Niederländische Nordseeküste


Bar Charlie (Scheveningen):

Lage: Gevers Deynootplein 190, Scheveningen. Nähe Kurhaus.
Service: Ein Türsteher macht erst auf, wenn ihm das anrückende Publikum auch genehm ist! Das ganze Lokal ist thematisch durchgängig auf Charlie Chaplin abgestimmt. Ein Bier gibt es um 1.30 Uhr in der Frühe recht schnell, weil kaum einer anwesend ist. Man hat hier das Gefühl, dass man einfach noch zu früh dran ist...
Preis/Leistung: Zwei Euro für das Mini-Bier kann man einfach nicht als günstig bezeichnen.
Fazit: Vermutlich in den frühen Morgenstunden die nächste Station nach dem Café Plaza.
Letzter Besuch: Mai 2003 Ohne Klofrau

Café Plaza (Scheveningen):

Lage: Gevers Deynootplein 118, 2586 Scheveningen. Direkt an dem Platz vor dem Kurhaus.
Service: Der Name und die unauffällige Tagesansicht lassen eher darauf schliessen, dass sich hier gleich Oma mit einem Stück Kuchen niederlässt. Wenn abends die zwei Kleiderschränke mit ihren Security-Jacken Schatten auf den Eingang werfen, sieht das schon ganz anders aus. Während der professionelle Metalldetektor lustig vor sich hin piept, wird man darauf aufmerksam gemacht, dass hier die Jacke abgegeben werden MUSS. Hat hier wohl schonmal Ärger gegeben?!
Drinnen ist dann reichhaltige Unterhaltung durch Videodarbietungen und anderes geboten. Anderes? Naja, bei den Fotogalerien an den Wänden ist die eine oder andere Dame nicht mehr vollständig bekleidet. Auch sonst, noch nie soviele alleinstehende gutaussehende Frauen in so einem kleinen Lokal gesehen. Und die sehen auch so aus, als ob sie Gesellschaft suchen. Nur haben böse Zungen gemunkelt, dass die eine oder andere gerne mal auf fremde Kosten einen trinkt und auch sonst ziemlich viel Geld benötigt. Das "normale" Publikum unterscheidet sich dadurch, dass es mit der umhängenden Handtasche zum Tanzen geht...
Preis/Leistung: Auch wenn der Biergenuss hier vollkommen in den Hintergrund tritt, es kostet trotzdem 2 Euro je 0,2l. Andere Getränke wurden nicht angetestet, Fremdverköstigungen nicht getätigt.
Fazit: Vermutlich ist man bei echten Profis besser aufgehoben.
Letzter Besuch: Mai 2003
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Ohne Klofrau

Chop Choy (Scheveningen):

Lage: Keizerstraat 75-75a, Scheveningen. Die zum Meer querlaufende Strasse ist auf halbem Weg zwischen Kurhaus und Hafen.
Service: Immer leicht gesagt wenn nix los ist, aber der Service erfolgte umgehend. Die Speisekarte enthält sehr viele Gerichte (chinesisch und indisch), ist aber leider auch sehr unübersichtlich!
Preis/Leistung: Das kleine Oranjeboom für 1,50 Euro und der halbe Liter für 2,90 Euro sollte sich später als ausgesprochenes Schnäppchen in dieser Gegend herausstellen. Die Pekingente mit chinesischen Pilzen für 13,50 Euro war ausgezeichnet und das Schweinefilet oder Tagesmenu gibt es noch günstiger.
Fazit: Nettes Lokal wenn man es denn mal gefunden hat.
Letzter Besuch: Mai 2003 Ohne Klofrau

Juliana's (Den Haag):

Lage: Plaats 11, 2513 Den Haag. Direkt an einem Platz neben einem Mammut-Schloss mit einem See davor.
Service: Die erste Hürde ist zunächst die Findung eines Tisches. Viele sind frei, aber nur einige Stühle sind nicht an die wahllos verteilten Tische gekettet. Während zwei Kellner einen lange unter missmutigen Blicken ignorieren, kommt bald eine dritte Kraft aus dem Lokal und versucht umständlich die Bestellung in ihr Handheld reinzutackern. Als ihr das dann gelungen ist, wird erstmal die Vorkasse fällig. Während man dann auf das bezahlte Bier wartet, kommen einem Gedanken warum die Vorkasse erfolgt ist. Die meisten Gäste waren wohl lange weg bevor die Bestellung eintrudelt. Eine Reklamation führt dann dazu, dass sie tatsächlich SOFORT das gewünschte Getränk serviert. Und 5 Minuten später erscheint eine Kollegin und serviert das gleiche nochmal. Gute Abstimmung ist doch alles
Als es dann anfängt zu regnen, geht man rein. Schönes Lokal. Aber leider die selben Bedienungen! Bis zur Bestellung ist es nicht mehr gekommen, nachdem man eine halbe Stunde die Karte studiert hat...
Preis/Leistung: Ein mittelgrosses Bier für 2,20 Euro kann man noch durchgehen lassen. Die restliche Karte mit vielen Mittagssnacks und auch ein paar grösseren Gerichten am Abend hörte sich ebenfalls interessant an, ein Test war aber aufgrund o.g. Mängel nicht möglich.
Fazit: Ein gutes Beispiel warum man ein Management mit Überblick haben sollte.
Letzter Besuch: Mai 2003
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Knossos (Den Haag):

Lage: Kerkplein 1, Centrum Den Haag. Direkt neben einer zentralen Kirche die im Stadtplan als sehenswürdig deklariert wird. Wenn man Pech hat muss man hier Hochzeiten miterleben, schlimmstenfalls mit Dudelsackbegleitung!
Service: Man sitzt noch nicht ganz an dem zugeteilten Tisch, da steht schon ein Ouzo aufs Haus vor der Nase. Der Service war eigentlich in jeder Hinsicht schnell und komfortabel; ein Minuspunkt war vor allem die unfreundliche Chefin, die vermutlich früher Aufseher auf einem Sklavenschiff war. Die Toilettenkapazität war bei vollbesetztem Lokal leider etwas zu gering dimensioniert.
Preis/Leistung: Ein kleines Amstel für 1,75 Euro und der halbe Liter für 4 Euro lässt hier kein Trinklokal erahnen. Für die Grillplatten um die 15 Euro hätte man sich eigentlich auch zwei Bestecke geben lassen können und superb geschmeckt haben sie auch noch.
Fazit: Eine positive Überraschung in diesem Viertel.
Letzter Besuch: Mai 2003 Ohne Klofrau

Lafayette (Den Haag):

Lage: Plein 15, 2511 Den Haag. Uriges Plätzchen in Schlossnähe.
Service: Die Erstbestellung ging schon fast zu rasant, danach wurde es dann immer langsamer.
Preis/Leistung: Das mittelgrosse Bier für 2,10. Ansonsten Kleinigkeiten zum Lunch und Salate von 3 bis 8 Euro.
Fazit: Ein nettes Plätzchen für sommerliche Mittagspausen.
Letzter Besuch: Mai 2003
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Ohne Klofrau

Peukie (Scheveningen):

Lage: Strandweg Scheveningen. Strandpromenade direkt vor dem Kurhotel.
Service: Diese Strandbude erhebt den Anspruch besser zu sein als seine Nachbarn, dies sieht man nicht nur an der Bezeichnung Steakhouse und den roten Plüschsesseln am Eingang (Bild 2). Die rangeschafften Fleischmengen scheinen auch auf einen guten Umsatz am Abend schliessen zu lassen; nachmittags dauerts halt eine Weile bis die ersten Sonnenhungrigen versorgt sind.
Preis/Leistung: Der Bierpreis ist mit 3,80 Euro für eine Grösse die irgendwo bei 0,3-0,4l vermutet wird, ebenso fürstlich wie die Sessel. Dann erspart man sich auch eine Steakorgie lieber gleich.
Fazit: Wenigstens der Windschutz ist besser als bei den meisten anderen Buden.
Letzter Besuch: Mai 2003
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Ohne Klofrau

Popocatepetl (Den Haag):

Lage: Buitenhof 4-5, 2513 Den Haag. Ein recht zentraler Platz mit kreuzenden Strassenbahnen.
Service: Das Lokal spricht vom Design her direkt an und bietet im Sommer mit den vielen Sonnenplätzen auf dem vorgelagerten Platz noch mehr Attraktivität. Jede Karte ist mit anderen Mustern versehen und man kann "seine" Karte beim nächsten Besuch wiederfinden. An der Bar gibt es gar keine Wartezeiten und auch das Tischpersonal agierte umsatzwillig.
Preis/Leistung: Der halbe Liter Frozen Margarita kostet 11,50 Euro aber der Geschmack lässt doch etwas zu wünschen übrig. Auch der Mexican Margarita für 6,50 Euro konnte nicht überzeugen. 0,5l Oranjeboom für 3,40 Euro sind da magenverträglicher und geldbörsenfreundlicher. Die mexikanischen Vorspeisen gehen bis 6,50 und die Hauptspeisen haben ihr Limit bei ca. 17 Euro.
Fazit: Einen Besuch wert.
Letzter Besuch: Mai 2003
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Ohne Klofrau

Tahiti Club (Scheveningen):

Lage: Strandweg 43, 2586 Scheveningen. An der Strandpromenade.
Service: Im ersten Aufschlag klappt das ganz gut, bei Nachbestellungen muss man sich schon selber melden. Vielleicht hat bei den Preisen sonst noch niemand nachbestellt?! Wirklich etwas zu lachen bekommt man mit der deutschen Karte. Die katastrophale Übersetzung gipfelt darin, dass das grosse Bier in einer Vase serviert wird.
Preis/Leistung: Das ganz kleine Bier für 2,10 Euro, das Pullbier (vermutlich ein guter halber Liter) kostet 6,30 Euro. Bis 17 Uhr kann man dann z.B. einen Husarensalat für schlappe 6 Euro bestellen, danach gibts nur noch die richtig teuren Sachen. An Tagen mit erhoffter Hochfrequentierung zählt der hintere Teil der Strandbude als Disco und erhebt zusätzlichen Eintritt.
Fazit: Alternativ könnte man mit seinem Geld auch ein Feuerchen machen, schon günstigere Strandbuden gesehen!
Letzter Besuch: Mai 2003
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Klofrau zu umsatzstarken Zeiten

't Goude Hooft (Den Haag):

Lage: Dagelijkse Groenmarkt 13, 2513 Den Haag. Zentrums- und Kirchennähe.
Service: Nach dem Anblick von aussen wie auch nach einer Begutachtung des Innenraums auf zwei grossen Etagen, hat man endlich den Eindruck in Den Haag das ultimative Lokal gefunden zu haben. Haben wir nur wieder Pech gehabt oder sind die anderen Kellner genau so beleidigt wie unserer, dass dort jemand sitzt und etwas bestellen will. Langsam, geistesabwesend und als einziger ohne die schwarz-gelbe Uniform. Vielleicht hat das Lokal Glück und der gehört gar nicht dazu?! Nein, in den anderen Revieren sitzen die Leute ebenfalls alle vor leeren Gläsern. Eigentlich braucht man nicht mehr zu erwähnen, dass in der (für hiesige Verhältnisse sehr schönen und geräumigen) Toilette weder Seifen- noch Handtuchspender funktionierten.
Preis/Leistung: Der Bierpreis ist hier recht variabel. Weil das Heinecken bei 1,85 Euro für die kleinste Grösse anfängt, will man lieber gar nicht erst wissen was ein richtiges Bier kostet. Der Wirt hat sich auch nicht getraut, das auf der Karte zu verewigen. Die "Spezialbiere" fangen gar bei 2,25 Euro an. Ne Kleinigkeit essen? Ein Stück Käse gibts schon ab 3,95 Euro und für lächerliche 16,85 Euro gibt es einen Salat mit ganzen 4 Fischsorten.
Fazit: Unter anderer Regie könnte hier eine Perle draus werden. Momentan nur insdiskutabel in Preis und Service.
Letzter Besuch: Mai 2003
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Ohne Klofrau

't Syndicaat (Den Haag):

Lage: Nieuwe Molstraat 10, 2512 Den Haag. Abgelegene Gasse in Zentrumsnähe.
Service: Der selbsternannte Festsalon sieht von draussen nicht gerade so aus. Drinnen dominiert eine grosse Tanzfläche, auf der überwiegend Salsa- und Tangoaktivitäten stattfinden. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass das angesprochene Klientel vor 0.00 Uhr hier aufläuft. Für alle die zu früh kommen, gibt es in der Salonmitte eine riesige Uhr, an der man den Countdown beobachten kann.
Preis/Leistung: Das Fassbier gibt es hier für 1,60 Euro. Trotzdem holen sich die meisten Gäste Flaschen oder bringen sich auch selber mal was mit. Am Wochenende kostet es dann ein paar Euro Eintritt, dafür gibt es aber auch einen DJ.
Fazit: Für Fans der o.g. Musikrichtungen sicher interessant.
Letzter Besuch: Mai 2003
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