Bonn

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Billa-Bonn:

Lage: Breite Str. 35, 53111 Bonn. Altstadt.
Service: Ein Lokal wovon es in Zeiten von Pubs, Bistros und Nobelbrauhäusern viel zu wenige gibt. Keine klinische Reinheit sondern ein Studentenlokal, in dem auch viele ältere Semester gerne verkehren. Die australische Ausstattung führt nicht zwangsläufig zu selbigem Publikum; die Mehrheit der Anwesenden spricht - im Gegensatz zu einem Irish Pub - deutsch. So dauert es an der Theke auch nicht lange neue Kontakte zu knüpfen. Sportübertragungen auf Wunsch und gute Mucke gibts hier auch. Der schöne Kicker steht in seinem Kellerverlies leider etwas abseits vom Schuss...
Immer ein beliebtes Gesprächsthema mit Wirt Alex: Die Nominierungen zum "Wirt des Jahres" (s. Homepage unter Bildern)...
Preis/Leistung: Das "besinnliche Betrinken" zu Weihnachten für 12 Euro all inclusive fällt wohl wegen Missbrauchs leider zukünftig aus?! Aber auch für "Frühaufsteher" gibt es Rabatte mit einem 0,3l Reissdorf oder Jever (1,50 Euro) zur fröhlichen Stunde von 19-21 Uhr. Normalpreis rund 2 Euro. Weitere Biere vom Fass u.a. Guinness, Budweiser, Foster's und aus der Flasche Franziskaner (0,5l/2,80 Euro), Flensburger und mehr. Weitere Rabatte: Die Stundenténkarte, die Summercard oder die Angebote gem. Wochenfahrplan machen das Vergnügen noch günstiger. Für Zocker gilt ein Sonderpreis für "ausgespielte" Biere (0,2l/1,10 Euro). Das freitägliche Pitcher-Trinken (7,50 Euro) ist in der richtigen Runde auch nicht ohne...
Fazit: Sehr unterhaltsam und auch kostengünstig!
Letzter Besuch: Juli 2006 Ohne Klofrau

Bönnsch:

Lage: Sterntorbrücke 4, 53111 Bonn. Fussgängerzone Innenstadt.
Service: Die Bedienung war auch im nicht gerade überfüllten Outdoor-Bereich sehr zuvorkommend und schnell. Der Umstand dass die meisten Fahrer eine Füssgängerzone nicht kennen, und hier ausserhalb der Ladezeiten durchbrettern und parken, ist schliesslich nicht vom Lokal zu verantworten!
Preis/Leistung: Das hausgebraute leckere Obergärige unterscheidet zwischen drinnen (0,2l 1,40 Euro im Pilotenglas) und draussen (0,3l 2,10 Euro im Krug). Das Weizen ist leider nicht ganz so schmackhaft.
Nach eigener Bekundung die grössten Schnitzel weit und breit für 13,30 Euro. Vielleicht hätten auch die Waldpilzsauce und die Spätzle mengenmässig dem Schnitzel angepasst werden sollen?! Ein Salat wäre vielleicht auch nicht schlecht gewesen?! Auch sonst eher deftig, Bauernpfanne und Flammkuchen (ca.9 Euro).
Fazit: In der Bonner Innenstadt nicht Besseres bekannt.
Letzter Besuch: April 2004
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Ohne Klofrau

Klein Bon(n)um:

Lage: Paulstrasse 5, 53111 Bonn. Altstadt, Seitenstrasse.
Service: Eine sehr nette Bedienung im holzdominierten Lokal mit gewöhnungsbedürftiger "Kunst" an der Wand. Vor allem ist (selbst für das um 18 Uhr noch fast leere Lokal) das Essen rekordverdächtig schnell angerückt. Die Verschachtelung der einzelnen Räume erlaubt leider von keinem Punkt einen Überblick auf die gesamte Lokalität; aber zum Essen ist etwas Abgeschiedenheit ja auch gar nicht schlecht. Die Musik ist überwiegend gut und die imbusverschraubte Karte zeugt vom Hang zum Praktischen...
Preis/Leistung: Neben vielen Weinen ist Sion/Jever/Diebels im Angebot (0,2l/1,40, 0,3l/2 Euro). Statt Erdinger wird Abt-Weizen (3 Euro) probiert, sieht irgendwie etwas wässrig aus aber schmeckt ganz passabel. Zur Burger-Woche gibt es allerhand Auswahl zerquetschtes Fleisch mit Beilagen zwischen 9 und 11 Euro. Auch ansonsten ist die Karte sehr umfangreich, Pizza, Pasta, Salate, Gratiniertes und zu guter Letzt auch eine grosse Auswahl totes Tier. Der Grillteller (11 Euro) enthält jedenfalls so viel Fleisch, dass man darunter die Fritten erstmal ausgraben muss; auch eine separate Mayo-Bestellung entfällt, da bereits genügend Tzatziki anbei ist, lecker ist es obendrein...
Fazit: Eine gute Adresse wenn man Kohldampf schiebt.
Letzter Besuch: Januar 2005 Ohne Klofrau

Rincon de Espana:

Lage: Karthäuserplatz 21, 53129 Bonn. In der hintersten Ecke des Stadtteils Kessenich.
Service: Schnell hat man eine billige Coca-Cola-Karte in der Hand, in der man auch sein Spanisch noch etwas auffrischen kann. Danach geht der Service rapide bergab. Und wenn man sich das Weizen die ersten zwei Male selber einschenkt, hätte man das besser auch beim dritten Mal getan, da man sonst vor einem Glas Schaum sitzt, während die Kellnerin mit stolzgeschwellter Brust von dannen zieht. Dafür werden von den fünf bestellten Weizen nur drei gebracht und vier stehen auf der Rechnung.
Das eher trockene Lammkotelett war schon vom Haus aus unverständlicherweise ohne Knoblauch; auch das zweimalige Bestellen von Knoblauch wird konsequent ignoriert. Die Reklamation stösst beim ersten Mal auf Ohren die nur spanisch verstehen, beim zweiten Kellner gibt es eine beiläufige Entschuldigung die eher heisst: "Das gibts hier nicht". In allen Kategorien durchgefallen; die zahlreichen Reklamationen der anderen Gäste bestätigen dies...
Preis/Leistung: Die Preise auf der Terasse sind vermutlich "Extra-Preise", mit denen auf der Homepage stimmen sie nämlich nicht überein! Das knoblauchlose Lammkotelett hat nämlich 11,30 Euro statt der angepriesenen 9,80 Euro gekostet. Wenn man etwas Mayonnaise auf die Fritten haben möchte, bekommt man einen Jahresvorrat für 0,80 Euro. Die Zwischengerichte waren dafür eher bescheidene Portionen, auch wenn diese wenigstens geschmeckt haben. Da fällt es schliesslich gar nicht mehr auf, dass sogar Kurfürsten-Kölsch 2 Euro/0,3l oder ein halber Liter Erdinger 3,20 Euro kosten können. Nur der direkt benachbarte Italiener scheint noch schlimmer zu sein...
Fazit: Man sollte nicht immer auf die Gastro-Tipps von anderen hören...
Letzter Besuch: Juli 2003
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Ohne Klofrau

Salönchen:

Lage: Direkt hinter dem Hauptbahnhof.
Service: Der Laden ist tatsächlich nicht viel grösser als ein normales Wohnzimmer. Zu lange hat es nicht gedauert, bis die Getränke angeliefert wurden. Dafür gab es auch gleich ungefragt 0,4l-Töpfe, keine übliche Grösse für Kölsch! Ist wohl für die Leute gedacht, die es eilig mit ihrem Zug haben?!
Preis/Leistung: 2,40 Euro ist noch tragbar für 0,4l. Aber was haben wir das getrunken? Draussen stand Reissdorf dran, auf dem Glas stand Reissdorf, aber fünf Leute waren sich sicher, dass da kein Reissdorf drin war! Auf Nachfrage jede Menge Beteuerungen "Auf dem Fass steht doch Reissdorf drauf!" Und wie sorge ich dafür, dass die Bedienung innerhalb von einer Sekunde verschwindet? Ich sage einfach "Na dann schauen wir doch mal gemeinsam drauf!".
Fazit: Nennt man das nicht Bahnhofskaschemme?.
Letzter Besuch: September 2004 Ohne Klofrau

Zum Gequetschten:

Lage: Sternstrasse 78, 53121 Bonn. Vom Hbf 5 Minuten zu Fuss durch die Fussgängerzone.
Service: Durch Trennwände verwinkeltes Lokal, dessen Gemütlichkeit mitunter durch laute Schlagermusik beeinträchtigt wird. Vom Express mehrfach zum Wirt des Jahres ausgezeichnet. Entgegen den Gerüchten dass sich hier Studenten "quetschen", ist das Publikum eher ab 50 aufwärts.
Preis/Leistung: Kurfürsten "Kölsch" und Jever 1,30 Euro, auf der Terasse 10 Cent teurer. Tucher Hefeweizen für 3,70 Euro muss dann auch nicht mehr unbedingt sein. Besonderheit: in der Spargelzeit gibt es hier eine Extrakarte mit Dicken Bohnen. Die Bratwurst bei den dicken Bohnen (7,40 Euro) war jedenfalls sehr lecker. Die eher deftigen Brauhausgerichte sind durchweg günstig und gut; für Spezialisten gibt’s auch einen Gemüseburger.
Fazit: Für die günstige Lage schon sehr gut!
Letzter Besuch: April 2005 Ohne Klofrau

Zum Treppchen:

Lage: Weberstrasse 42, 53113 Bonn. Südstadt, Vom Bahnhof aus Richtung Süden immer an der Bahnstrecke lang und dann links.
Service: An Wochenenden und Feiertagen steht man bei diesem gemütlichen Lokal im Brauhausstil vor der geschlossenen Tür. Dementsprechend ist auch das Publikum etwas älter. Die Tische sind stellenweise etwas schmal, wenn alle am Tisch etwas Festnahrung zu sich nehmen wollen. Nach eigenen Angaben werden alle Speisen hier frisch zubereitet, daher aber auch längere Wartezeiten...
Preis/Leistung: Zur Bierauswahl: Köpi oder Sion Kölsch (0,3l/2,10 Euro), Andechser (Hell 2,30, Dunkel 2,50 Euro) und aus der Flasche noch ein Dunkles Schneider Weizen (3,20 Euro). Auf der Saisonkarte befindet sich im März Grünkohl mit diversen Beilagen. Und man kennt die Leute, die sich nie entscheiden können, die können für 9,80 statt 7,80 Euro alle drei Beilagen buchen! Das "Städtesteak Wien" mit Röstzwiebeln und Bratkartoffeln (12,80 Euro) war jedenfalls ausgezeichnet und auch der Rest (u.a. viele Bratkartoffelvariationen) gefiel schon alleine optisch sehr gut.
Fazit: Nichts für Schnäppchenjäger, aber gute Qualität!
Letzter Besuch: März 2005 Ohne Klofrau