Kerpen

Kerpen


Schloss Loersfeld:

Lage: 50171 Kerpen. Vom Autobahnkreuz aus rund ein halber Kilometer vor Kerpen Richtung Wald.
Service: Die Kulisse passt schon bei der Anreise und im Eingangsbereich schaffen ein brennender Kamin und Kerzenleuchter eine stilechte Atmosphäre. Auch auf der Toilette finden sich Tapete, Stoffhandtücher (keine Endlosrollen) und ein Wasserhahn mit einem kernigen Sound. In den etwas förmlichen Gasträumen werden automatisch die Stimmen gesenkt; aber auch das passt irgendwie hierher...
Preis/Leistung: Kölschgläser waren hier nicht zu sehen, dafür konnte sich aber die Weinkarte sehen lassen. Und da gab es so einiges mit nach oben offenem Preisniveau. Die dargebotenen Speisen hatten jedenfalls nicht nur einfallsreiche Namen und raffinierte Kombinationen; das Kalbsfilet war so ziemlich das zarteste Fleisch, das man sich vorstellen kann, und das war nicht mal das einzige Highlight! Hier kann man professionellen Kritikern durchaus zustimmen, wenn sie in Scharen ihre Auszeichnungen regnen lassen. Dass ein Menu dann mal ab 80 Euro aufwärts kosten kann, sollte man dabei schon einkalkulieren.
Fazit: Nichts für die Weihnachtsfeier mit dem Fanclub, aber man wird hier gehobenen Ansprüchen gerecht!
Letzter Besuch: März 2005 Ohne Klofrau

Stift's:

Lage: Stiftsplatz 5, 50171 Kerpen. Kerpener Zentrum, neben der Kirche.
Service: Am Tisch kann es schon eine Weile dauern bis der Getränkenachschub anrückt, aber insgesamt kein Grund zur Beschwerde. Im Sommer soll auf dem Stiftsplatz auch mit Aussengastronomie gedient werden.
Preis/Leistung: Ein Gaffel-Kösch oder Köpi ist mit 1,25 Euro in ländlicher Lage eher an der Obergrenze, das Weizen (3 Euro) im Durchschnitt. Dafür ist das teuerste Gericht auf der übersichtlichen Speisekarte ein Steak (11,90). Die Suppe beginnt bei 3 Euro und dazwischen gibt es dann noch Pasta (ca. 6 Euro) oder ein umfangreiches Schweinerückensteak (9,90 Euro). Lobenswert: Das servierte Baguette vor dem Essen ist warm! Verbesserungswürdig: die dazu gerreichte Cocktailsauce, Kräuterbutter macht irgendwie mehr her...
Fazit: Ganz nettes Lokal mit Besuchern jeder Altersklasse.
Letzter Besuch: November 2003 Ohne Klofrau