg versteckt.
Haltestelle
Sülzburgstr.
Service: Das Bierchen kommt schnell und so erwartet das auch das prinzipiell etwas gesetztere Publikum. Praktizierte Geschlechtertrennung: Herren und Damentoiletten befinden sich an entgegengesetzten Enden der Theke. Auf dem Rückweg von der Herrentoilette sollte man aufpassen nicht in Dartpfeile reinzulaufen.
Preis/Leistung: Das Sünner Kölsch ist mit 1,20 Euro so günstig wie Bitburger (1,30 Euro). Der gebackene Camenbert kostet 6,90 Euro und Halver Hahn liegt mit 3,50 Euro etwas über normal. Ausserdem gibt es Schnitzel (10-12 Euro) oder Tagesmenues mit Suppe und Dessert zwischen 9 und 14 Euro
Fazit: Mal was anderes.
Letzter Besuch: September 2007 Ohne Klofrau

Zum Kornbrenner:

Lage: Neusser Str. 171, 50733 Köln.. Nippes Nähe Haltestelle Lohsestrasse.
Haltestelle
Lohsestr.
Service: Keiner sitzt hier vor leeren Gläsern, aber in der zweiten Reihe an der Theke will man erstmal gesehen werden. Im vorderen Schankraum wird man optisch zunächst von jeder Menge grün erschlagen; ist vielleicht in früheren Zeiten mal Mode gewesen?! Mittendrin thront ein Riesen-Ofen. Ob hier damals die Grundlage für frühen Alkoholismus in Köln gebrannt wurde?! Aber sonst ist es sehr gemütlich hier und die Vielzahl der Gäste ist wohl der gleichen Meinung. Wenn man in der Woche so viel Zuspruch findet, kann man auch ruhigen Gewissens am Samstag zumachen...
Preis/Leistung: Neben kölschen Kleinigkeiten zum Bier (z.B. eine ordentliche Portion Flönz für 3,10 Euro, war gut!) gibt es auch immer noch ein paar Tagespezialitäten (Pfifferlinge mit Rührei 7 Euro). Sonst ausser Schweinefilet oder Steak alles unter 10 Euro und gute Portionen. Das Sünner-Kölsch hat mit 1,35 Euro Normalpreis, an der Theke 1,25 Euro.
Fazit: Nippes, das Kneipenparadies!
Letzter Besuch: Juni 2007
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Ohne Klofrau

Zum Marienbildchen:

Lage: Falkenburgstr. 21, 50935 Köln.. In den Tiefen von Lindenthal.
Haltestelle Gleueler Str./Gürtel
Öffnungszeiten: Mittwoch Ruhetag, So-Di und Do-Fr ab 17:30 Uhr, Sa ab 18:00 Uhr.
Service: Lauschiges Lokal mit Wohnzimmeratmosphäre sowie kaum Publikum unter 60. Es gibt eine kleine Theke ohne Hocker und 2 "Trinkertischchen" am Eingang. Der Rest teilt sich auf in Tische für "Esser". Auffällig vor allem die von außen sichtbare Vereisung der Bierzuleitung. Die moderne Eleganz der Toilette im Hinterhof hätte man nicht unbedingt erwartet, die Raucherecke davor schon (wenn auch nicht unbedingt mit einem Heizstrahler).
Preis/Leistung: Das Reissdorf-Kölsch kostet 1,40 Euro, das Mettbrötchen 2 Euro (das Röggelchen ist noch warm und schmeckt überdurchschnittlich gut). Es gibt aber noch mehr in Form von Gulasch, Schnitzel und Steak...
Fazit: Angenehmes Lokal mit leichtem Lindenthal-Aufschlag.
Letzter Besuch: November 2008 Ohne Klofrau

Zum Mühlenhof:

Lage: Wirtsgasse 7a, 50739 Köln.. In den Tiefen von Longerich.
Haltestelle
Longericher Str.
Service: Service hat funktioniert, auch im strassengelegenen Biergarten bei schwacher Auslastung.
Preis/Leistung: Für eine Randlage nicht ganz günstig. Gut, bei den Getränken Gaffel-Kölsch (1,20 Euro) oder Maisels Weizen (3 Euro) wäre normal. Bei den Hauptgerichten wird es dann heftiger, denn kaum ein Gericht unter 10 Euro. Allerdings gut, wie beim "Kölner Schnitzel" (11,50 Euro) angetestet!
Fazit: Wenn man mal hier ist!
Letzter Besuch: September 2005 Ohne Klofrau

Zum Treppchen:

Lage: Kirchstr. 15, 50996 Köln.. Rodenkirchen in Rheinnähe.
Haltestelle
Rodenkirchen Bf.
Öffnungszeiten: Täglich ab 10.00 Uhr.
Service: Das Publikum hier ist eher alt bis ganz alt, aber die Gäste haben - wenn man mal von ein paar Blendern absieht - immerhin die nötige Finanzkraft, um die deftigen Preise hinzublättern, die hier so auf der Karte stehen. So unterscheidet auch der Service unterschwellig im Umgang mit regelmässigen Besuchern und Laufkundschaft, die vielleicht weniger solvent wirken. Die Kellner können sich zu viert die Füße in den Boden stehen, wenn der fünfte, dessen Revier das ist, nicht da ist? Pech gehabt!
Die Installation einer riesigen Markise war jedenfalls kein Fortschritt in einem Biergarten, der ehemals immerhin mit einem gewissen Ambiente verbunden war...
Preis/Leistung: Beliebtestes Bier ist hier das Mainzer Aktienbier im Steinkrug (0,4l/3,20 Euro), schliesslich gibt es das in der Gegend nicht so oft! Bei den weiteren Biersorten wird es aber preislich nicht wirklich günstiger, z.B. Budweiser oder Veltins (0,4l/3,40 Euro). Der Mainzer Käse kostet 7,80 Euro und die Hauptspeisen fangen eher so bei 15 Euro an (z.B. die Lammhüfte 19,80 Euro), aber auch eine Currywurst (No.1) oder Nürnberger Würstchen können hier 11,80 Euro kosten.
Fazit: Nur wegen dem Mainzer Aktienbier im Steinkrug ansteuerbar.
Letzter Besuch: Juni 2008 Klofrau zu umsatzstarken Zeiten

Zur alten Zollgrenze:

Lage: Neusser Str. 549, 50737 Köln.. Weidenpesch Nähe Rennbahn.
Haltestelle
Mollwitzstr.
Service: 300 Jahre Geschichte hat das Haus hinter sich und der urige Charakter ist bis heute erhalten geblieben. Wo Napoleons Schergen früher harmlose Reisende ausgenommen haben, gibt es heute nur noch Frohsinn in gemischter Steh-/Sitzplatzkombination. Mit einer Belegschaft von 4 Leuten an einem Mittwochabend gibt es jedenfalls keine langen Wartezeiten beim Feierabend-Kölsch.
Preis/Leistung: Fass frisch auf dem Bock, so kann man sich das Früh-Kölsch bei 1,20 Euro gefallen lassen. Alternativ wird Franziskaner-Weizen (3,00 Euro) angeboten. Die Hauptgerichte liegen bei 10-15 Euro und sehen samt und sonders gut aus. Saisonkarte und Tagesgerichte konkurrieren ausserdem mit der "kölschen Foderkaat" (z.B. Hämchen mit Sauerkraut oder Himmel un Äd 8,50 Euro), alles durchaus angemessen. Wenige Ausreisser über 20 Euro fallen da etwas aus dem Rahmen; wohl Spezialgerichte für Spesenritter?!
Fazit: Gemütliches Plätzchen in der gerade noch erreichbaren Provinz.
Letzter Besuch: Juni 2007 Ohne Klofrau

Zur Post:

Lage: Weißer Hauptstr., 50999 Köln.. Am Ende der Welt (von Köln) in Rodenkirchen-Weiß gelegen, wenn (noch) Busse und Bahnen fahren ist man von der Innenstadt aus locker eine Stunde unterwegs.
Haltestelle
Weißer Hauptstr.
Service: Stets bemüht den Gast gut zu versorgen, dabei kann auch schon mal ein Weizen auf die Hose gehen (war aber nicht meine). Wenn der Biergarten rappelvoll ist, kann es auch mal ein bisschen länger dauern. Weniger schön: Man tätigt eine Weltreise hierhin und es hängt ein Schild im Fenster "Heute geschlossen".
Preis/Leistung: Besonderes Highlight: jeden Dienstag Spareribs "all you can eat" für 7,50 Euro mit Salat und 6,50 Euro ohne. Ansonsten sind die Preise für Lage und Qualität (die im übrigen gut ist) angemessen.
Fazit: Für Leute aus der Stadt auch eher im Sommer ein lohnendes Ziel, wenn das Fahrrad einen hinträgt.
Letzter Besuch: August 2003 Ohne Klofrau